Computer / Internet / Technische Begriffe mit D


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DAC (Digital Analog Converter); Ein DAC wandelt digitale Informationen um in ein analoges Signal, z. B. um Geräusche, die sich in digitaler Form auf der CD befinden, hörbar zu machen. Ein DA-Wandler stellt also in gewisser Weise ein Gegenstück zum AD-Wandler dar.

DADC Die Sony-Tochter DADC setzt seit August 2001 den Kopierschutz Key2Audio ein, um das Abspielen und damit das Kopiren von Musik-CDs auf dem Computer zu verhindern. (Das geht dann nur mit der „Sicherheitskopie“, die mit CloneCD oder einem ähnliche Programm erstellt wurden)

daemon zeitweilig im Hintergrund arbeitendes Server-Hilfsprogramm

Dam Andy von Dam; 1967 entwickelte Ted Nelson mit Andy von Dam mit Hypertext Editing System das erste funktionierende Hypertextsystem der Geschichte.

Dämpfung Tendenz elektromagnetischer Wellen, während der Übertragung schwächer oder durch Störimpulse schlechter zu werden; Verlust an Signalstärke

DAP (Data Access Protocol); Protokoll der Digital Network Architecture

Dark Age of Camelot Online-Spiel (MMORPG); 2003 mit 15.000 gleichzeitig Spielenden in Deutschland das größte

DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency): Eine Abteilung des US-Verteidigungsministeriums, die Forschungen fördert. Die TCP/IP-Protokoll-Suite wurde unter der Leitung der DARPA entwickelt. Zwischen 1961 und 1969 hat sich die DARPA zweimal in ARPA und zurück umbenannt, was zu Verwirrung bei Quellenangeben führt. 2002 wird die DARPA von der US-Regierung unter dem Vorwand der Terrorismusprävention beauftragt, das Internet total zu überwachen. http://www.arpa.mil

Darstellungsschicht sechste Schicht des OSI-Referenz-Modells; Konvertierung von Daten in beiderseitig akzeptiertes Format, Komprimierung / Dekomprimierung und Verschlüsselung / Entschlüsselung

Darwin Darwin ist der Kernel des Betriebssystems Mac OS X. Es beruht auf einer Kombination der Betriebssysteme Mach 3.0 und BSD 4.4. Darwin ist Open Source.

DASAT (Datenkommunikation via Satellit); Bezeichnung für die Datenkommunikation via Satellit, Telematikdienst der Telekom zur schnellen Übertragung oder Verteilung großer Datenmengen.

Dashboard Auf einer eigenen Ebene stehen im Betriebssystem Mac-OS X Tiger von Apple auf Tastendruck einige (Hilfs)programme zur Verfügung, die Dashboard Widgets.

DAT (Digital Audio Tape); digitaler HiFi-Standard; DAT-Recorder arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip wie Videorecorder (Schrägspuraufzeichnung)

data base engl. Bezeichnung für Datenbank.

data cartridge engl. Bezeichnung für Datenkassette, einer Variante des Magnetbandes, die auch bei PCs als externer Speicher verwendet wird. Auf zwei Spulen ist ein Folienband mit einer aufgetragenen Magnetschicht in einem Plastikgehäuse installiert. Der Antrieb erfolgt im allgemeinen von außen durch das Laufwerk. Es gibt unterschiedliche Bandbreiten und -längen. In Abhängigkeit vom Aufzeichnungsverfahren und der Bandlänge liegt die Kapazität einer data cartridge zwischen 320.000 Zeichen und mehreren GByte.

data encryption Wissenschaft der Datenverschlüsselung.

Data Flow Control SNA-Modell-Schicht (IBM), vergleichbar mit der Sitzungsschicht des OSI-Referenz-Modells

Data Glove Dies ist eine andere Bezeichnung für einen Datenhandschuh. Mittels Sensoren dient er zum Navigieren in künstlichen Welten.

Data Link Control SNA-Modell-Schicht (IBM), ähnlich der Datensicherungsschicht des OSI-Referenz-Modells

Datasette Speichermedium; Daten-Kassette z. B. für den C 64 oder KC 85

DATE MS-DOS-Befehl zur Datumsanzeige bzw. Änderung des Systemdatums

Datei engl. file; Dateien sind die kleinsten dem Anwender zugänglichen Verwaltungseinheiten. Sie enthalten Programme oder Daten. Die Informationen, die der Computer verwendet, werden in Dateien gespeichert. Die Anweisungen zur Ausführung eines Programms werden in Programmdateien und die Informationen, die mit einem Programm erstellt wurden, in Datendateien gespeichert. Darüber hinaus verwaltet MS-DOS die Anschlüsse, den Monitor, die Tastatur usw. als Dateien. Eine Datendatei ist eine Sammlung gleichartiger Datensätze, vergleichbar einer Kartei mit gleichartigen Karteikarten. In Bezug auf die Textverarbeitung wird als Textfile oder Textdatei ein Text/Dokument verstanden. Eine Textdatei kann unter einem Dateinamen abgespeichert werden und später wieder geladen werden. Der Dateiname besteht bei MS-DOS aus maximal 8 Zeichen, evtl. erweitert um einem Punkt und einer sog. Extension/Erweiterung von 3 Zeichen (z. B. angebot1.txt).

Datei-Dienst siehe Datei-Service

Datei-Manager Dienstprogramm zur vereinfachten Handhabung von Dateien, Verzeichnissen/Ordnern und Datenträgern; Beispiele: Norton Commander, DOS-Shell ab MS-DOS 4.0; Windows-Datei-Manager, Windows-Explorer, Commander Win

Datei-Server Ein Gerät, das den gemeinsamen Zugriff auf Dateien ermöglicht. siehe Server

Datei-Service ein klassischer allgemeiner Netzwerkdienst; effektives Speichern, Abrufen oder Verschieben von Dateien durch Steuerung von Schreiben, Lesen, Zugriff und Datenverwaltungsfunktionen; Dateiübertragung (hin und her); Dateispeicherung und Dateimigration (Auslagerung), Dateiarchivierung, (Sicherungskopien für den Notfall auf Off-line-Datenträgern), Dateisynchronisierung (Aktualisierung, intelligentes Verschmelzen)

Dateiende (engl. end of file), Markierung des Dateiendes mit einem oder mehreren speziellen Zeichen. Alternativ (oder ergänzend) dazu ist die Dateiverwaltung des Betriebssystems durchaus in der Lage, sich die aktuelle Länge einer Datei im Dateiverzeichnis zu merken.

Dateiformat Das Dateiformat legt die Art der Dateiorganisation fest, mit der Daten in einer Datei gespeichert werden. Z. B. Textformat: Dateien mit der Extension .TXT oder Excel-Tabellenformat: Dateien mit der Extension .XLS. Über den Befehl: Datei Speichern unter... kann das Dateiformat ausgewählt werden.

Dateikatalog Bezeichnung für eine Reihe von Dateien, die in einem Datenbanksystem miteinander verbunden sind. Häufig wird auch das directory als Dateikatalog bezeichnet.

Dateimanager Dienstprogramm zur vereinfachten Handhabung von Dateien, Verzeichnissen/Ordnern und Datenträgern; Beispiele: Norton Commander, DOS-Shell ab MS-DOS 4.0; Windows-Datei-Manager, Windows-Explorer, Commander Win

Dateiname Der Dateiname besteht bei MS-DOS aus einem Namen (bis zu 8 Zeichen), der ergänzt werden kann durch einen Punkt und einer Erweiterung (Extension, bis zu 3 Zeichen). Benutzt werden dürfen A bis Z, 0 bis 9, -, _, ^, $, ~, !, #, %, &, {, }, (, ), @, ', `. Nicht gestattet sind Leerzeichen, Komma, /, \, ., :. Reservierte Namen sind CLOCK$, CON, AUX, COM1 - COM4, LPT1 - LPT3, NUL, PRN. Andere Betriebsysteme (z. B. Windows 95) verstehen auch lange Dateinamen.

Dateisystem Ordnungs- und Zugriffssystem für Daten; Teil des Betriebssystems; meist unabhängig vom Speichergerät siehe FAT, VFAT, NTFS, ext2, Reiser-FS, HFS+, UFS oder Xsan

Dateizugriff Begriff zur Bezeichnung des Lese- oder Schreibvorgangs einer Datei (oder Teilen davon) auf einen externen Speicher.

Dateizuordnung Bezeichnung für die Zuordnung einer zu schreibenden Datei zu einem Gerät der Peripherie. I. d. R. benutzen Programme einen voreingestellten Pfad (Path), durch den festgelegt ist, dass die jeweilige Datei beispielsweise auf Festplatte abgespeichert wird. Durch eine Änderung der Pfadeinstellung kann die Datei auch einem anderen externen Speicher ( z. B. Diskettenlaufwerk) zugeordnet werden.

DATEL (date telecommunication); Obergriff für die Telekommunikationsdienste der Post wie Fernsprechen, Telefax, usw.

Datenaustausch Zusammenfassender Begriff für Datentransfer und Datenfernübertragung.

Datenautobahn siehe

Datenbank Bezeichnung für Programme, mit denen Informationen wie z. B. Adressen oder Warenbestände erfaßt, verwaltet und selektiv gesucht werden können. Informationen werden in Datenbanken nach fester Struktur geordnet. Dabei werden die Daten in Datensätze (z. B. eine Adresse) zusammengefaßt, die durch Felder (z. B. Nachname) gekennzeichnet und gegliedert sind. Beim am weitesten verbreiteten Typ der relationalen Datenbank werden die Felder und Datensätze in Tabellen geordnet, die außerdem miteinander verknüpft werden können. Relationale Datenbanken haben durch diese Struktur daher auch Ähnlichkeit mit Tabellenkalkulationen. Durch dieses Prinzip können verschiedenen Datendateien auch einfach miteinander verknüpft werden. Datenbanken dienen vor allem zur schnellen Abfrage aus großen Informationsbeständen in Form von Reports oder Berichten. Diese Abfragen werden mittlerweile meist über standardisierte Protokolle wie SQL oder ODBC durchgeführt, die auch einen Zugriff auf die Daten von anderen Programmen wie z. B. Textverarbeitungen erlauben. Bekannte Datenbanken sind dBase von Borland, FoxPro, MS-Access und Lotus-Approach, Clipper von Nantucket, Bestandteil von integrierten Programmpaketen

Datenbank-Programm allgemeine Bezeichnung für ein Programm zur Verwaltung verschiedener Daten auf dem Computer. Siehe Datenbank

Datenbank-Service klassische allgemeine Netzwerkdienste; Optimieren der Computer, die Datensätze suchen, speichern und abrufen, Steuern, wo die Daten "geographisch" abgelegt werden, Logische Strukturierung der Daten (z. B. entsprechend der Firmenstruktur), Bereitstellung der Datensicherheit, Es werden nur die wenigen Datensätze in den RAM geholt, die wirklich bearbeitet werden sollen und nicht die ganze Datenbank.

Datenbanksystem Gesamtheit der Programme zur Abfrage, Änderung und Speicherung von Daten (Datenmanipulation) sowie zur Beschreibung der Datenstruktur und zum Aufbau der nötigen Dateien (Datendefinition). Datenbank-Systeme sind heute für alle gängigen Größenklassen von Computern erhältlich.

Datenexport Möglichkeit, Daten aus einem Programm in ein anderes zu übertragen, z. B. die Übergabe einer mit einem Tabellenkalkulationsprogramm erstellten Grafik an Textverarbeitungsprogramm. Dieser Datenexport ist bei Software-Produkten unterschiedlicher Hersteller nicht immer möglich oder kann problematisch sein.

Datenfeld Untereinheit eines Datensatzes in einer Datenbankdatei. In Datenfeldern werden stets Informationen von einem Typ, z. B. der Nachname einer Person in einer Adressendatei gespeichert. Die Art und Reihenfolge der Datenfelder bestimmt die Struktur der Datensätze. Sie werden vom Datenbank-Programm über einen Feldnamen als Bezeichnung angesprochen und verwaltet.

Datenfernübertragung Abgekürzt auch DFÜ. Übertragung von Daten zwischen Computern, die über eine größere Distanz durch ein Kommunikationsmedium wie z. B. das Telefonnetz oder über Funk verbunden sind. Für den Transfer auf Telefonleitungen werden Modems oder Akustikkoppler verwendet, auf neueren digitalen Netzen kommen dagegen ISDN-Karten zum Einsatz. Die Datenübertragung wird durch spezielle Software gesteuert wie z. B. Terminalprogramme und Software-Dekoder, die nach festgelegten Übertragungsprotokollen arbeiten. Über die DFÜ können einzelne Computer bis hin zu größeren Netzwerken verbunden werden. Bekannte Anwendungen der DFÜ sind Mailboxen, Btx, T-Online, AOL, CompuServe und das Internet.

Datenflußplan (engl.: data flowchart). Als eine Vorarbeit und eine wichtige Grundlage für die spätere Entwicklung eines Programmes zeigt der Datenflußplan den Fluß der Informationen durch die einzelnen Komponenten des Arbeitsspeichers unter Einbeziehung der weiteren am Programmablauf beteiligten Geräte an. In ihm wird festgelegt, welche Komponenten eines EDV-Systems (Eingabe-, Ausgabe- und Speichersysteme) bei der Programmausführung miteinbezogen werden.

Datenhandschuh Eingabegerät in Form eines mit Sensoren bestückten Handschuhs, das über Kabel mit dem Computer verbunden ist. Findet insbesondere bei Cyberspace und Virtuelle Realität Anwendung. Mit Hilfe des Datenhandschuhs können Programme gesteuert und virtuelle Gegenstände erfaßt und bewegt werden.

Datenimport Möglichkeit, in ein Programm Daten aus einem anderen Programm zu übernehmen, z. B. das Einfügen einer mit einem Tabellenkalkulationsprogramm erstellten Grafik in einen mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellten Text. Ein solcher Datenimport ist bei Software-Produkten unterschiedlicher Hersteller nicht immer möglich oder kann mit Problemen verbunden sein.

Datenintergität Begriff von allgemeiner Bedeutung, der aber meist im speziellen Zusammenhang mit Netzwerken verwendet wird. Im allgemeinen kennzeichnet die Datenintegrität die notwendige Konformität zwischen den Daten und dem Objekt, von dem sie gewonnen wurden. Die Integrität kennzeichnet aber auch die Tatsache, dass der Zusammenhalt von Daten während einer Verarbeitung in einem Computer z. B. bei Speichervorgängen oder Datenübertragungen gesichert sein muß. In einem Netzwerk muß die Datenintegrität speziell dahingehend gewährleistet sein, dass zwei Anwender nicht gleichzeitig eine Datei bearbeiten dürfen. Alle Veränderungen dürfen statt dessen nur nacheinander erfolgen und müssen anschließend für das ganze System vorhanden sein. Die Netzwerk-Software erreicht dies durch Sperrung der Daten vor gleichzeitigem Zugriff.

Datenkollision Bei einer Datenkollision treffen die Signale verschiedener Nachrichten aufeinander und zerstören sich gegenseitig.

Datenkommunikation Die Übertragung von Daten zwischen Netzwerk-Stationen.

Datenkompression Modems moderner Bauart können die Daten, die sie senden, während der Übertragung komprimieren. So wird der Datendurchsatz erhöht. Es werden vor allem zwei Kompressionsverfahren eingesetzt: MNP5 (setzt die Fehlerkorrektur MNP4 voraus) und V.42bisbis (wird stets mit der Fehlerkorrektur V.42 eingesetzt).

Datenpaket Eine logische Gruppe von Daten; Innerhalb eines Netzwerkes (und auch bei der DFÜ) werden Daten in Form von Paketen weitergeleitet. Pakete verfügen über eine bestimmte Größe, eine Adresse und einen Absender, in Abhängigkeit vom verwendeten Protokoll.

Datenreduktion siehe Datenkompression

Datensatz Sammlung gleichartiger und gleich strukturierter Daten; Datenbanken sind aus Feldern aufgebaut (Tabellenspalten). Ein Satz mit je einem Wert aus jedem Feld ist ein Datensatz (Zeile einer Tabelle).

Datensatzsperrung Durch eine Datensatzsperrung wird verhindert, dass in einer Netzwerkumgebung zwei Anwender einen Datensatz gleichzeitig bearbeiten. Ein gesperrter Datensatz kann von anderen Anwendern nur gelesen werden.

Datenschleuder Name einer deutschen Hackerzeitschrift.

Datenschutz Die gesellschaftspolitische Aufgabe, den Menschen vor den Folgen von Zweckentfremdung, Mißbrauch und totaler Erfassung seiner Individualdaten zu schützen, darunter sind alle Maßnahmen zur Verhinderung des Datenmißbrauchs zu verstehen. Der Datenschutz dient insbesondere dem Schutz personenbezogener Daten. Die rechtliche Grundlage für den Datenschutz ist (neben dem Grundgesetz) das Bundesdatenschutzgesetz (Datenschutzgesetz). Danach sind Personendaten in den unterschiedlichsten privaten und öffentlichen Datenbanken gegen Mißbrauch geschützt.

Datenschutzgesetz Bundesdatenschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland (BDSG), seit 1977; 1990 grundlegend überarbeitet. Das Gesetz regelt den allgemeinen Umgang mit Daten und soll im wesentlichen den Mißbrauch von personenbezogenen Daten verhindern. Jedem Bürger werden damit in 44 Paragraphen und einer Anlage zum § 9 seine Grundrechte in Bezug auf seine eigenen Daten garantiert. Über die Einhaltung des Datenschutzgesetzes vor allem in öffentlichen Behörden aber auch privaten Betrieben sollen Datenschutzbeauftragte wachen, wie z. B. der Bundesdatenschutzbeauftragte. Auch private Betriebe, die personenbezogene Daten verarbeiten, sind ab einer bestimmten Größe zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten verpflichtet.

Datensicherheit Schutz der Daten vor Verlust, Zerstörung oder Verfälschung

Datensicherungsschicht auch Sicherungsschicht; zweite Schicht des OSI-Referenz-Modells; Organisieren der Bits der Bitübertragungsschicht in logische Gruppen von Informationen, die Rahmen genannt werden, Fehlerfeststellung, Steuern des Datenflusses, Identifizieren der Computer im Netzwerk; Die Datensicherungsschicht wird noch einmal in zwei Unterschichten eingeteilt: die MAC-Schicht und die LLC-Schicht

Datenträger Ein Datenträger ist jeder Speicherbereich, auf den das Dateisystem als einzelne Einheit zugreifen kann und dem ein einzelner Laufwerkbuchstabe zugeordnet ist.

Datenträgersatz Ein Datenträgersatz ist eine Sammlung freier Speicherbereiche, die zu einem einzigen logischen Laufwerk zusammengefaßt wurden.

Datentyp Damit die Daten verarbeitet werden können, müssen sie interpretiert werden. Um sie interpretieren zu können, sind sie in bestimmte Datentypen eingeteilt. Es wird dabei grundsätzlich zwischen konstanten Werten und Formeln unterschieden. Formeln sind Rechenanweisungen, wie z. B. Multiplikation, Division usw. Es gibt folgende Datentypen: Zahlen-, Text-, Wahrheits-, Fehler-, Datums- und Zeitwerte.

Datenübertragungsrahmen (Frame format) Der Datenübertragungsrahmen legt im lokalen Netz fest, nach welchem Schema die Daten übertragen werden. Im wesentlichen besteht dieses Schema aus einem Vorspann, Absender- und Adressatenangaben, den Daten und einer Ende-Sequenz.

Datenverarbeitungsanlage Deutsche Bezeichnung für den englischen Begriff Computer. Im allgemeinen jede technische und/oder elektronische Anlage, mit der eine Datenverarbeitung möglich ist.

Datenverarbeitungssystem Bezeichnung für die Kombination von Hard- und Software (Betriebssystem und Anwenderprogramme) als ein funktionsfähiges System.

Datenwort Mit Datenwort (auch Wort oder Word) bezeichnet man eine Bitfolge, die gleichzeitig durch den Datenbus übertragen werden kann. Beim 16-Bit-Rechner hat ein Word die Länge 16. Hiermit können 65.536 16-stellige Dualzahlen codiert werden.

DATEV (DATEV); Die DATEV ist das führende Rechenzentrum und EDV-Dienstleistungsunternehmen für den steuerberatenden Beruf in Europa.

Datex (Data Exchange), Datenaustausch; Datennetz der Telekom, kein Modem nötig, größer 9 600 Bits pro Sekunde, DATEX-P stellt keine dauerhafte, sondern nur eine zeitweilige Verbindung bereit. Damit entfällt die Gebührenabhängigkeit von der Länge der Übertragung, der Tageszeit und der Entfernung. Kriterium ist lediglich die Menge der übermittelten Daten. Die Version DATEX-L (= Leitung) würde dagegen eine dauerhafte Verbindung von der Anwahl bis zur Unterbrechung bedeuten, ohne Rücksicht darauf, ob Informationen abgefragt werden, bzw. Daten übertragen werden oder nicht.

DATEX-J Steht für DATEX-Jedermann. Der Teil des DATEX-Netzes der Telekom, der 1993 als Nachfolger von Btx eingeführt wurde und inzwischen von T-Online abgelöst wurde. DATEX-J war ein dialogorientierter, flächendeckender Kommunikationsdienst, der vor allem zur Übertragung von kleineren Datenmengen diente. DATEX-J bot außerdem den weiteren Zugang zu anderen Kommunikationsdiensten wie DATEX-P, CompuServe und auch Internet. Der Anschluß eines Anwenders erfolgte entweder mit Hilfe eines Modems über die analoge Telefonleitung mit anfangs noch 2400 Bit/s oder digital über ISDNs mit 64000 Bit/s.

DATEX-L Steht für DATEX-Leitungsvermittlung. Der Teil des DATEX-Telekommunikationsdienstes der Telekom mit durchgehender physikalischer Verbindung zwischen dem sendenden und dem empfangenden Teilnehmer

DATEX-P Steht für DATEX-Paketvermittlung. Der Teil des DATEX-Telekommunikationsdienstes der Telekom, der nicht für eine Dialogverarbeitung, sondern den Transfer größerer Datenmengen verwendet wird. Dabei wird das Verfahren der Paketvermittlung eingesetzt, bei dem die Daten meist synchron nach dem X.25-Standard als Datenblock (Pakete) übertragen werden. Der DATEX-P-Dienst ermöglicht eine weltweite Datenverbindung in über 100 Länder.

DAU (dümmster anzunehmender User); Jeder Programmierer sollte dafür sorgen, dass sein Programm auch bei der Benutzung durch den dümmster anzunehmender User nicht zu ungewollten Aktionen oder gar zum Absturz gebracht werden kann.

daVinci PDA von der Firma Olivetti

dB (Dezibel) Der numerische Ausdruck für die relative Lautstärke

DB-15 15-poliger serieller Stecker (Gameport); für RG 11 Thick-Ethernet

DB-25 25-poliger serieller Stecker (RS-232)

DB2 Datenbank-Programm von IBM

DBA (Datenbank-Administrator); Die Person hinter dieser Funktion kümmert sich um den reibungslosen Ablauf von Datenbank-Applikationen.

DBMS (Datenbank-Management-System); Es handelt sich hierbei um Serverkonzepte, die sich außer der reinen Bereitstellung von Daten auch um sekundäre Verwaltungsaufgaben kümmern (Zugriffsberechtigungen, Transaktionssicherheit, usw.).

dBase Bezeichnung für ein Datenbankprogramm der Firma Ashton Tate. Diese wurde 1991 von der Firma Borland übernommen und das Programm zu einer Windows-Version weiterentwickelt. Vor allem durch seine große Verbreitung in den 80er Jahren entwickelte sich dBase und sein Dateiformat in der Version III und IV zu einem allgemeinen Standard für Datenbanken. Die Version 5.0 hat dagegen an Bedeutung verloren. dBase ist eine relationale Datenbank, die als Datenbanksprache SQL verwendet und Abfragen nach der query-by-example Technik (Abfrage durch Beispiele) ermöglicht.

DBT-03 ist ein einfaches Modem mit eingebautem Kennungsgeber (Hardware-Kennung) für den Datex-J-Anschluß.

DC (Domänen Controller); Bei Windows 2000 gibt es nur noch DCs; sie werden nicht mehr in PDC und BDC unterschieden.

dc1 (device control 2); Gerätesteuerung 1; Steuerzeichen mit der dezimalen Nummer 17 im ASCII-Zeichensatz

dc2 (device control 3); Gerätesteuerung 1; Steuerzeichen mit der dezimalen Nummer 18 im ASCII-Zeichensatz

dc3 (device control 4); Gerätesteuerung 1; Steuerzeichen mit der dezimalen Nummer 19 im ASCII-Zeichensatz

dc4 (device control 1); Gerätesteuerung 1; Steuerzeichen mit der dezimalen Nummer 20 im ASCII-Zeichensatz

DCA (Document Content Architecture); Standard-Textformatierungsformat von IBM

DCB Disk Coprocessor Board

DCC (Digital Compact Cassette); digitaler HiFi-Standard; DCC-Recorder können auch analoge Kompaktkassetten abspielen.

DCD (Data Carrier Detect); Signalträger gefunden; Ein über eine Steuerleitung signalisierter Zustand des Modems, in welchem dieses einen Carrier von der Gegenstation entdeckt hat.

DCE (Data Circuit-Terminating Equipment); Geräte am Sender und Empfänger, die eine Kommunikation ermöglichen. Sie bauen Verbindungen auf, verwalten und beenden sie und führen Signalkonvertierung und -codierung zwischen dem Übertragungsmedium und dem DTE aus. (Data Communication Equipment); Datenübertragungseinrichtung; DCE ist der allgemeine Oberbegriff für Datenfernübertragungsgeräte wie beispielsweise das Modem.

DCOM (Distributedl Component Objekt Model); Eine Anwendung (z. B. eine Datenbank) besteht aus mehreren Komponenten, die über verschiedene Plattformen verteilt sind. Über ein Netzwerk können diese Komponenten zusammenarbeiten. DCOM ist OLE im Netzwerk.

DCS (Digital Camera System); Bildeingabegerät

DCT (DiskreteCosinus-Transformation); hauptsächlich von JPEG verwendet; Dahinter steckt die Fourier-Transformation, die die Pixelverteilung in eine Frequenz- und Amplitudenverteilung umrechnet. Große, gleichmäßige Bildflächen bekommen niedrige, feine Bilddetails dagegen hohe Frequenzanteile zugeordnet. Die Kompression entsteht, weil höherfrequente Bildanteile geringer gewichtet und deren Amplituden gleich Null gesetzt werden.

DD (double density), doppelte Dichte bei Diskettenbeschichtungen, 48 tpi bei 5,25"-Disketten, 135 tpi bei 3,5"-Disketten (Dolby Digital); Dolby Digital führendes Audioformat, auch AC3 genannt

DDC (Development Document Control); Begriff der Softwareentwicklung; Bericht über den Entwicklungsstand der Software (Display Data Channel); Standard der VESA zur Kommunikation zwischen Monitor und Grafikkarte für Plug & Play (eine möglichst automatische Erkennung des Monitors von der Karte); drei Modi: DDC1, DDC2B und DDC2AB

DDC1 DDC-Modus, bei dem der Monitor nur auf Anfrage seine Kennung an die Grafikkarte schickt

DDC2B bidirektioneler DDC-Modus, bei dem der Monitor nicht nur Daten an die Grafikkarte schickt, sondern auch auf Anfragen der Karte antwortet.

DDC2AB bidirektioneler DDC-Modus, bei dem auch die Bildparameter, etwa die Bildlage, von PC aus einzustellen geht.

DDCMP (Digital Data Communications Massage Protocol); Protokoll der Digital Network Architecture; Bitübertragungs- und Datensicherheitsschicht (LLC); verbindungsorientierte Fehlersteuerung

DDE (Dynamic Data Exchange), dynamischer Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen (ohne Zwischenablage im Clipboard) z. B. bei Windows

DDM (Distributed Data Management) ermöglicht SNA-Service Requestoren transparenten rechnerfernen Dateizugriff. DDM empfängt Datei-Anforderungen von Anwendungen und führt sie durch das lokale BS oder einen DDM-Server über das Netzwerk aus (abhängig von der physischen Lage der Datei).

DDOS (Distributed Denial Of Service); systematische Überlastung von Internetfirmen durch Angriffe von Hackern

DDP (Datagram Delivery Protocol); AppleTalk-Protokoll; Netzwerkschicht

DDR (Double Data Rate); eine RAM-Art; Als die von Intel unterstützte Rambus-Technik Mitte 1999 Probleme mit der Marktreife bekam, setzten Chiphersteller wie Hitachi, Hyundai oder IBM wieder auf die Weiterentwicklung von SDRAM in Form der DDR-Speichertechnik. Während "normale" SDRAM-Module 1999 bei einem 133 MHz FSB einen Datendurchsatz von 1,1 GByte pro Sekunde leisteten, waren DDR-Module doppelt so schnell, denn diese Datenbits werden bei der ab- und aufsteigenden Flanke des Taktsignals übertragen, statt wie bisher nur bei der aufsteigenden. Erste Boards und Speicherchips kamen Ende 1999 auf den Markt. Gegenüber der von Intel bevorzugten Direct-RDRAM-(Rambus)-Lösung hat DDR einige Vorteile. Die Hersteller benötigen keine neuen Produktionsmaschinen und DDR ist ein offener Standard, dessen Spezifikationen im Internet offenliegen, d. h. Lizenzgebühren an Intel oder Rambus werden nicht fällig.

DDR2 (Double Data Rate 2); eine RAM-Art; Der DDR-Nachfolger - DDR2 - soll Transferraten von 3,2 GByte pro Sekunde bringen.

DDR-DRAM (Double Data Rate-DRAM); eine RAM-Art; DRAM-Speicher, bei dem auf beiden Flanken des Speichertaktes Daten übertragen werden und die dadurch doppelt so schnell werden. DDR-DRAM-Speicher werden z. B. auch auf 3D-DVI-Grafikkarten eingesetzt, was hohe True-Color-Auflösungen begünstigt.

De NIC (Deutsches Network Information Center); (siehe auch NIC und InterNIC). Das Unternehmen De-NIC mit Sitz in Karlsruhe erfüllt mehrere Funktionen. Zunächst kümmert es sich um die Vergabe von second-level-domains unterhalb der Top-Level-Domain de. Außerdem wird in Karlsruhe bei De-NIC der primäre Nameserver für alle deutschen Internet-Computer geführt, der sämtliche Domainnamen und die jeweils dazugehörige IP-Adresse führt.

Debian Linux-Distributor; Ian Murdoch gründete am 16.08.1993 das Debian-Projekt. Es erhielt seinen Namen aus den kombinierten Vornamen von Ian und seiner Frau Debra. http://www.debian.org

Debuggen Umgangssprachlicher Begriff für das englische Wort 'debugging'. Englisch 'bug' = Käfer, steht auch für 'Fehler'. Debugging bedeutet in etwa entlausen oder entwanzen. Beschreibt die Verfahren, mit denen nach Fehlern in Programmen gesucht wird. Hierzu werden spezielle Programme, die Debugger eingesetzt.

Debugger Programmiersprachen-Tool als Bestandteil guter Programmiersoftware zum Auffinden von Syntaxfehlern. (siehe bug und Debuggen)

DEC (Digital Equipment Corporation); Ende der 60er-Jahre baute DEC den ersten Mikrocomputer (z. B. den PDP 10), der kleiner und preiswerter als die üblichen IBM-Systeme war, aber dennoch den Anforderungen der meisten Unternehmen genügte. Hersteller von Prozessoren, z. B. DEC Alpha AXP 150 MHz 21064, dem Mitte 1994 schnellsten Chip der Welt oder 1997 dem Alpha-21164 mit 600 MHz

Deck Sammlung von Cards innerhalb einer WML-Datei; Jedes WML-Dokument besteht aus einer Anzahl von Cards (Karten). Alle Cards einer WML-Datei zusammen ergeben ein Deck. Das Äquivalent zum HomeDeck ist die HomePage bei HTML.

DECnet proprietärer Protokoll-Stack der Firma DEC; Es besteht aus einer Reihe von Hard- und Softwareprodukten, die die DNA realisieren.

Decoder Die Zugangssoftware des Online-Dienst T-Online wird als Decoder bezeichnet.

Dedicated Server Ein dedizierter, d.h. für einen speziellen Zweck bestimmter Server. Während ein non-dedicated Server in einem Netzwerk ein Rechner ist, der anderen alle seine Funktionen und Ressourcen als Dienste anbietet, wird ein dedicated Server nur für spezielle Aufgaben verwendet. Typisches Beispiel ist ein Drucker-Server.

Dedizierte Leitung Medium, das einzig und allein für die Datenübertragung zwischen zwei Orten benutzt wird. Wird manchmal auch geleaste Leitung oder Privatleitung genannt.

Dedizierter Server Ein dedizierter Server ist eine Hardware-Software-Einheit, die ausschließlich als Server eingesetzt wird.

DEE (Datenendeinrichtung); DTE; normalerweise ein Computer, aber auch jedes andere Gerät, das über eine serielle Schnittstelle mit einem Modem kommunizieren kann wie z. B. eine Meßstelle

Default-Router Der mit der IP-Adresse 0.0.0.0 zu erreichende Router

Defragmentierung Aufräumen eines Datenträgers (Festplatte); Die Teile einer Datei (Fragmente) werden wieder in zusammenhängende Sektoren gelegt. Dadurch wird der Zugriff wieder schneller.

Degaussing Beim Einschalten des Monitors oder auf Tastendruck wird die metallenen Lochmaske entmagnetisiert.

dekrementieren Verminderung eines Variablenwertes oder eines Registerinhaltes um einen konstanten Betrag, meist um den Wert 1. So wird diese Verfahrensweise beispielsweise bei Schleifenzählern angewendet.

de1 (delete); Löschen; Steuerzeichen mit der dezimalen Nummer 127 im ASCII-Zeichensatz

Dell Michael Dell (* 23. 02.1965 in Houston, Texas); hat mit seiner PC-Firma weltweit 40.000 Jobs geschaffen. Er hat 1984 sein Medizinstudium abgebrochen und sich 1000 Dollar Startkapital von seinem Vater geborgt. Dell baute PCs nach Kundenwünschen und lieferte sie direkt aus ohne Zwischenhändler. Hersteller und Versender von PC-Systemen, Servern und Notebooks http://www.dell.de

Delphi Das Delphi ist eine objektorintierte Programmiersprache von Borland (Inprise Corporation) zum Erstellen von Windows-Programmen, wobei schon beim Programmieren sehr viel mit der Maus erledigt werden kann. Es ist die Weiterentwicklung von Turbo-PASCAL. Delphi ist ein Pascal-Compiler mit einer viauellen Entwicklungsumgebung. Die Komponenten werden mit Object-Pascal geschrieben, der Inprise-eigenen Turbo-PASCAL-Variante. Mit Kylix gibt es auch eine Version für Linux.

Demand-Priority Polling-Verfahren; eine neue Methode für den 100 Mbps-Ethernet-Standard mit der Bezeichnung 100VG-AnyLAN; Es wurde von der IEEE in der Kategorie IEEE 802.12angenommen.

Demodulator Der Teil des Modems, der analoge in digitale Signale konvertiert.

DES (Data Encryption Standard); ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren, das in den 70er Jahren von IBM entwickelt wurde, feste Schlüssellänge 56 Bit Weiterentwicklung: Tripel-DES

Desktop Tischgerät. engl. Bezeichnung für PCs, die aufgrund ihrer Maße mit Zentraleinheit, Bildschirm und Tastatur auf dem Schreibtisch aufgestellt werden (Vgl. Tower, Notebook). Inzwischen werden auch Towergehäuse zu den Desktop-Geräten gezählt, da die Geräte an einem Schreibtisch genutzt werden können. Teilweise wird auch die Bedieneroberfläche eines Programms Desktop genannt (z. B. bei Windows 95 und Windows NT).

Desktopbot Agent bzw. Softbot, der die Schnittstelle bildet, um die bedienung bestimmter Anwendungen zu erleichtern; z. B. Hilfsassistenten in Microsoft-Anwendungen

DET (Directory Entry Table)

DETECT Problembehebungsmethodik
Discover the Problem (Erkennen des Problems)
Explore the Boundaries (Untersuchen der Grenzen)
Track Possible Approaches (Aufspüren von Lösungsansätzen)
Execute the Approaches (Ausführen des Lösungsansatzes)
Check for Success (Überprüfen des Erfolgs)
Tie Up Loose Ends (Zusammenfassen der Ergebnisse)

Device Bay Erweiterungsschacht an der Vorderseite des PC für Peripheriegeräte wie Festplatten, CD-ROM- oder DVD-Laufwerke.

Dezentralisierung Ein oft auch als Downsizing bezeichneter Prozeß, bei dem auch zentral verwaltbare Aufgaben oder Strukturen auf die einzelnen Elemente eines Verbundes aufgeteilt werden. Typisches Beispiel ist die zunehmende Umwandlung von Computernetzwerken, die ehemals von zentralen Großrechnern verwaltet wurden, zu kleineren, dezentralisierten Client--Server-Netzwerken oder sogar Peer-to-Peer-Netzwerken. Dies wird durch die enorme Leistungssteigerung im PC-Bereich ermöglicht, die zentrale Großrechner für die meisten Funktionen nach und nach überflüssig macht.

Dezibel (dB); Der numerische Ausdruck für die relative Lautstärke

DFÜ (Datenfernübertragung), Abkürzung für alle Arten, z. B. DATEX-L, DATEX-P, Bildschirmtext, Modem oder Decoder notwendig

DFÜ-Netzwerk Zu Windows gehörendes Tool zur Konfiguration des Internet-Zugangs. Es lassen sich verschiedene Verbindungen konfigurieren und mir der DFÜ-Skript-Verwaltung weitgehend automatisiert herstellen.

DFN (Verein zur Förderung des Deutschen Wissenschaftsnetzes e. V.); Der DFN wurde 1984 vom damaligen Bundeswirtschaftsminister gegründet und hat die Aufgabe, das Deutsche Wissenschaftsnetz DWN auf- und auszubauen. http://www.dfn.de

DFS (Distributed File System); Dienstprogramm von Windows NT 4.0; Mit Hilfe des DFS-Verzeichnisbaums können Benutzer im Netzwerk Daten suchen und auf sie zugreifen, ohne darauf achten zu müssen, auf welchem Server die Daten sich befinden.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol); Dieser Dienst stellt Computern IP-Adressen dynamisch zur Verfügung. Dadurch können mehr Computer ins Internet, als IP-Adressen vorhanden sind (allerdings nicht zeitgleich).

DIA (Document Interchange Architecture) definiert die benötigten Funktionen zum Austausch von Dokumenten zwischen unterschiedlichen Computer-Systemen. DIA koordiniert Datei-Services wie Speichern und Abrufen von Dokumenten und Dateiübertragungen.

Dial-Up (auch Dial-In); Die Verbindung zum Internet wird durch Anwählen über eine Telefonleitung jeweils erneut hergestellt im Gegensatz zu Standleitung.

Dialekt viele der Programmiersprachen unterscheiden sich aufgrund unterschiedlicher Versionen und unterschiedlicher Hersteller. Mit Dialekt bezeichnet man solche Programmiersprachen, die sich aus einer anderen entwickelt haben bzw. eine weitere Version davon sind. Dabei unterscheiden sie sich von ursprünglichen Fassungen beispielsweise durch die Anzahl der Funktionen und Anweisungen sowie eine veränderte Syntax.

Dialer Programm, das die Einwahl ins Internet über eine vorbestimmte Verbindung herstellt. Wenn das z.B. eine 0190-er Nummer ist, kann damit eine Leistung über die Telefonrechnung abgerechnet werden. Allerdings tarnen unseriöse Anbieter Dialer als "Hackertool" oder nützliche Downloads, so dass ungewollt eine teure Verbindung entsteht, die mitunter auch noch bei den folgenden Einwahlen weiter besteht. So kommen leicht Rechnungen von vielen hundert Euro zustande. 0190-0-Nummern können auch schon beim einmaligen Anwählen astronomische Kosten verursachen. Ab 2003 werden die 0900-er Nummern vergeben, bei denen ebenfalls jede Einwahl unbegrenzte Kosten verursachen kann. siehe auch Autodialer

Dialogboxen In der SAA- und der Windows-Oberfläche gibt es neben Pull-Down-Menüs auch Dialogboxen. Dialogboxen werden als Kasten auf dem Bildschirm eingeblendet, wenn zur Ausführung eines Befehls noch weitere Informationen notwendig sind. Diese Informationen werden im Informationskasten (der Dialogbox) abgefragt.

DIANE (Direct Information Access Network for Europe), Vereinigung der Betreiber von EuroNet-Host-Rechnern.

DIB (Directory Information Database)

Dickte Bezeichnet die Breite eines Zeichens plus den Leerraum vor und hinter ihm.

Dienste Verschiedene Leistungen, die über das Internet ermöglicht werden, z. B. E-Mail, Gopher, FTPs oder WWW.

Diffie-Hellman/DSS asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren, benannt nach den Entwicklern W. Diffie und M. E. Hellman; arbeitet ähnlich wie RSA

Digicam siehe: Digitalkamera

digital Speicherungsform elektronisch erfaßter Daten in der Form von Nullen und Einsen

Digital Research Incorporation Softwarefirma (z. B. das Betriebssystem DR-DOS), DR war einer der führenden Entwickler von Multiuser- , Echtzeit- und Multitasking-Betriebssystemen, 1991 vom amerikanischen Netzwerkspezialisten Novell übernommen, wonach es durch schlechte Produktpflege als Marke vernichtet wurde.

Digitale Daten Daten, die aus einer Reihe einzelner Elemente bestehen, die nur zwei Zustände kennen, entweder ein oder aus (bzw. 0 oder 1).

Digitale Signatur Ab Sommer 2001 sind in Deutschland als erstem Staat der EU rechtskräftige Vertragsabschlüsse vom heimischen PC aus möglich. Die Digitale Signatur wird auf einer Chipkarte gespeichert und kann über ein Lesegerät am PC ausgelesen werden. Auf dem Chip ist aber nur der öffentliche Teil des Codes. Der andere Teil der Verschlüsselung bleibt Privatgeheimnis. Erstellt und verwaltet werden diese elektronischen Schlüssel von Zertifizierungsstellen.

Digitale Tinte Das US-Unternehmen E-Ink entwickelte digitale Tinte, die sich auf Papier drucken läßt und auf Knopfdruck jeden beliebigen Inhalt annimmt.

Digitales Papier flexibles elektronisches Papier, dessen Pixel eine Aktiv-Matrix-Elektronik aus organischem Material steuert. Die Displayschicht besteht aus durchsichtigen, mit Farbstoff gefüllten Hohlkügelchen. In der Farbstoffflüssigkeit schwimmen positiv geladene weiße Pigmente, die sich im elektrischen Feld je nach Feldrichtung an die Ober- oder Unterseite der Kügelchen bewegen und so ein beständiges weißes oder dunkles Pixel erzeugen.

Digitales Signal Ein Signal das aus zwei Energie-Ebenen besteht (Ein und Aus oder positive und negative Spannung). Digitale Signale werden von Computern zur Übertragung von Daten benutzt. Das Muster der Energieänderung repräsentiert einzelne Bits der Information.

Digitalfoto Foto, das nicht auf chemischem Wege mit einem Film erzeugt, sondern als digitale Datei mit Hilfe eines CCD- oder CMOSSensors mit einer Digitalkamera erstellt wurde.

Digitalisierung Digitale Darstellung von Signalen oder Daten, die vorher in einer anderen Form vorlagen; Digitalisierung ist die Voraussetzung zur Bearbeitung mit dem Computer.

Digitalkamera Fotokamera, die die Bilder nicht auf chemischem Wege mit einem Film erzeugt, sondern mit Hilfe eines CCD- oder CMOSSensors eine digitale Datei erstellt.

Digitext digitaler Nachfolger des Bildschirmtext beim Fernsehen

DIMM (Dual-Inline Memory Module); Diese Speichermodule sind 168polig und arbeiten mit 64 Bit Adressbus-Breite; Speichermodul mit SDRAM- oder (selten) EDO-Speicherchips. siehe auch SO-DIMM

DIN (Deutsches Institut für Normung); (Deutsche Industrienormen); Die bekannteste DIN ist wohl diejenige, die zur Definition von Seitenformaten dient (DIN A4, DIN A5 usw.). Auch für den Bereich der EDV sind von diesem Institut eine Vielzahl von Normen entwickelt worden, beispielsweise für Bildschirmarbeitsplätze und für die Nachrichtenübertragung.

Dino Suchmaschine zum schnelleren Finden von Informationen bzw. Web-Sites im WWW. http://www.dino-online.de

DIP (Dual Inline Package); kleine Schalter in einem Schalterblock, ermöglichen die Einstellung von Adressen, Interrupts usw., mit einer Kugelschreibermine zu schalten

DIR MS-DOS-Befehl zum Anzeigen des aktuellen Verzeichnisinhaltes

Directcolor gleichzeitige Darstellung von 65536 Farben

directory siehe Inhaltsverzeichnis

Directory Service Ein Directory Service identifiziert alle Ressourcen innerhalb eines Netzwerkes und organisiert den Zugriff auf diese für die Benutzer und Applikationen. siehe NDS und Active Directory

Direct3D Direct3D ist die bekannteste 3D-Schnittstelle, die Microsoft für Windows 9x entwickelt hat.

DirectDraw Funktion von DirectX

DirectInput neue Funktion von DirectX 8.0; sorgt für ein einheitliches Konfigurationsfenster für alle Eingabegeräte vom Joystick bis zum Gamepad

DirectPlay neue Funktion von DirectX 8.0; unterstützt IP Voice Communication, Multiplayer-Spieler können über Mikrofon miteinander sprechen; Karaoke- und Video-CDs sind möglich

DirectShow neue Funktion von DirectX 8.0; ist bereits auf die digitale TV-Technologie vorbereitet; Die Wiedergabe von WMA und WMV wurde optimiert.

DirectX Von Microsoft entwickelte Multimedia-Programmierschnittstelle für Windows 9x, ME und 2000; DirectX ist ein Satz niedrigstufiger APIs, die speziell für Hochleistungsanwendungen wie Spiele entworfen wurden. Es bietet extrem schnelle Echtzeit-Reaktionen auf die Benutzerschnittstelle.

DirectX 8.0 Im Januar 2001 von Microsoft zu Download freigegebene Version von DirectX; enthält die neuen Funktionen
DirectPlay
DirectShow
DirectInput
DirectX Audio
DirectX Grafik

DirectX Audio neue Funktion von DirectX 8.0; fasst DirectSound und DirectMusic funktional zusammen: Der Synthesizer ist der eigentliche Soundgenerator, der Buffer berechnet die Effekte und die Positionierung von 3D-Sounds

DirectX Grafik neue Funktion von DirectX 8.0; DirectDraw ist nun Bestandteil von Direct3D

Disassembler Der Disassembler, ist ein Programm, mit dem ein in Maschinensprache vorliegendes Programm wieder in Assembler zurückübersetzt werden kann.

Disclaimer Haftungsfreizeichnungsklausel, welche von vielen Internet-Nutzern auf ihren Seiten angebracht wurde. Sie verweisen darin auf das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 12. Mai 1998, mit dem ein Homepagebesitzer zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt wurde für von ihm gesetzte Links zu ehrverletzenden Äußerungen über eine ihm mißliebige Person. Pauschal distanzieren sie sich von allen Links, die sie auf ihren Seiten gesetzt haben. Allerdings ist dieses Urteil das am häufigsten mißverstandene Gerichtsurteil. Denn in diesem Urteil stellt das Landgericht Hamburg eindeutig fest, dass die beanstandeten Internet-Seiten des Verurteilten eine derartige Haftungsfreizeichnungsklausel enthalten. Und es führt aus, dass eine solche Klausel einer pauschalen Distanzierung von sämtlichen Links eben gerade keinen Freibrief für die Aufnahme beliebiger Links ist. http://www.daniel-rehbein.de/urteil-landgericht-hamburg.html

disconnect Englisch für 'ohne Verbindung' oder 'unterbrochene Verbindung'. Begriff aus der Welt der Datenfernübertragung, der den Abbruch einer bestehenden Verbindung zwischen zwei Rechnern beschreibt.

Disk Striping RAID Stufe 0, 2 oder 4; Ein Verfahren der Datensicherung mit oder ohne Fehlertoleranz. Die Daten werden auf mehreren Festplatten verteilt.

DISKCOPY MS-DOS-Befehl zum Kopieren einer gesamten Diskette

Diskette elektromagnetisches Speichermedium,
(5,25", SS/DD, 40 Spuren, 9 Sektoren, 180 KB),
(5,25", DS/DD, 40 Spuren, 9 Sektoren, 360 KB),
(5,25", DS/HD, 80 Spuren, 15 Sektoren, 1,2 MB),
(3,5", 2S/DD, 80 Spuren, 9 Sektoren, 720 KB),
(3,5", 2S/HD, 80 Spuren, 18 Sektoren, 1,44 MB),
(3,5", 2,88 MB)

Displacement-Map eine Textur, mit der ein Objekt verformt wird, vgl. Bump-Map.

Display Anzeigegerät; flacher Computermonitor mit LCD-Anzeige, Bildschirm bei tragbaren Computern; TFT oder Plasmatechnik

Distiller Software von Adobe, mit der PDF-Dateien aus anderen Formaten erzeugt werden.

distributed memory parallele Rechnerarchitekturen bei Clustern, bei denen jeder Prozessor exklusiv auf seinen eigenen Hauptspeicher zugreift, (Gegenteil: shared memory)

Distributed Network Paul Barans entwickelte das dezentrale Netzwerk weiter zum Distributed Network und schuf damit eine Grundlage für das Internet. Jeder sich in diesem Netz befindende Computer hatte selbst alle Funktionen und war daher nicht mehr auf die Leistung eines Zentralrechners angewiesen. Ein weiterer Vorteil war, dass es bei Datentransfers stets viele Wege vom Sender zum Empfänger gab. Um das gesamte Netzwerk lahmzulegen, müsste daher jede einzelne Leitung zerstört werden.

distributiertes Computing Art bzw. Modell des Netzbetrieb, PCs vernetzt, Teilen der Summe aller Möglichkeiten, Jeder weitere Teilnehmer bringt mehr Leistung für alle.

Distributionbot Agent bzw. Softbot, der Aufgaben einteilt und übernimmt, z. B. in einem Online-Shop das Sortiment zusammenstellt und den Kunden berät

Dithering Englisch für schwanken, zittern, entspricht in etwa der deutschen Bezeichnung 'Rasterung'. Verfahren bei der Bildverarbeitung, meist der Bilddarstellung am Monitor und der Ausgabe auf Druckern, um mit den vorhandenen Geräten eigentlich nicht darstellbare Farben und Graustufen durch eine Variation in der Häufigkeit von Farbpunkten zu simulieren. Aus einer entsprechenden Entfernung erkennt das menschliche Auge keine einzelnen Punkte mehr, sondern Mischtöne. Mit dem Dithering lassen sich aus den Punkten verschiedener Grundfarben über die gemeinsam bedeckte Fläche neue Zwischenfarben simulieren. Besonders wichtig ist das Verfahren aber bei der Ausgabe von Bildern auf monochromen Druckern wie z. B. Laserdruckern. Da diese nur schwarze, gleichgroße Druckpunkte ausgeben können, lassen sich Graustufen nur durch unterschiedlich dicht gesetzte schwarze Punkte simulieren. Im Gegenzug dazu kann der Drucker nun aber seine volle Druckauflösung nicht mehr ausnutzen, da die Druckpunkte ja nun in einem Streuraster zur Simulation der Graustufen eingesetzt werden, was zu einer Verringerung der Bildschärfe führt. Vergleichbar hierzu bieten einige Scanner oder Bildverarbeitungsprogramme schon vor dem Druck die Option des Bild-Ditherings an.

DivX Video-Komprimierungs-Standard

DIX (Digital-Intel-Xerox-connector); siehe AUI oder auch DB-15

DLC (Dynamic Link Control protocol); nicht routfähiges Protokoll; Unter Windows NT wird DLC zum Zugriff auf Drucker verwendet, die mit dem Netzwerk direkt über eine eigene Netzwerkkarte verbunden sind.

dle (data link escape); Datenübertragungsumschaltung; Steuerzeichen mit der dezimalen Nummer 16 im ASCII-Zeichensatz

DLL (Dynamic Link Library oder auch Data Link Library); Dynamische Funktionsbibliothek für Windows-Programme; Bezeichnung für eine Software-Technik von Windows, die Programmroutinen in Form einer Bibliothek den unter Windows laufenden Programmen zur Verfügung stellt. Dies erleichtert dem Programmierer die Arbeit, da er z. B. die zum Drucken oft benötigte Programmroutine nicht erneut eingeben muß. Die Routine ist schon vorhanden und muß nur noch vom Programm aus aufgerufen werden. Es spart auch Platz auf der Festplatte, da alle Programme, die eine Druckroutine benötigen, die in der DLL vorhandene nutzen können und nicht eine eigene enthalten müssen. DLL-Dateien sind durch die entsprechende Extension zu identifizieren.

DMA (Direct Memory Access) Der direkte Speicherzugriff bietet eine Alternative zum Polling-Verfahren und ermöglicht den direkten Datentransfer zwischen einer Interfacekarte und dem Arbeitsspeicher des PC ohne Umweg über den zentralen Prozessor (CPU). Dadurch wird die CPU zwar entlastet, sie hat aber keinen Zugriff auf den Speicher, während der DMA-Controller arbeitet.

DMAP (Dect Multimedia Access Profile); technischer Standard für WLAN; erreicht 550 KBit/s.

DMCA (Digital Millennium Copyright Act); Unter Berufung auf den DMCA können in den USA Betreiber großer P2P-Server wegen Urheberrechtsverstößen verklagt werden.

DNA (Digitale Netzwerkarchitektur) Eine Netzwerk-Architektur, die von Digital Equipment Corporation (DEC) entwickelt wurde. Viele Übereinstimmungen mit dem OSI-Referenz-Modell

DNS (Domain Name System); DNS ist ein hierarchisches, client-server-basiertes verteiltes Datenbankverwaltungssystem, das Zuordnungen auf der Anwendungsschicht vornimmt und sowohl UDP als auch TCP als zugrundeliegende Protokolle verwendet. Der Zweck der DNS-Datenbank besteht darin, Computernamen in IP-Adressen zu übersetzen. Clients werden bei DNS als Resolver und Server als Namensserver bezeichnet. (Domain Name Server); übersetzt numerische Rechneradressen in Klartext (z. B. www.dtag.de) und umgekehrt. Einer IP-Adresse, die man sich kaum merken kann, wird ein DOMAIN NAME - also ein Rechner-Name - zugeordnet. Dieser Name bleibt auch dann erhalten, wenn sich die IP-Adresse ändert. siehe NIC und De-NIC (Domain Name Service); Protokoll der Internet Protokoll-Suite; Transportschicht; Das Anwendungsprotokoll, das den Benennungs-Service in der TCP/IP-Protokoll-Suite bereitstellt. Beispiel: FTP.NOVELL.DE (FTP ist Host, NOVELL ist Firma und DE ist Domäne).

Dockingstation Hardwarezusatz, der einen tragbaren Rechner (z. B. Notebooks) um diverse Schnittstellen sowie Steckplätze für Hardwareerweiterungen ergänzt

DoD (Departement of Defense); zu deutsch: "Verteidigungsministerium". Das amerikanische DoD spielt in der Welt der Computer eine besondere Rolle, weil viele Entwicklungen und Normierungen hier durchgeführt wurden.

DOD-Modell (Department of Defense); Netzwerkmodell, vom amerikanischen Verteidigungsministerium für das Internet entwickelt; Es besteht aus 4 Schichten: der Process/Applications-Layer (umfaßt die Anwendungs-, Darstellungs- und Sitzungsschicht des OSI-Referenz-Modells), der Host-to-Host-Layer (entspricht der Transportschicht des OSI-Modells), der Internet-Layer (entspricht der Netzwerkschicht des OSI-Modells) und der Network-Access-Layer(umfaßt die Datensicherungs- und Bitübertragungsschicht des OSI-Modells)

Dokumentmanager Mit Hilfe von Autorenangaben (Thema, Schlüsselwörter) können Texte bei guten Textverarbeitungsprogrammen so abgespeichert werden, dass sie später schneller in einer Fülle von Textdateien verwaltet werden können.

Dolby Marktführer bei Audioformaten

Dolby Digital führendes Audioformat, auch DD bzw. AC3 genannt

Dolby Pro Logic Eine weiterentwickelte Form von Dolby Surround. Hier werden sowohl Dialoge als auch Center Effekte vom entkodierten Programmaterial umgesetzt. Die Kanalseparation und Perspektivendarstellung wurde verbessert.

Dolby Surround Raumklangverfahren; Sound Aufnahme- und Wiedergabe mittels 4 Kanälen und 5 Lautsprechern: vorn links, vorn rechts, center, hinten links, hinten rechts. Die hinteren Lautsprecher vermitteln Surround- und Special Effekte. Der Center Speaker sorgt für eine stabile Zentrierung der Dialoge auch für Personen, die etwas seitlicher sitzen. Surround Information wird auf dem Wiedergabemedium (z. B. CD-ROM) kodiert. siehe auch Dolby Pro Logic

Domain Bereich im hierarchisch gegliederten Namensraum des Internet. Klartext-Rechneradressen setzen sich zusammen aus: RECHNERNAME.DOMAIN.TOP-LEVEL-DOMAIN Die Domain bezeichnet meistens die Organisation, zu der der Rechner gehört, Top-Level-Domain z. B. das Land.

Domain Grabbing spekulatives Reservieren von Domainnamen, um sie später teuer verkaufen zu können. Am 14.09.2000 stellte die Wirtschaftsstrafkammer des Landesgerichts München II erstmals in Deutschland die Strafbarkeit des Domain-Grabbings fest.

Domain Name Server siehe DNS, NIC und De NIC

Domäne Eine Domäne ist eine logische Einteilung von Computern und Benutzern. Die Computer in Microsoft-Netzwerken werden in Domänen geordnet. Jede Domäne hat eine Domänendatenbank und spezifische Sicherheitsrichtlinien (u. a. für die Prüfung von Kennwörtern). Die Domäne stellt ein Verfahren zur zentralisierten Verwaltung und Wartung von Konten zur Verfügung. Wenn sich ein Benutzer an eine Domäne anmeldet, werden durch einen Domänen-Controller Benutzername, Kennwort und Anmeldeeinschränkungen in der Verzeichnisdatenbank überprüft. Domänen können mit Hilfe von Vertrauensstellungen miteinander verbunden werden. Mehrere Domänen können zusammen einen Domänen-Baum bilden. Mehrere Domänen-Trees können zusammen einen Forest bilden.

Domänen lokale Gruppe Bei Windows 2000 können User einer Domäne in Gruppen zusammengefasst werden, um sie gemeinsam zu administrieren. Im Gegensatz zu lokalen Gruppen bei Windows NT sind diese Gruppen in anderen Domänen nicht sichtbar.

Domänen-Baum Mehrere Domänen können zusammen einen Domänen-Baum bilden.

Domänen-Controller Der Domänen-Controller ist ein Rechner in einem Windows-NT-Netzwerk, auf dem die Datenbank der Domäne abgelegt ist. Der Domänen-Controller überprüft die Anmeldeangaben des Benutzers beim Einloggen. siehe PDC und BDC Bei Windows 2000 gibt es nur noch DCs.

Domänen-Tree Mehrere Domänen können zusammen einen Domänen-Baum bilden.

Domänenmodelle Einzeldomäne (Alle Benutzer und globalen Gruppen befinden sich in einer Domäne.)
Einzel-Hauptdomäne, (Die Resourcendomänen vertrauen der Hauptdomäne.)
Mehrfach-Hauptdomäne, (Die Resourcendomänen vertrauen den Hauptdomänen,
die ihrerseits einander vertrauen.)
Vollständiges Vertrauen, (Jede Domäne vertraut jeder anderen.)

Donorware Donorware-Programme kosten nur die einmalige Kopiergebühr und können legal genutzt werden. Der Programmautor verzichtet auf eine Shareware-Gebühr und bittet den Anwender, bei Gefallen einer (angegebenen) gemeinnützigen Organisation einen gewissen Betrag zukommen zu lassen. (vergleiche Crippleware, Shareware, Freeware, Nagware, Postcardware und Public Domain)

Dongle siehe Kopierschutzstecker

DOS (Disk Operating System), Betriebssystem (MS-DOS, DR-DOS, NEW-DOS, AMIGA-DOS, UNIX, OS/2), das komplett von einer Diskette oder Festplatte geladen und betrieben wird. Es gibt auch Rechner, die einen Teil des Betriebssystems in einem ROM gespeichert haben, z. B. Apple Macintosh, Commodore Amiga oder Acorn Risc PC. Dadurch muß der Rechner nicht so oft auf ein Laufwerk zugreifen.

DoS (Denial of Service), Eine Attacke mit dem Ziel, die Verbindung eines Rechners zum Internet zu kappen. Es existieren zahlreiche Varianten, die zu einem Denial of Service führen (siehe Naphta). Besonders drastisch zeigen sich die Auswirkungen im IRC als Folge der Angriffe, die Script-Kiddies führen.

DOS-Arbeitsspeicher Dieser Begriff stammt aus der Entstehungszeit der PCs: Gemeint sind damit die ersten 640 KByte Speicher. Nur diesen Bereich konnten DOS und DOS-Programme früher verwenden. Aus Kompatibilitätsgründen hat man diese Einteilung und damit die Einschränkungen für DOS-Programme bis heute beibehalten, obwohl moderne PCs über weit mehr Speicher verfügen. Der zusätzliche Speicher oberhalb 640 KByte (Erweiterungsspeicher) ist jedoch nur für Sonderzwecke und unter Windows nutzbar. Voraussetzung dafür ist, dass in der Startdatei "CONFIG.SYS" der Treiber "HIMEM.SYS" geladen wird. Ist dies nicht der Fall, beschwert sich Windows beim Start mit einer lapidaren Fehlermeldung.

DOS-Fenster Unter Windows können auch DOS-Programme laufen. Dabei hat man zwischen zwei Betriebsarten die Wahl: Vollbild und Fenstermodus. Während beim Vollbild die Anzeige des Programms nicht von der unter DOS zu unterscheiden ist (allenfalls ist die Geschwindigkeit geringer), ähnelt der Fenstermodus eher einem Windows-Programm. So besitzt das DOS-Fenster eine Titelzeile und einen Rahmen und läßt sich verschieben. Außerdem erreichen Sie mit einem Klick auf das Quadrat oben links das Systemmenü des Fensters, in dem Sie unter anderem Bereiche markieren, kopieren und die Schriftart einstellen können. Auch das Beenden des Programms ist hier möglich.

Dot Pitch Kürzester Abstand von zwei gleichfarbigen Bildpunkten eines Monitors. Je kleiner dieser Wert, umso höher ist die darstellbare Auflösung.

Dot-NET siehe .NET

Dotcom Bezeichnung für Firmen, deren Internet-Namen die Top-Level-Domain „.com“ hat. Man benutzt den Begriff auch abwertend für Firmen, deren Chefs sich in erster Linie damit beschäftigen, Aktien auszugeben und liquide zu bleiben und denen Kunden Nebensache sind.

Double Word Mit Double Word (vergleiche Word und Datenwort) bezeichnet man eine Bitfolge, die gleichzeitig durch den 32-Bit-Datenbus übertragen werden kann. Hiermit können 4.294.967.296 32-stellige Dualzahlen codiert werden.

Download Datentransfer von einem größeren Computersystem in den Speicher eines Mikrocomputers; das Laden von Zeichen vom PC in den Druckerspeicher; Fachbegriff für das Herunterladen von Daten aus einem Online-Dienst oder dem Internet. Der Transfer in die andere Richtung, also das Hochladen von Dateien an einen Server, nennt man Upload.

Downsizing Schritt vom Großrechner zu vernetzten PCs, hardwareseitig kein Problem

dpi (Dots per Inch); Punkte pro Zoll; Maßeinheit für die Auflösung von Scannern und Druckern

DPMS (Display Power Management Signalisation); Der VESA-DPMS-Standard ermöglicht es der Grafikkarte, den Monitor in verschiedene Energiesparzustände zu versetzen: Ein-, Stand-by-, Suspend- und Ausmodus.

DR-DOS Betriebssystem von Digital Research Incorporation, besser als MS-DOS, bei Version 6.0 von Novell aufgekauft, 1994 Version Novell DOS

Dr. Neuhaus Modemproduzent

Draft-Modus Draft = Englisch für Skizze, Entwurf. Bezeichnet eine Betriebsart von Druckern, insbesondere von Nadeldruckern, bei dem die Ausgabequalität zu Gunsten der Druckgeschwindigkeit herabgesetzt ist. Dieser sogenannte Konzeptmodus kann aber auch zur Einsparung von Druckerfarbe, Toner oder Tinte dienen.

drag & drop Diese Funktion von Windows ermöglicht das Markieren und Verschieben verschiedener Objekte über die Maus, z.B. bei Textprogrammen von Textteilen oder bei Dateimanagern von Dateien.

DRAM (Dynamic Random Access Memory); eine RAM-Art; dynamischer Schreib- und Lesespeicher, muss periodisch mit einem sogenannten Refresh-Impuls aufgefrischt werden, um die Daten in den Speicherzellen zu halten. Der Nachteil: Die Zugriffszeit durch Refresh-Vorgang und Wartezeiten des Prozessors liegt höher als beim SDRAM. Der Vorteil: DRAM ist kostengünstig, erwärmt sich weniger und hat durch seine einfachere Struktur eine höhere Integrationsdichte. DRAM Wird in modernen PC nicht mehr verwendet, da vom FPM- oder EDO-RAM verdrängt. Allerdings hat Samsung hochfliegende Pläne: Das Unternehmen will mit 0,13-Mikron-Technik 4-GBit-DRAM-Chips fertigen. Die Chips mit 500 MB Speicherkapazität gehen zwar erst etwa 2010 in die Massenproduktion. Die Technik läßt sich laut Hersteller jedoch auch bei bestehenden Produkten - etwa den preisgünstigen 16-MBit-DRAM-Chips einsetzen.

Dreamcast Spielekonsole von Sega

Dreamweaver Webdesign-Software der amerikanischen Firma Macromedia http://www.macromedia.com/de/software/dreamweaver

Dreamworks Die US-Medien-Firma "Dreamworks SKG", benannt nach den Gründern Steven Spielberg (Regisseur, Filmproduzent, geb. 1947), Jeffrey Katzenberg (Filmstudio-Manager, u.a. bei Disney, geb. 1950) und David Geffen (Musikproduzent, geb. 1943), wurde im Oktober 1994 gegründet, um neue innovative Projekte im Multimedia-Bereich (Film, Fernsehen, Musik, Computerspiele etc.) zu entwickeln. Durch zusätzliche finanzielle Beteiligung von bekannten Firmen und Personen (z. B. Chemical Bank, Samsung, Microsoft-Mitbegründer Paul Allen) soll ein Gesamt-Investitionsvolumen von rund 2 Milliarden Dollar vorhanden sein. Schlagzeilen im Computermarkt erregte insbesondere ein Joint-Venture-Abkommen von Anfang 1995 mit Microsoft-Chef Bill Gates, das zur Entwicklung von interaktiven Computerspielen und Filmen führen soll ("Dreamworks Interactive). Bereits für 1996, spätestens 1998 sind schon die ersten Spielfilme, Zeichentrickfilme und Computerspiele geplant.

DRDRAM siehe Rambus

DRM (Digital Rights Management); In DRM liegt die Hoffnung der amerikanischen Unterhaltungsindustrie, die Nutzung digitaler Inhalte auch nach der Übertragung auf einen fremden Rechner unter Kontrolle zu behalten. (siehe auch TCPA, Fritz-Chip und TPM) Zum Schutz ihrer Rechte verlangen z. B. die Verlage, dass eBook-Reader DRM mitbringen. Richard Stallman ünersetzt die Buchstaben mit Digitales Restriktions Management, weil nicht die Rechte des Anwenders geschützt werden, sondern die Rechte der Anwendungen vor den Nutzern. (ebenso sagt er statt "Trusting Computing" "Treacherous Computing")

Druck-Dienst siehe Druck-Service

Druck-Service ein klassische allgemeine Netzwerkdienste; Steuern des Zugriffs auf Drucker und Faxgeräte; Zahl der physisch vorhandenen Drucker verringern, Druckerwarteschlange (Verarbeiten simultaner Druckaufträge), Überwinden von Entfernungsbeschränkungen, gemeinsames Benutzen besonderer Drucker

Drucker auch Printer; Bezeichnung für Ausgabegeräte, die im Computer verarbeitete Daten in Form von Texten oder Grafiken auf ein Medium (meist Papier) ausgeben können. Bei Anschlagsdruckern, z. B. den Nadeldruckern, wird ähnlich wie bei Schreibmaschinen durch den Aufschlag eines Druckelements Farbe von einem Farbband auf das Papier übertragen. Sie werden vor allem zum gleichzeitigen Bedrucken von mehreren Seiten, verwendet. Bei Seitendruckern z. B. den Laserdruckern, wird immer die ganze Seite im Speicher aufgebaut und in einem Arbeitsgang auf das Papier aufgebracht. Sie benötigen daher in der Regel einen großen Arbeitsspeicher. Zeilendrucker, wie z. B. Tintenstrahldrucker, empfangen und drucken die Daten dagegen zeilenweise. Heute haben noch vier Methoden eine Bedeutung: 1. Nadeldrucker,
2. Tintendrucker,
3. Laserdrucker und LED-Drucker sowie
4. Thermodrucker, die wiederum in Thermotransfer- und Thermosublimationsdrucker unterschieden werden. Bei dem Plotter handelt es sich um einen spezielle Drucker, der mit Stiften arbeitet und zum Erstellen von Zeichnungen z. B. im CAD-Bereich eingesetzt wird.

Drucker-Pool Bei einem Drucker-Pool verbirgt sich hinter einem logischen Drucker eine Anzahl von physikalischen Druckern, auf die die Druckjobs verteilt werden.

Druckertreiber Jedes Textprogramm benötigt ein Treiberprogramm, um den Drucker auch so anzusteuern, dass er den eingegebenen Text wie gewünscht ausdruckt. So gibt es häufig Probleme mit falschen deutschen Umlauten, wenn der Druckertreiber nicht vorhanden oder falsch gewählt ist. Die Drucker beherrschen z. B. unterschiedliche Schriften. Der Druckertreiber informiert den Computer über diese Möglichkeiten. Bekannte Textprogramme haben für fast alle Drucker spezielle Anpassungen durchgeführt und bieten entsprechende Treiberprogramme an (häufig über hundert Treiber). Bei der Installation muß die Anpassung (Aufruf des korrekten Treibers) durchgeführt werden. Bei Windows-Anwendungen reicht ein Windows-Druckertreiber, um allen Anwendungen alle Druckerleistungen zur Verfügung zu stellen.

Druckkopf Bauteil eines Drucker, das die Druckfarbe auf das Papier aufbringt. Im Gegensatz zu Nadel- und Tintenstrahldruckern haben Laserdrucker keinen Druckkopf.

DS (Double Sided), doppelseitig beschichtete Diskette. Das ist heute Standard.

DS/DD (double sided / double density = beidseitig / doppelte Dichte), Diskettenart, 5,25" mit 360 KB oder 3,5" mit 720 KB

DS/HD (double sided / high density = beidseitig / hohe Dichte), Diskettenart, 5.25" mit 1,2 MB oder 3,5" mit 1,44 MB

DSL (Digital Subscriber Line); DSL ist ein digitaler Hochgeschwindigkeits-Zugang ins Internet, der ganz normale Kupferleitungen verwendet. Theoretisch sind Übertragungsraten von bis zu 8,4 Megabit pro Sekunde möglich (das ist die 132-fache Geschwindkigkeit eines ISDN-Zugangs. Um die Technik nutzen zu können, ist allerdings ein DSL-Modem und ein Splitter erforderlich. Das Modem empfängt die Daten und der Splitter trennt Sprache und Daten voneinander. Die gängigste Variante sind die ADSL Zugänge. Das "A" steht für asymmetrisch, denn die Bandbreiten zum Versenden ("Upstream") von Daten sind deutlich kleiner als die zum Herunterladen ("Downstream").

DSMN Directory Service Manager für NetWare

DSP (Delivery Service Pack); preiswerte Software-Lizenz samt CD und Handbuch und ohne technische Sperren, Diese Software soll nur mit einem neuen PC-System verkauft werden. (vergleiche OEM)

DSSI Euro-ISDN

DSTN (Dual Super Twisted Nematics); Passiv-Displaystandard bei Notebooks, preisgünstiger aber schlechter als TFT

DSR (Data Set Ready); DSR ist die Bezeichnung einer der Meldeleitungen der seriellen Schnittstelle. Zustand, in dem das Modem über die Steuerleitung DSR mitteilt, dass es betriebsbereit ist.

DTD (Document Type Definition); In SGML beschreibt die DTD den syntaktischen Aufbau von Dokumenten, die zu einer Dokumentklasse gehören. Sie legt unter anderem fest, welche Elemente in welcher Anordnung ein Dokument dieser Klasse ausmachen, wie Elemente ineinander geschachtelt werden können, welche Attribute sie besitzen usw. Die DTD für HTML definiert die Syntax von Dokumenten dieser Sprache.

DTE (Data Terminal Equipment); Jedes Gerät, das Daten zur Übertragung erzeugt. Gängige Typen sind VDTs (Video-Display Terminals), CRTs (Cathode Ray Tubes) und Microcomputer. Wird auch Data Termination Equipment genannt: Datenendeinrichtung; DEE; normalerweise ein Computer, aber auch jedes andere Gerät, das über eine serielle Schnittstelle mit einem Modem kommunizieren kann wie z. B. eine Meßstelle

DTP-Programm (Desktop Publishing), Hochwertige Vorlagenherstellung schon am Schreibtisch. Mit dem Computer wird Text, Bild und Grafik zusammengeführt, d. h. Druckvorlagen werden erstellt. (z. B. Ventura Publisher, Quark Xpress oder Pagemaker)

Dual-System andere Bezeichnung für Binärsystem (Binärzahl)

Dual-Core Es werden zwei Prozessoren auf einem Chip untergebracht. Höhere Frequenzen sind nur mit sehr viel höheren Leistungsaufnahmen und weiteren Problemen verbunden. Deshalb vergrößert man die Prozessorleistung durch Zusammenschaltung zweier Prozessoren. (siehe Pentium D und Athlon 64 X2)

Dualzahl von Leibniz erfundes Zahlensysten mit zwei Ziffern (Binärzahl).

DÜE Datenübertragungseinrichtung; DCE; Modem

Duplex Siehe Vollduplex-Übertragung. Lateinisch für doppelt. Die Bezeichnung wird im Zusammenhang mit der Datenfernübertragung und der Arbeitsweise von Drucker verwendet. Unter einem Duplexbetrieb versteht man bei der Datenübertragung die Möglichkeit, eine Leitung sowohl das Schicken als auch zu Empfangen von Daten erlaubt. Während beim Halbduplexbetrieb gleichzeitig immer nur eine Richtung verwendet werden kann, ist der Transfer im Vollduplexbetrieb gleichzeitig in beide Richtungen möglich. Als Duplexdrucker wird ein Ausgabegerät bezeichnet, dass beide Seiten eines Papiers in einem Arbeitsgang bedrucken kann, wie z. B. einige Laserdrucker der Firma Hewlett Packard.

Duplexdrucker Beidseitiges Bedrucken des Papiers. Zuerst wird das Papier auf einer Seite bedruckt, danach vom Drucker gewendet, um die andere Seite zu bedrucken.

Duplexing Im Gegensatz zum Mirroring sind die Informationen auf zwei Festplatten mit je einem Controller gespeichert.

Durchsatz Eine Maßeinheit für die Produktivität eines Computers, Netzwerks oder Gerätes; Datenmenge, die ein Modem pro Zeiteinheit tatsächlich überträgt.

Durchschuß Mit Durchschuß wird der Punktabstand zwischen Ober- und Unterlänge von Zeichen bezeichnet. Als Faustregel gilt: Der Durchschuß beträgt etwa 20% der Zeichenhöhe. Der Setzer spricht zum Beispiel von einer 10/12-Schrift, das heißt, einer Schrift mit 10 Punkt Zeichenhöhe und 12 Punkt Zeilenabstand.

Durchsichtvorlage Scan-Vorlage aus Filmmaterial (durchsichtig), zum Beispiel ein Dia.

Duron Prozessor von AMD mit 200 MHz FSB, preiswerter Nachfolger des Athlon (so wie der Celeron den Pentium ergänzt) http://www.duron.de

DV (Digital Video); DV ist ein neuer Standard für digitale Videokassettenrecorder und Camcorder. Die Videodaten werden für die Aufzeichnung mit einem Verfahren, das dem M-JPEG verwandt ist, auf ein Fünftel komprimiert. Als Verbindung zwischen Recordern dient ein schneller serieller Bus (Firewire, IEEE-1394) - die Schnittstelle, die im Festplattenbereich als Nachfahre von SCSI gehandelt wird.

DV-Netzwerk Eine Reihe von Geräten, die miteinander kommunizieren können. Der Begriff "Netzwerk" wird manchmal auch für ein LANs-Segment ohne Verbundnetzwerk-Anschlußgeräte benutzt. PCs werden (über Kabel) miteinander (und mit einem Zentralrechner, dem Server) verbunden. Somit wird die gemeinsame Nutzung von Daten sowie deren Austausch möglich. Die Datenübertragung, -verwaltung und -sicherheit wird von einem für diesen Zweck konstruierten, schnellen und übergeordneten Programm, dem Netzwerkbetriebssystem (z. B. Novell NetWare) geregelt. Vorhandene Peripheriegeräte (z. B. Drucker) können gemeinsam benutzt werden.

DVD (Digital Video Disc) oder auch (Digital Versatile Disc); seit 1997, abwärtskompatibel zum CD-ROM-Laufwerk; Die Multimediascheibe DVD hat einen Durchmesser von 12 cm. Sie hatte bei ihrer Einführung 4,7 Gigabyte Speicherkapazität (das 7-fache einer CD). Auf ihr findet ein 133 Minuten langer Spielfilm in hochauflösenden Bildern und mehreren Sprachen Platz. (siehe MPEG2) Auf der CeBIT 98 wurden folgende DVD-Standards vorgestellt:
DVD-ROM
DVD-R
DVD-RAM
DVD+RW

DVD-R einmal wiederbeschreibbares DVD-Format Der große Vorteil dieser -R DVD bestehet darin, dass fast jedes DVC-ROM-Drive im PC und die meisten Consumer-DVD-Player die -R-Scheiben lesen können (Lesekombatibilität etwa 90 %)

DVD-RAM Das erste wiederbeschreibbare DVD-Format von Hitachi, Toshiba und Panasonic, das pro Seite 2,6 Gigabyte speicherte, zusammen also 5,2 Gigabyte; Seit Januar 1998 gibt es diese Scheiben für 80 DM. Sie sollen bis zu 100.000 mal beschreibbar sein. Im August 1998 bietet Panasonic ein internes Fast-SCSI-Laufwerk für 1300 DM an. 2000 liefert Toshiba DVD-RAM-Laufwerke mit 2 x 4,7 Gigabyte, die aber nicht kompatibel sind zur normalen DVD-ROM. Der datenträger ist in einer Kassette (Cartridge) eingebettet.

DVD-ROM nicht wiederbeschreibbares DVD-Format Inzwischen(1998) sind folgende DVD-ROM-Arten im Umlauf: Single Layer, Single-Sited, 4,7 GByte, 135 Minuten -Video Dual Layer, Single-Sited, 8,5 GByte Single Layer, Double-Sited, 9,4 GByte Dual Layer, Double-Sited, 17 GByte, 480 Minuten MPEG-Video

DVD-RW etwea 1.000 mal wiederbeschreibbares DVD-Format, (Lesekombatibilität etwa 40 %)

DVD-Video siehe DVD-ROM

DVD+R einmal wiederbeschreibbares DVD-Format, die ersten Scheiben dieses Formats soll es im März 2002 geben.

DVD+RW wiederbeschreibbares DVD-Format, das nicht vom DVD-Konsortium (mehr als 100 Firmen) unterstützt wird, aber von Sony und Philips als Konkurrenz zu DVD-RAM. (Lesekombatibilität etwa 70 %)

DVHS (Digitales Video Home System); abwärtskompatibel zu VHS

DVI (Digital Video Interactive); eine Architektur für Multimedia-Applikationen von Intel. Sie beschreibt die Speicherung von Bild, Ton und Text in komprimierter Form. (Device Independet file); TeX erzeugt einen geräteunabhängigen Output in Form einer DVI-Datei. Eine DVI-Datei beschreibt, welche Buchstaben an welcher Stelle der Seite stehen soll. Für die Umsetzung in schwarze und weiße Pixel auf Drucker oder Bildschirm ist ein separates Programm erforderlich, das natürlich nicht mehr geräteunabhängig sein kann.

DWDM (Dense Wavelength Division Multiplexing); DWDM legt als Schlüsseltechnologie die Grundlage für integrierte Telekommunikations- und Datennetze mit extrem hohen Übertragungsraten. Die Technologie ermöglicht die gleichzeitige Übertragung verschiedener Signale über eine einzige Glasfaser. Dadurch lassen sich sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten erzielen. Jedes Signal wird bei DWDM auf einer leicht abweichenden Wellenlänge beziehungsweise Trägerfrequenz in die Glasfaser eingespeist. Es hat damit eine andere "Farbe". Auf der Empfängerseite werden die einzelnen Signale auf optischem Weg getrennt. Dies funktioniert ähnlich wie die Trennung der Farben des Sonnenlichts durch ein Prisma. Auch wenn bei DWDM verschiedene Signale gleichzeitig übertragen werden, beeinflussen sich diese nicht gegenseitig. Dadurch ist die parallele Übertragung auch verschiedener Datenformate und -protokolle (IP, ATM, Gbit-Ethernet, SDH etc.) möglich. DWDM stellt somit eine diensteneutrale Plattform dar.

DWN (Deutsches Wissenschaftsnetz); Das Deutsche Wissenschaftsnetz wurde 1984 vom DFN gestartet, die Mittel in Höhe von 180 Millionen Mark kamen aus dem Bundesforschungsministerium.

Dynabook Alan C. Kay entwickelte bei PARC von Xerox, das er 1981 verlies, die objektorientierte Programmiersprache Smalltalk für Laien. Er prägte den Begriff Personalcomputer und plante den ersten wirklich tragbaren Computer auf dem Papier, den er Dynabook nannte. (vergleiche Notebook)

Dynamic Execution ein von Intel geprägter Begriff für die Arbeitsweise des Pentium Pro: Sprungvorhersage, Datenflußanalyse und Spekulative Ausführung

Dynamic HTML Von Microsoft und Netscape 1997 unternommener Versuch, HTML mit neuen Befehlen anzureichern. Sie betreffen vor allem "Layer" und "Cascading Style Sheets".