| M-Commerce | Mobiler Handel z. B. E-Commerce über WAP |
| M-JPEG | Motion-JPEG |
| M2 | Prozessor von Cyrix, Konkurrent von Intel. 1997 kommt der M2 heraus. Er ist zu MMX kompatibel. |
| MAC | Mac, Kurzform für Macintosh (Media Access Control Sublayer); Die Datensicherungsschicht ist in zwei Unterschichten geteilt, die LLC und die MAC. Die MAC ist die untere und steuert die Art, wie Sender einen einzigen Übertragungskanal gemeinsam nutzen |
| MAC Adresse | Auf der MAC-Schicht hat jede Netzwerkkarte eine individuelle 48-Bit-Adresse, die sie weltweit eindeutig kennzeichnet, die MAC Adresse |
| Mac mini | Im Januar 2005 wurde auf der Macworld der mit unter 500 $ bis dahin preiswerteste Macintosh-Computer von Apple vorgestellt; In seinem Gehäuse von 16,5 x 16,5 x 5 cm arbeitet ein G4-Prozessor. |
| Mac OS | Betriebssystem für Apple-Computer; LISA war der erste Computer mit graphischer Benutzeroberfläche. Er kostete 30.000 DM. Das Mac OS ist anwenderfreundlich, benutzt sofort verständliche Symbole und vergißt den Spaß des Anwenders nicht. Die bevorzugte Hardware für das Mac OS ist der PowerPC. Im September 1997 wurde erstmals eine kostenpflichtige Mac OS-Version (250 DM) ausgeliefert. Mac OS X basiert auf einem UNIX-Kern. Es unterstützt echtes Multitasking und Speicherschutz. http://www.apple.com/macos |
| Mac OS Extended | Dateisystem für Apple-Computer; Siehe HFS+ oder UFS |
| Mac OS X | Mac OS X basiert auf einem UNIX-Kern. Es unterstützt echtes
Multitasking und Speicherschutz. Das X steht sowohl für die
Version 10 als auch für den Hinweis auf den UNIX-Ursprung.
Viele Ideen im Betriebssystem NEXTSTEP des NeXT wurden im Mac OS X realisiert. 1989 NeXTstep 1.0 1990 NeXTSTEP 2.0 1992 NEXTSTEP 3.0 für m68k (NeXT), HPPA (Hewlett Packard), SPARC (Sun Microsystems) und i468 (Intel) 1996 OPENSTEP/MACH 1997 Rhapsody 1999 Mac OS Server 1.0 exklusiv für PPC 24.03.2001 Mac OS X 10.0 Cheetah 2001 Mac OS X 10.1 Puma 2002 Mac OS X 10.2 Jaguar 2003 Mac OS X 10.3 Panther 2005 Mac OS X 10.4 Tiger |
| Mac OS X 10.0 | erste Version des Mac OS X unter dem Codenamen Cheetah |
| Mac OS X 10.1 | Nachfolger des Mac OS X 10.0 unter dem Codenamen Puma |
| Mac OS X 10.2 | 2002 kommt der Nachfolger des Mac OS X 10.1 unter dem Codenamen Jaguar auf den Markt. |
| Mac OS X 10.3 | Ende 2003 kommt der Nachfolger des Mac OS X 10.2 unter dem Codenamen Panther auf den Markt. |
| Mac OS X 10.4 | 2005 kommt der Nachfolger des Mac OS X 10.3 unter dem Codenamen Tiger auf den Markt. |
| Mac OS X Server | Mac OS X gibt es in zwei Varianten: Der "normalen" Version für Endanwender und als Mac OS X Server in einer speziell ausgestatteten Version zum Betrieb eines Macs als Server. Mittlerweile basieren MacOS X und MacOS X Server auf dem gleichen Kernel und sind auch von der Grundausstattung her identisch. MacOS X Server enthält darüber hinaus zusätzliche Komponenten, die für den Betrieb eines Servers benötigt werden, sowie einige GUI-Tools zur Konfiguration. |
| Mac Paint | Grafikprogramm, das 1984 zusammen mit dem ersten Macintosh ausgeliefert wurde. |
| Mac Plus | Nachfolger des Fat Mac, der im Januar 1986 mit 1 MB RAM ausgeliefert wurde. |
| Mac Write | Textverarbeitungsprogramm, das 1984 zusammen mit dem ersten Macintosh ausgeliefert wurde. |
| Mach | UNIX-Variante der Carnegy Mallon University; NEXTSTEP, Mach 3.0 und BSD 4.4 sind Grundlagen des Mac OS X. |
| machine instruction | Engl. Bezeichnung für einen Befehl in Maschinensprache. |
| machine language programming | engl. Bezeichnung für die Programmierung in Maschinensprache. |
| Macintosh | (Abk. Mac), eine Serie von PC's, die von der Firma Apple seit dem 24. Januar 1984 auf den Markt gebracht wird, 1984 war er der Prototyp bedienungsfreundlicher, ausbaubarer Computer. Er war der erste Computer, der unmittelbar mit Lichtsatzmaschinen zusammenarbeiten konnte und das Desktop Publishing begründete. Die Hauptmerkmale des Macintosh waren der Prozessor der Firma Motorola, später der PowerPC von Freescale oder IBM und das Betriebssystem Mac OS. Der Name stammt von der Lieblingsapfelsorte McIntosh des ursprünglichen Entwicklungschefs Jef Raskin. Ab 2006 soll es auch Macs mit Intel-Prozessoren geben. |
| Macintosh Human Interface Guide | Zu den historischen Errungenschaften des Mac-Teams gehört auch der Macintosh Human Interface Guide, der u. a. festlegte, dass in allen Macintosh-Anwendungen ein Dokument mit [Apfel]+[s] gespeichert wird. |
| macnews | MacNewspaper, Monatszeitung für den Mac; herausgegeben von Falkemedia http://www.macnews.de http://www.falkemedia.de |
| Macro | siehe Makro |
| Macromedia | Amerikanische Software-Firma; u. a. Flash, Fireworks, ColdFusion und Dreamweaver http://www.macromedia.com/de |
| Macworld | Jährliche Messe zu Apple-Produkten in San Francisco |
| magic | Bezeichnung für den Platzhalter einer Datei, der bei einem Fido-Node zum filerequest bereitliegt. "Magic" ist aber auch ein Begriff für alles das, was sich nicht mehr erklären läßt: magisch. |
| Magnetband | Eine magnetbeschichtete Kunststoffolie, die als sequentieller Speicher genutzt wird. Neben dem Einsatz für Großrechner, bei denen das Magnetband für die Datensicherung und die Übertragung großer Datenmengen auf andere Rechner genutzt wird, findet das Magnetband auch im PC-Bereich Verwendung. Dabei werden sog. Streamer-Tapes in einem Streamer mit Hilfe eines Backup-Programms beschrieben. Auch hier wird das Magnetband meist nur zur Datensicherung verwendet, da wegen der hohen Zugriffszeiten, der geringen Datenübertragungsrate und dem sequentiellen Zugriff kein Arbeiten wie z. B. bei einer Festplatte möglich ist. |
| engl. Bezeichnung für Nachrichten (Mitteilungen, Briefe), die mit Hilfe eines Computers über Modem, Netzwerk, ISDNs usw. übertragen werden (E-Mail). Die Grundlage dafür bilden eine Software zum Mail Versand und die sog. Mailbox zum Empfang. | |
| Mail-Server | Bezeichnung für einen Server in einem Netzwerk, über den die Kommunikation der Netzteilnehmer abgewickelt wird. Er stellt eine Mailbox dar und verfügt über die dazu notwendigen Programme und Kapazitäten (z. B. Speicherbereiche, in denen die Mails der Teilnehmer abgelegt werden). Auch die Verteilung der Mails an die entsprechenden Teilnehmer werden vom Mail-Server gesteuert. |
| Mailbot | Agent bzw. Softbot, der E-Mails verwaltet und filtert |
| Mailbox | elektronischer Briefkasten. Er nimmt Informationen auf und gibt hinterlegte Informationen auf Anfrage an dazu berechtigte Personen ab. Der Mailbox-Computer ist online mit dem Fernsprechnetz oder einem Datennetz verbunden. Sein Speicher ist in einzelne Boxen aufgeteilt. siehe auch E-Mail |
| MAILbus Product Family | Protokoll der Digital Network Architecture; Anwendungsschicht; Nachrichtenservice; ebenso wie X.400 |
| Mailer | Bezeichnung für ein Programm im FidoNet, das der eigentlichen Mailbox vorgesetzt ist und das bei einem Anruf zunächst einmal entscheidet, ob es sich um einen User handelt, oder um eine andere Mailbox oder einen Point. Im ersten Fall wird der Anruf zur eigentlichen Mailbox durchgeschaltet, im zweiten Fall wird zum Mail- und Filetransfer gesprungen. Der Mailer kann auch nach vorprogrammierten Mustern andere Mailboxen anrufen und dort Mail- und Filetransfer durchführen. |
| Mailing-Listen | Mailing-Listen dienen dem gleichen Zweck wie die Newsgroupsdes Usenet. In ihnen wird über ein spezielles Thema diskutiert. Allerdings landen die neuen Beiträge einer Mailing-List ganz bequem in der eigenen Mailbox. |
| Mailmerge | engl. Bezeichnung für die Funktion eines Programms, die es ermöglicht, Serienbriefe zu erzeugen. |
| Mailslot | IPC-Mechanismus; unidirektionaler Kommunikationskanal zwischen Clientund Server, z. B. für Suchdienste |
| mailto | Parameter in HTML für einen Link zu einer Mailbox; |
| Main Menu | engl. Bezeichnung für Hauptmenü |
| Main Program | engl. Bezeichnung für Hauptprogramm |
| Main Task | engl. Bezeichnung für Haupt-Task, Task mit höchster Priorität, Vordergrundprogramm. |
| Mainboard | Motherboard, Hauptplatine im Computer; Der Prozessor und der Arbeitsspeicher sind aufgesteckt, Tastatur, Maus, CD-ROM-Laufwerk und Festplatte werden angeschlossen und für zusätzliche Computersteckkarten sind Steckplätze vorhanden. |
| Mainframe | Großrechner; großer, zentralisierter Computer; (Ein- und Ausgabe erfolgt über Terminals). |
| Majuskel | (lat. maior = größer) Großbuchstaben, im Unterschied zur Minuskel. |
| Makro | Ein Makro in Anwendungsprogrammen besteht aus einer Folge von Befehlen, die von dem jeweiligen Programm unterstützt werden. Damit können immer wiederkehrende Vorgänge automatisiert werden, die dann über eine Tastenkombination oder ein Icon abrufbar sind. Erzeugt werden solche Makros durch Programmierung oder durch die Aufzeichnung mit einem Makro-Rekorder. |
| Makro-Programmierung | Verfahren zur Erstellung von Makros: zusammengefaßte Anweisungen und Tastaturbefehle zur automatischen Steuerung von Anwendungsprogrammen. Eine Makrobefehlsfolge wird nach einer vorbestimmten Makrosprache meist in Form eines kleinen Makrotextes angelegt und unter einem eigenen Namen abgespeichert. Alternativ bieten viele Programme auch sogenannte Makro-Rekorder an, die ein automatisches Aufzeichnen von Tastaturbefehlen und Aktionen wie mit einem Tonband ermöglichen. Durch Aufrufen des Makronamens wird die Befehlsfolge vom Programm bzw. dem dafür verantwortlichen Unterprogramm (Makrointerpreter) ausgeführt. Makros werden verwendet, um immer wiederkehrende Befehle und Routinen zu erleichtern. Außerdem sind sie ein gutes Werkzeug, um Anwendungsprogramme an die jeweiligen speziellen Anforderungen eines Anwenders optimal anzupassen. |
| Makro-Sprache | Eine Programmiersprache, die zur Programmierung von Makros in Anwendungsprogrammen verwendet werden kann. Dabei handelt es sich häufig um reduzierte und leicht abgewandelte Versionen anderer Programmiersprachen. Die Folge von Anweisungen kann entweder direkt durch die Eingabe in einem 'Macroeditor' erfolgen oder mit Hilfe eines Makro-Rekorders aufgezeichnet werden. Sehr sinnvoll erscheint die Kombination beider Techniken, da man zunächst eine Befehlsfolge aufzeichnen und diese dann mit zusätzlichen Befehlen erweitern oder zu einer 'Schleife' umwandeln kann. |
| Makro-Virus | Als Makro wird das Virus beim Öffnen des Dokuments automatisch ausgeführt, so dass bereits das Betrachten einer Word-Datei ausreicht, um den PC zu infizieren. siehe auch Melissa |
| Makrobibliothek | Bezeichnung für eine Datei, in der mehrere Makros abgespeichert sind. |
| Makrofunktion | ist die Möglichkeit, eine Folge oft benutzter Befehle zu speichern und später mit einem einzigen Kommando auszuführen. |
| MAN | (Metropolitan Area Network), Metropolitan-Netzwerk; vernetzte PCs eines Betriebes, deren Standortgrundstücke nicht aneinander grenzen, 10 km größer x größer 100 km, Posthoheit; auf ein Stadtgebiet begrenztes Netzwerk, bei dem eine Übertragungsgeschwindigkeit von über 100 Mbits/s angestrebt wird. Im wesentlichen wird es durch FDD II und die IEEE-Norm 802.6 spezifiziert. Auffälligstes Merkmal der MANs ist ihre Mehrdienstefähigkeit (gleichzeitiges Übertragen von Sprache und Daten). |
| MandrakeSoft | Pariser Linux-Distributor http://www.mandrakesoft.com |
| Manitoba | Chip von Intel; erster Chip, auf dem alle Handy-Funktionen vereint sind |
| Mantis | J2SE 1.4.2; JDK-Version von SUN, kostenlos bereitgestellte Client-Entwicklungsumgebung für Java |
| Manual | engl. Bezeichnung für Handbuch |
| MARK I | elektromechanischer Relais-Computer, der 1944 von Howard Hatheway Aiken an der Harward-University Cambridge in Massachusetts in Zusammenarbeit mit IBM gebaut wurde. |
| Marke | Eine Markierung, die es erlaubt, direkt zu einer Stelle in einem Programm zu gelangen. Dabei kann es sich z. B. um eine Textmarke handeln, die in umfangreichen Dokumenten verwendet wird. Bei der Programmierung können Programmteile gekennzeichnet werden, um so direkt zu diesen Programmteilen zu verzweigen. |
| Markieren | Kennzeichnen von Text, Feldern, Grafikbereichen usw. Die markierten Objekte können dann mit entsprechenden Funktionen (kopieren, verschieben, ändern der Größe usw.) bearbeitet werden. |
| Markierkästchen | Kleine schwarze oder weiße Quadrate die markierte Objekte begrenzen. Mit Hilfe der Editierkästchen können die Objekte verändert werden. |
| Markkula | Mike Markkula half als Finanzier und President beim Start der Firma Apple. |
| Maschinencode | interner Code |
| Maschinensprache | Die binäre Befehlssprache eines Computer-Prozessor wird als Maschinensprache bezeichnet. Daher können in der Maschinensprache geschriebene Programme vom Prozessor sofort abgearbeitet werden. Die Maschinensprache ist speziell auf einen bestimmten Prozessor und seine Möglichkeiten ausgelegt, jedoch nicht an eine Verarbeitung (Programmierung) durch Menschen angepaßt. Direkt in der Maschinensprache geschriebene Programme sind i.d.R. sehr schnell und effizient, aber auch eben Prozessor-spezifisch und damit nicht auf andere Systeme übertragbar. Aus diesem Grund und weil die Maschinensprache durch ihre Komplexität und Abstraktheit für den Menschen kaum direkt verständlich ist, wird sie nur sehr selten für eine direkte Programmierung eingesetzt. Stattdessen wurden die höheren Programmiersprachen entwickelt, die sich an menschlichen Sprachen als Vorlage orientieren. Ein in einer höheren Programmiersprache geschriebenes Programm wird anschließend zur Ausführung von einem Compiler oder Interpreter in die Maschinensprache (den Maschinencode) übersetzt. |
| mask | engl. Bezeichnung für Maske. (Maskenlayout) |
| Maskenlayout | Maskenlayout ist eine der drei Darstellungsformen von Tabellen. Im Maskenlayout wird jeweils nur ein Datensatz dargestellt, wobei die Felder untereinander angeordnet werden. |
| Maskierung | Die Behandlung eines Wortes mit einer Maske wird als Maskierung bezeichnet. |
| Massage Threading | Ein guter E-Mail-Client gestattet es, die Mails, die sich aufeinander beziehen, den gesamten Thread, in der richtigen chronologischen Reihenfolge zu lesen. |
| Master | Die einzelnen Rechner eines Clusters bezeichnet man als Knoten. Häufig verteilt dabei ein besonderer Knoten, der Master, die Teilaufgaben auf die einzelnen Knoten und steuert so die Aktivität des ganzen Clusters. Auch die Interaktion mit dem Cluster findet in der Regel nur über den Master statt. |
| Matrixdrucker | Bezeichnung für Drucker, die den Ausdruck (Zeichen, Grafik usw.) durch einzelne Punkte (Matrix) erzeugen. Durch die hohe Auflösung neuerer Matrixdrucker (z. B. Tintenstrahldrucker, Nadeldrucker) sind jedoch die einzelnen Bildpunkte mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen. |
| Matrixmail | Bezeichnung für eine persönliche Nachricht an einen anderen Benutzer im FidoNet. |
| MAU | (Multistation Access Unit); Token Ring-Netzwerke benutzen MAUs als Hubs. |
| Mauchly | John William Mauchly konstruierte zusammen mit John Presper Eckert 1945/46 den ersten Elektronenröhrenrechner ENIAC. |
| Maus | auch Mouse; Eingabegerät mit bis zu drei Tasten und evtl einem Rad zum Scrollen; 1963 beantragte Douglas Carl Engelbart das Patent für den „X-Y Position Indicator for a Display System“ - kurz die Maus. |
| Mausbenutzung | Mit dem Verschieben der Maus auf einem Mousepad (oder der Tischplatte) wird der Mauscursor (Pfeil) auf dem Bildschirm entsprechend bewegt. Zum Auslösen auf dem Bildschirm symbolisierter Befehle (Icons) unterscheidet man einfaches Klicken (schnelles Drücken) und Doppelklicken der linken Maustaste. Immer häufiger wird auch die rechte Maustaste eingesetzt. Mit gedrückter Maustaste lassen sich Objekte verschieben (Drag and Drop) |
| Mausgeschwindigkeit | Eine meist einstellbare Größe (mit Hilfe des Maustreibers), die den Übertragungsfaktor von Mausbewegung und Cursorbewegung kennzeichnet. Man kann somit über den Maustreiber einstellen, wieweit sich der Cursor in Abhängigkeit von der Mausbewegung auf dem Bildschirm bewegen soll. Häufig läßt sich auch noch eine zweite Mausgeschwindigkeit, die abhängig von der Geschwindigkeit der Mausbewegung ist, einstellen. So kann man bei langsamen Mausbewegungen den Cursor sehr genau positionieren und bei schnellen Mausbewegungen weite Strecken mit dem Cursor zurücklegen, ohne dabei die Maus übermäßig weit bewegen zu müssen. |
| MausNet | (Münster Apple User Service); Name eines deutschen Mailboxnetz mit mehreren Systemen. Erste Box 1985 in Münster. |
| Maustausch | Bezeichnung für ein Verfahren (MausNet), in sehr kurzer Zeit sämtliche neuen Nachrichten zu empfangen und dann bequem offline zu bearbeiten. |
| Maustreiber | Ein Treiber, der die von der Maus kommenden Signale verarbeitet. Fast immer im Lieferumfang einer Maus, zum Teil aber auch bei einem Betriebssystem, enthalten. Der Maustreiber wird z. B. beim Betriebssystem MS-DOS in der CONFIG.SYS oder der AUTOEXEC.BAT aufgerufen. Weiterhin läßt sich die Maus je nach Hersteller über den Maustreiber konfigurieren. Häufig können die verwendete Schnittstelle und weitere Parameter für die Mausgeschwindigkeit angeben. |
| Mauszeiger | Mit den Bewegungen der Maus wird der Mauszeiger nach Belieben auf dem Bildschirm positioniert. In graphischen Benutzeroberflächen besitzt der Mauszeiger meistens eine Pfeilform. Je nach Betriebszustand des Programmes verändert sich das Erscheinungsbild des Mauszeigers. So nimmt dieser z. B. bei Ladevorgängen von der Festplatte häufig die Form einer Uhr an. Arbeitet ein Programm im Textmodus kann aus technischen Gründen der Mauszeiger nur die Form eines Rechtecks einnehmen. Durch Bewegen des Mauszeigers und durch Klicken auf die linke oder rechte Maustaste lassen sich Befehle ausführen. Behält man nach der Markierung eines Objektes die linke Maustaste gedrückt, besteht die Möglichkeit durch Ziehen des Mauszeiger das Objekt an einer anderen Stelle zu plazieren (Drag and Drop). |
| Maximale Auflösung | Höchstmögliche Auflösung eines Druckers oder einer Graphikkarte die technisch noch darstellbar ist. Gute Drucker verwenden eine Auflösung von 1200x1200 dpi. Sehr gute Graphikkarten besitzen eine maximale Auflösung von 1600x1200 Punkten. |
| MAXDATA | Hardwarespezialist http://www.maxdata.de |
| Maxtor | Festplattenspezialist http://www.maxtor.de |
| MB | Megabyte, MByte, 1 MByte = 2 hoch 20 Byte = 2 hoch 10 KByte = 1.024 KByte = 1.048.576 Byte |
| MBG | (money back guarantee); zu deutsch: "Geld zurück Garantie". |
| MBR | (Masterbootrecord); Dieser Programmcode steht noch vor der Partitionstabelle und nimmt mit dieser zusammen die ersten 512 Byte der Festplatte ein. Der Masterbootrecord schaut in der Partitionstabelle nach der aktiven Partition und startet dann das darauf befindliche Betriebssystem. |
| MByte | MB, Megabyte, 1 MByte = 2 hoch 20 Byte = 2 hoch 10 KByte = 1.024 KByte = 1.048.576 Byte |
| MCA | (Micro Channel Architecture); 32-bit-Bus von IBM |
| McAfee | PC-Toolspezialist, Virenscannerspezialist http://www.mcafee.de |
| MCB | (Micro-Channel Bus); Mikrokanal |
| MCEB | (Media Center Edition); Betriebssystem von Microsoft für Unterhaltungselektronik. |
| MCGA | (Multicolour Graphic Array); ein veralteter Grafikstandard, der bei einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten mit 16 Farben und bei 320 x 200 Bildpunkten mit 256 Farben arbeitete. Bei modernen Grafikkarten sind heute wesentlich höhere Auflösungen mit mehr Farben möglich. |
| MCI | (Media Control Interface); Softwaresteuerung der Multimediaausgabe |
| McNealy | Scott McNealy; Der Stanford-Absolvent Scott McNealy stieg in die 1982 gegründete Computerfirma SUN als Vize-Präsident ein und begründete deren Erfolg. Er kaufte 1994 eine Programmiersprache namens Oak (Eiche) und machte daraus Java. |
| MCP | (Microsoft Certified Professional-Program); Das MCP ist ein weltweit anerkanntes Zertifizierungsverfahren zum Nachweis über Fachwissen zu Microsoft-Programmen. siehe auch http://www.microsoft.com/train_cert/ |
| MCPS | (Microsoft Certified Product Specialist); Der MCPS ist ein weltweit anerkannter Titel des Microsoft Certified Professional-Programms (MCP). MCPSs müssen eine Betriebssystem-Prüfung und eine Prüfung in einem Wahlfach ablegen und bestehen. |
| MCSD | (Microsoft Certified Solution Developer); Der MCSD ist ein weltweit anerkannter Titel des Microsoft Certified Professional-Programms (MCP). MCSEs müssen zwei Prüfungen über Kerntechnologien und zwei Prüfungen in Wahlfächern ablegen und bestehen. |
| MCSE | (Microsoft Certified System Engineer); Der MCSE ist ein weltweit anerkannter Titel des Microsoft Certified Professional-Programms (MCP). MCSEs müssen vier Prüfungen über Betriebssysteme und zwei Prüfungen in Wahlfächern ablegen und bestehen. |
| MCT | (Microsoft Certified Trainer); Der MCT ist ein weltweit anerkannter Titel des Microsoft Certified Professional-Programms (MCP). MCTs müssen für jede Microsoft Official Curriculum-Schulung, für die sie sich zertifizieren lassen, spezielle pädagogische und technische Anforderungen erfüllen. |
| MCU | (Multipoint Control Unit); MCU erlaubt die Kommunikation zwischen mehreren Endpunkten. siehe H.323 |
| MD | (Mini Disc); digitaler HiFi-Standard; kleine bespielbare CD (7 cm , 75 min) |
| MDA | (Monochrome Display Adapter), einfarbiger Grafikstandard |
| MDI-Anwendung | (Multiple Document Interface); Eine übergeordnete Form (die MDI-Form) stellt einen Arbeitsbereich zur Verfügung, in dem viele ähnliche untergeordnete Formen (die Dokumente) erstellt und gleichzeitig angezeigt werden können. vergleiche SDI |
| MDI-Form | (Multiple Document Interface); Eine übergeordnete Form (die MDI-Form) stellt einen Arbeitsbereich zur Verfügung, in dem viele ähnliche untergeordnete Formen (die Dokumente) erstellt und gleichzeitig angezeigt werden können. vergleiche SDI |
| Media GX | Cyrix produziert (1998) mit dem Media GX-Chip den einzigen Notebook-tauglichen Prozessor, der nicht von Intel stammt. |
| Media Player | Software von Microsoft für die Nutzung von Audio- und Videodateien unter Windows. |
| Medienzugriff | Um Datenkollisionen zu vermeiden, muß der Medienzugriff im Netzwerk gesteuert werden: Konkurrenzbetrieb, Übergeben von Token oder Abfragen |
| Megabit | 1024 Kbit oder 1048576 bit. |
| Megabyte | MB, MByte, 1 MByte = 2 hoch 20 Byte = 2 hoch 10 KByte = 1.024 KByte = 1.048.576 Byte |
| Mehrfach-Hauptdomänenmodell | siehe Domänenmodelle |
| Mehrplatzbetrieb | Bezeichnung für die Arbeit unter einem Mehrbenutzer-Betriebssystem. Dabei arbeiten mit der entsprechenden Peripherie (Monitor und Tastatur) ausgestattete Benutzer an einem Rechner mit verschiedenen Programmen. Häufig wird dafür das Betriebssystem UNIX eingesetzt. |
| Mehrplatzsystem | Bezeichnung für ein System (häufig ein Abteilungsrechner) inklusive der entsprechenden Peripherie (Monitore und Tastaturen), an dem im Mehrplatzbetrieb gearbeitet werden kann. |
| Mehrprozessorsystem | Bezeichnung für ein System, das über mehrere Prozessoren verfügt, die unabhängig voneinander arbeiten (symmetrisches System) oder bei dem ein Prozessor die anderen steuert (asymmetrisches System). Normalerweise benutzen die Prozessoren den selben Arbeitsspeicher und sind durch einen Bus miteinander verbunden. Durch ein entsprechendes Betriebssystem (z. B. Windows NT) können die Aufgaben auf die Prozessoren verteilt werden. Genutzt werden solche Systeme (mit selbst entwickelter Software) z. B. in der Bildverarbeitung (für Zeichentrick- oder SF-Filme), wo hohe Geschwindigkeit gefragt ist, um Bildsequenzen zu bearbeiten. Ein Nachteil dieser Systeme stellt bis jetzt die Tatsache dar, dass es zur Zeit noch keine käufliche Software gibt, die ein Mehrprozessorsystem unterstützt. |
| Meldung | Die Ausgabe einer Information durch den Computer an den Benutzer. Dabei kann es sich um eine Meldung vom Betriebssystem oder von einem Anwendungsprogramm handeln. Im allg. wird eine Meldung bei Störungen der Hard- oder der Software ausgegeben, und um dem Benutzer Hinweise zu möglichen Risiken zu geben. |
| Melissa | Einer der bekanntesten Vertreter der Makro-Viren; Melissa hat im März 1999 einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet. Beim ersten Öffnen des infizierten Word-97-Dokuments versendet Melissa ein infiziertes Dokument an die ersten 50 Einträge des Outlook-Adressbuchs. |
| Meltdown | englisch für "Kernschmelze". Wenn ein Datenpaket derart verstümmelt beim Empfänger ankommt, dass das Empfangssystem abstürzt, spricht man von einem Meltdown des Systems. |
| Memex | (Memory Extension); Vannevar Bush schlägt 1945 ein Gerät namens Memex vor, in dem Bücher, Zeitschriften und andere Dokumente auf Mikrofilm gespeichert werden sollen, wobei jeweils die Einträge miteinander verbunden werden, so dass man entlang eines Wissenspfades wandern kann, wie es heute mit Hyperlinks im WWW geschieht. |
| Memory Management Unit | engl. Bezeichnung für Speicherverwaltungseinheit, eine Einheit in einem Prozessor, die zur Konvertierung von logischen in physikalische Speicheradressen genutzt wird. |
| Memorybot | Agent bzw. Softbot, der an Termine und Aufgaben erinnert |
| Mendocino | Intel ersetzte 1998 den Pentium MMX durch die PII-Variante Celeron. Dieser hat keinen Level-2 Cache. Weil das zu heftiger Kritik führte, wurde der Mendocino eingeführt, der einen128 KB Level-2 Cache im CPU-Gehäuse hat. Der Celeron ist bis 300 MHz getaktet, der Mendocino ab 300 MHz. |
| Menü | Um Programmteile auswählen zu können, wird ein Menü vorangestellt. Mit der Tastatur oder einer Maus kann man einzelne Programmteile auswählen. Vom Untermenü zurück zum Hauptmenü kommt man über die ESC-Taste oder indem man in Windows-Programme im Tastenfeld ganz links oben, dem System-Menüfeld, mit der Maus anklickt. |
| Menüleiste | Die Menüleiste stellt eine Zusammenfassung von Menüs bzw. zunächst nur der Menünamen dar. Sie befindet sich am oberen oder am unteren Bildschirmrand. Durch das Anwählen eines Menünamens (durch Klicken mit der Maus oder durch eine Tastenkombination) öffnet sich das Menü (Pull-Down Menue, Pop-Up Menue), so daß man Kommandos oder Befehle ausführen bzw. ein weiteres Menü oder einen Dialog aufrufen kann. Eine Variante der Menüleiste stellt die Iconleiste dar, in der die Menüpunkte oder Befehle durch Icons dargestellt werden. Die Menüleiste ist Bestandteil einer graphischen Benutzeroberfläche. |
| Menütechnik | Bezeichnung für eine Technik, die heute bei allen grafischen Benutzeroberflächen verwendet wird. Dabei sind alle Befehle oder Kommandos, die zur Arbeit mit dem Betriebssystem oder einem Anwendungsprogramm notwendig sind, durch die Anwahl in Menüs durchzuführen. Das kann mit der Maus durch Klicken oder durch die Auswahl über die Tastatur geschehen. Die Menüs sind den jeweiligen Fenstern, für die das Menü vorgesehen ist, angepaßt. Die aufgeführten Befehle und/oder Kommandos sind meist selbsterklärend, so daß auch der ungeübte Benutzer die für ihn relevanten Punkte erkennen kann. Grundlage ist das Menü bzw. die Menüleiste. Sehr häufig sind solche Menüs SAA-konform aufgebaut. |
| merc | Kurzform in einer Mail für "merci", also Danke. |
| Merced | Intels erster 64-Bit-Prozessor Merced ist Ende 1998 fertig. Der Verkaufsstart wurde verschoben, weil erst noch 64-Bit-Anwendungen geschaffen werden mussten. Auf dem Microprocessor Forum 1999 wurde der Merced unter dem Namen Itanium vorgestellt. Trotzdem technologisch gesehen im Pentium III 600 der Katmai-Kern bis an die Grenze ausgereizt ist, ist der Athlon 700 mit Abstand besser. |
| merge | (engl. Bezeichnung für verschmelzen), bei diesem Vorgang wird der Inhalt zweier getrennt vorliegender Dateien zusammengefügt. |
| mergen | Dateien synchronisieren durch Verschmelzung, nicht durch einfache Ersetzung der alten durch die neue; siehe merge |
| Merkmalanalyse | Eine Methode innerhalb der OCRs, die jedes Zeichen eines Zeichensatzes auf grundlegende Merkmale reduziert. Dabei werden Zeichen so analysiert, dass sie in verschiedene Merkmalklassen eingeteilt werden können. Der Vergleich vollzieht sich dann über die Analyse der verschiedenen Klassen. Diese OCR-Methode ist weitaus schneller als die Bitmap-Vergleiche. |
| MES | (Master Earth Station); Erdempfangsanlage, Verteilerstation für Satellitenübertragung |
| mesh | zu deutsch: Raute, Masche. Bezeichnung des Zeichens ". |
| message | zu deutsch: Meldung, Nachricht (Mail). |
| Message Switching | Nachrichtenvermittlung; Nachrichtenübertragung ohne Aufbau einer festen Verbindung, z. B. E-Mail; siehe Switching |
| messagearea | zu deutsch: "Nachrichtenbereich". Die messagearea ist eine Gruppe des Nachrichtenbereiches einer Mailbox. |
| messagebase | Bezeichnung für den Nachrichtenbereich einer Mailbox. Dieser ist in Gruppen aufgeteilt, in den man Nachrichten schreiben und lesen kann. |
| Metaballs | Verfahren zur Modellierung mit Hilfe weich ineinander fließender Kugeln. |
| METAFONT | Programm zur Erzeugung von Zeichensätzen für TeX; Die Systeme TeX82 und METAFONT82 wurden im Mai 1986 zusammen mit mit 2000 Seiten umfassenden Dokumentation 'Computer & Typesetting' fertig gestellt. |
| Metadaten | Unter Metadaten versteht man Daten, die wiederum Daten beschreiben, z. B. eine Datenbank. (Metasprache) |
| Metasprache | Eine (math.) Sprache, die zur Beschreibung anderer Sprachen (vor allem Programmiersprachen) entwickelt wurde. Die Metasprache enthält Zeichen und Anweisungen, mit denen sich die einzuhaltende Syntax einer Programmiersprache genau beschreiben läßt. |
| Metcalfe | Robert Metcalfe (*1946) vom PARC beschrieb am 22. Mai 1973 zum ersten Mal den Netzwerkstandard Ethernet. |
| Methoden | Methoden (in Java) sind Funktionen, die innerhalb von Klassen definiert werden und auf Klasseninstanzen ausgeführt werden. |
| Metro Link | Linux-Distributor http://www.metrolink.com |
| MF | Mittlere Frequenz; Funkwellen (Kurzwelle) |
| MFC | (Microsoft Foundation Class); Es handelt sich hierbei um eine Klassenbibliothek von Microsoft, die zur Entwicklung von Windows-Applikationen herangezogen werden kann. |
| MFD | (Multifunction Device); Multifunktionsgerät (siehe QSU) |
| Mflops | (Millions of Floating- Point Operations per Second); Maß für die Leistungsfähigkeit eines Computers bzgl. Fließkommaoperationen. |
| MFM | (Modified Frequency Modulation); Um Beim Speichern auf Disketten oder Festplatten nicht zwei Felder pro Bit zu benötigen, wurde zum Zweck der Komplexitätsreduzierung nur noch bei aufeinander folgenden Nullen eine Umkehrung pro Bit verwendet. Bei modernen Festplatten wird RLL verwendet. |
| MFP | (Multifunctionproduct); Multifunktionsprodukt siehe QSU |
| mhoty | Akronym in einer Mail für "my hat's off to you", zu deutsch: Ich ziehe meinen Hut vor dir, alle Achtung. |
| MHP | (Multimedia Home Platform); Nachdem die einzelnen Firmen unterschiedliche Techniken für digitales Fernsehen und ihre Set-Top-Boxen eingeführt hatten, einigten sie sich auf den gemeinsamen Standard MHP. Mit dieser Technologie soll die Brücke zwischen Computer und Fernseher geschlagen werden. |
| MIB | (Manager Information Base); Der Agent schreibt alle Aktionen in die MIB. siehe SNMP |
| Micricode | engl. Bezeichnung für Mikrobefehlscode, der Micricode enthält alle Mikrobefehle, die in einem CISC-Prozessor zur Abarbeitung externer Befehle benötigt werden. |
| Micro Channel Architecture | IBM führte diesen Standard 1988 als Teil ihrer PS/2-Initiative ein. Der Micro Channel Architecture-Bus ist in keiner Weise mit dem ISA-Bus elektrisch und physisch kompatibel. |
| Micro Money | Bestandteil von T-Pay; für das anonyme Bezahlen im Internet wird eine Karte mit einem Guthaben von 15 Euro benutzt |
| Microbefehl | Ein Befehl in einem sog. Mikroprogramm, das bei CISC-Prozessoren verwendet wird, um externe Befehle abzuarbeiten. Dazu wird innerhalb des Prozessors bei der Abarbeitung eines (externen) Befehls das dafür jeweils vorgesehene Mikroprogramm abgerufen. |
| Microcomputer | siehe Mikrocomputer |
| Microinstruction | engl. Bezeichnung für Mikrobefehl |
| MicroMoney | Micropayment-System mit Prepaid-Karte; auf der CeBIT 2001 vorgestellt |
| Micropayment | Das Bezahlen von wenigen Cent bis zu einigen Euro; Es gibt viele Systeme, aber kein Shop will ein Bezahlsystem anbieten, das nur wenige Käufer nutzen und kein Käufer möchte sich vor jedem Kauf für noch ein neues Verfahren anmelden müssen. Deshalh konnte sich noch kein Verfahren als Standard durchsetzen. Beispiele: Click & Buy, Infin, Net900, Net900 Kontopass, Geldkarte mit Chip, MicroMoney, Paysafecard, Paybox |
| Microsite | vollständige und eigenständige Website, die als Werbemittel in einer Wirts-Website die direkte Interaktion mit dem Besucher erlaubt. |
| Microsoft | (Microsoft Corporation); Am 4. April 1975 von Bill Gates und
Paul Allen gegründetes amerikanisches Software Unternehmen.
Vorerst übersetzten Gates und Allen in Albuquerque Fortran
und Cobol in die Maschinensprache des 8080, schrieben einen
BASIC-Interpreter für den TRS-80 von Tandy und verkauften ihre
Microcomputer-Software auch an Texas Instruments und Ricoh.
Eines der ersten (und auch zugleich eines der bekanntesten)
Produkte war das Betriebssystem MS-DOS, das 1981 mit dem IBM-PC
ausgeliefert wurde (unter dem Namen PC-DOS). Es folgten weitere
Produkte (u.a. 1985 die Benutzeroberfläche MS-Windows, die
Textverarbeitung WinWord, die Tabellenkalkulation Excel, das
Betriebssystem Windows NT), die allesamt dazu beigetragen haben,
dass sich Microsoft zum weltweiten Marktführer im Bereich
PC-Software entwickelt hat. Auch im Hardware-Bereich ist Microsoft mittlerweile aktiv geworden (u.a. mit der Microsoft-Maus und einer von Microsoft entwickelten Tastatur). Seit Windows 95 beherrscht Microsoft den PC-Markt auch beim 32-Bit-Betriebssystem. Die dominierende Stellung von Microsoft führte zu Kartellrechtsverfahren. Am 13.01.2000 trat Bill Gates als Firmenchef zurück und sein Stellvertreter Steve Ballmer übernahm als CEO die Führung. 2000 startete Microsoft seine Initiative .NET http://www.microsoft.com |
| Microsoft BackOffice | Softwarepaket für Windows NT; es enthält Microsoft Windows NT Microsoft SQL Server Microsoft Systems Management Server Microsoft SNA Server Microsoft Exchange Server http://backoffice.microsoft.com |
| Microsoft Exchange Server | Bestandteil des Microsoft BackOffice; Software zum Informationsaustausch und zur Zusammenarbeit in der Firma |
| Microsoft Script Editor | (MSE); Bestandteil des MS-Office seit Version 2000, Hilfsmittel zum Schreiben von VBScript oder JScript |
| Microsoft SNA Server | Bestandteil des Microsoft BackOffice; Software zur Integration von bestehenden und neuen Systemen und Daten |
| Microsoft SQL Server | Bestandteil des Microsoft BackOffice; Software zur Nutzung skalierbarer relationaler Datenbanken und von Warenhaus-Diensten |
| Microsoft Systems Management Server | Bestandteil des Microsoft BackOffice; Software zum zentralisierten Konfigurations-Mangement |
| MIDI | (Musical Instruments Digital Interface), Computerschnittstelle für Musikanlagen, Standard zum Austausch digitaler Sound-Daten. Viele elektronische Musikinstrumente besitzen eine MIDI-Schnittstelle für die Verbindung zu einem Rechner. |
| MIDI-Kanal | MIDI verwaltet bis zu 16 Datenkanäle, auf denen Musiksignale von bis zu 16 angeschlossenen Instrumenten transportiert werden können. |
| MIDP | MIDP ist die Java-Ausgabe von Sun für Handys |
| Mikrocomputer | Genereller Begriff für Rechner mit kleiner Bauart, die meist für einzelne Anwender gedacht sind. Die Erfolgsgeschichte des Mikrocomputers begann 1975 mit dem Altair 8800, für den Bill Gates und Paul Allen als Programmiersprache eine BASIC-Version entwickelten. Der PC stellt einen bestimmten Typ von Mikrocomputern dar, der sich durch Bauart und Prozessor von anderen Mikrocomputern unterscheidet. Der Gegensatz zum Mikrocomputer ist der Großrechner, wie er z. B. in den Rechenzentren der Universitäten verwendet wird. |
| Mikroprozessor | siehe Chip; Der erste kommerzielle Mikroprozessor war 1971 der 4004 von Intel mit rund 4000 Transistor-Funktionen, 1972 folgte der 8008 |
| Mikrowellen | Sehr kurze Radiowellen, die für nicht-gebundene Übertragungen eingesetzt werden. Eine Mikrowelle ist eine Radiowelle mit mehr als 890 MHz pro Sekunde. |
| Millennium | Als Nachfolger sowohl von Windows 98 als auch von Windows NT 4.0 war Windows 2000 vorgesehen. Es ersetzt aber nur NT. Windows 98 wird durch Millennium ersetzt, das ab 26. Mai 2000 in Deutschland als Windows ME verkauft wird. |
| MILNET | Anfangs der 80er Jahre überließen die amerikanischen Militärs das ArpaNet der wissenschaftlichen Nutzung und bauten ein eigenes Netzwerk auf, das MILNET. |
| MIME | (Multiporpose Internet Mail Extension); Dieses E-Mail-Format erlaubt neben der Versendung von Sonderzeichen, wie den deutschen Umlauten, auch das Anhängen von Dateien direkt an eine Mail. siehe auch S/MIME und PEM |
| MIME Header | Mit MIME-Tags kann man bestimmte Informationen in ein HTML-Dokument aufnehmen. Eine offizielle Liste aller HTTP-Header finden Sie hier. |
| MIMD | Multiple Instruction Multiple Data |
| MINC | (Multilingual Internet Names Consortium); Gremium, das sich mit den Auswirkungen der Einschränkung auf den ASCII-Zeichensatz bei Internet-Namen beschäftigt |
| Mini Disc | digitaler HiFi-Standard; kleine bespielbare CD (7 cm , 75 min) |
| Minitel | französischer Btx-Dienst |
| Minix | Von Andrew Tanenbaum für Lehrzwecke entwickelter UNIX-Clon für den PC; Mit der Minix-Newsgroup diskutierte Linus Torvalds seine Ideen für Linux. |
| Minolta | Hersteller u. a. von Digitalkameras, Farblaserdruckern und Scannern http://www.minolta.de |
| Minuskel | (lat. minor = kleiner) Kleinbuchstabe, Schrift, deren Buchstabenkörper niedriger ist als der dazugehörige Majuskel. |
| minzig | deutsche Wortschöpfung abgeleitet aus "minimal winzig" (Hackerslang). |
| MIP-Map | Verfahren, um mit Hilfe verschieden grober Versionen (‚multum in parvo') einer * Textur deren Darstellung zu glätten; vgl. * SAT. |
| Mips | (Million instructions per second), Einheit für die Schnelligkeit eines Prozessors |
| Mira | eHome-Komponente von Microsoft; Der Monitor soll als tragbares Ein- und Ausgabemedium und als Webtablet nutzbar sein. |
| mIRC | Eines der populärsten Programme für die Unterhaltung via Tastatur (IRC) http://www.mirc.net |
| Mirroring | Unter Mirroring (Spiegelung) ist die Einrichtung einer zweiten Festplatte zu verstehen, die denselben Inhalt wie die erste Festplatte eines Netzwerks aufweist. Der Inhalt der zweiten Festplatte (1:1-Kopie) wird ständig aktualisiert, so daß diese bei einem Ausfall der ersten Festplatte automatisch deren Funktion übernehmen kann. Im Gegensatz zu dem Sicherungsverfahren Duplexing wird bei Mirroring die zweite Festplatte jedoch über denselben Controller angesprochen. Dies hat den Nachteil, dass beim Ausfall des Controllers auch die 1:1-Kopie nicht mehr verwendet werden kann. |
| MIT | (Massachusetts Institute of Technology), eine sehr bekannte Universität in den USA (1961 gegründet), deren Studenten und Professoren sich seit der Entwicklung von Rechnern aktiv an der Gestaltung und Entwicklung von Hard- und Software beteiligt haben. |
| MITS | (Micro Instumentation Telemetry Systems); Herstellerfirma des Altair |
| Mittlere Datentechnik | Veraltete Bezeichnung für Rechnersysteme (in den 60er und 70er Jahren), die noch nicht zum Bereich der Großrechner gezählt werden konnten, aber auch nicht mehr mit Lochkarten arbeiteten. |
| Mixter | Der 20-jährige Kemal A. wurde im Februar 2000 in wenigen Tagen zu einem der weltweit bekanntesten Hacker: Die von dem Hannoveraner Abiturienten entwickelte Software TFN spielte beim bis dahin größten Angriff auf führende WWW-Angebote wie Yahoo, Ebay oder Amazon eine Schlüsselrolle. (siehe Flood) |
| MLID | (Multiple Link Interface Driver); Protokoll der NetWare Protokoll-Suite; Netzwerkschnittstellenkarten-Treiber; Datensicherungsschicht (MAC-Sub-Layer); Steuert den Medienzugriff durch Konkurrenzbetrieb, Token-Übergabe bzw. Abfragen (Beispiel: NE2000.COM) |
| MMC | (Microsoft Management Console); Die Microsoft Management Console vereinfacht und vereinheitlicht bei Windows 2000 das System Management, in dem sie eine einheitliche Benutzer- und Systemschnittstelle für unterschiedliche Aufgaben zur Verfügung stellt. Administratoren können mit MMC eigene Werkzeuge für ihre Aufgaben entwerfen und an ihre Bedürfnisse anpassen. Die Softwarekomponenten, die in die MMC geladen werden, um eine Konsole für derartige Verwaltungszwecke zu erzeugen, werden SNAP-INs genannt. Die MMC besteht aus zwei Fenstern: Parend Window und Child Window. |
| MMORPG | (Massively Multiuser Online Role Playing Game); Online-Rollenspiel |
| MMS | (Multimedia Messaging Service); Nachfolger von SMS ab Herbst 2002, Versand von Multimedia-Nachrichten an Handys (simsen), siehe auch EMS |
| MMX | (Multi Media Extension); Multimedia-Beschleunigung bei Pentiumprozessoren ab 1997, ein um 57 Befehle erweiterter Befehlssatz. Intel hat die Abkürzung "MMX" urheberrechtlich schützen lassen. AMD durfte auf der CeBIT 97 die drei Buchstaben schon nicht benutzen, als der K6 vorgestellt wurde. |
| Mnemonic | engl. Bezeichnung für Mnemonik, Mnemotechnik. Dabei handelt es sich um eine Technik, die Lerninhalte für den Menschen schneller zugänglich machen soll. Sie beruht darauf, dass ein Mensch die Leistung seines Gehirns durch Assoziation erhöhen kann. In der Programmierung verwendet man dazu Begriffe (z. B. für Befehle, Variablenbezeichnungen, Sprungadressen), die ihrem Zweck ähnlich sind oder sogar gleich bezeichnet werden. In der Programmiersprache BASIC heißt z. B. der Befehl zum Einlesen eines Wertes 'Input' (engl. Bezeichnung für Eingabe) und der Befehl zum Öffnen einer Datei 'Open' (vgl. Mnemonic adress). |
| Mnemonic adress | engl. Bezeichnung für mnemonische Adresse. Bei der Programmierung werden häufig symbolische Adressen verwendet (z. B. Variablenbezeichnungen, Feldnamen), die sich aufgrund ihrer Bezeichnung auf ihren Zweck zurückführen lassen. So bezeichnet man z. B. ein Feld, das die Vornamen von Personen aufnehmen soll mit 'VNAME'. In dieser Form verwendete (symbolische) Adressen werden als Mnemonic adress bezeichnet (vgl. Mnemonic). |
| Mnemonic code | Bezeichnung für einen Code, in dem vorwiegend mnemonische Ausdrücke verwendet werden. |
| MNP | (Microcom Network Protocol); Klasse von Übertragungsprotokollen für Modems, die Fehler online korrigieren, Start- und Stopbits reduzieren und ab MNP-5 zusätzlich eine Datenkomprimierung durchführen. Je nach Modemklasse kann MNP mit einer Datenkompression arbeiten, welche die Übertragungsgeschwindigkeit drastisch erhöht. MNP erkennt dabei bereits komprimierte Dateien automatisch und versucht nicht, diese nochmals zu komprimieren. |
| MNP5 | (Microcom Network Protocol); Modems moderner Bauart können die Daten, die sie senden, während der Übertragung komprimieren. So wird der Datendurchsatz erhöht. Es werden vor allem zwei Kompressionsverfahren eingesetzt: MNP5 (setzt die Fehlerkorrektur MNP4 voraus) und V.42bis(wird stets mit der Fehlerkorrektur V.42 eingesetzt). |
| MO-CD | (Magneto-Optical); mehrmals beschreibbare CD; Standards werden im Orange Book beschrieben |
| Mobile 915 | Intel ersetzte 2005 im Centrino den Chipsatz i815 durch den generell neuen Chipsatz Mobile 915 unter dem Codenamen Alviso |
| Mobile Athlon 4 | 2003 kommt der mobile Athlon 64 von AMD als Mobile Athlon 4 auf den Markt. |
| Mobile Pentium 4 | 2002 kam der mobile Pentium 4 von Intel für Notebooks auf den Markt, der 2003 von Centrino mit dem Pentium M verdrängt wurde, obwohl der nur mit 1,6 GHz gegenüber den 2,4 GHz des Mobile Pentium 4 getaktet ist. |
| moby | Bezeichnung für etwas "ganz Großes". |
| Modbot | Agent bzw. Softbot, der ein Programm, eine Seite oder WebSite ändert oder verbessert |
| Modding PC | Tunen des PCs; Ein speziell gebauter Spiele-Computer kommt der S-Klasse bei Autos nahe, obwohl das eigentliche Tuning im Inneren des PC passiert. Die Idee dazu kommt wie nicht anders zu erwarten aus den USA, wo es die verrücktesten Case-Modding-Spezialisten der Welt gibt. |
| mode | engl. Bezeichnung für Modus, globaler Begriff, der für die verschiedenen Betriebsarten von Geräten wie Bildschirm, Drucker, Modem usw. verwendet wird. Beim Bildschirm spricht man z. B. vom Bildschirmmode und meint damit die eingestellte Auflösung. |
| Modelle des NB | (auch Arten des NB) zentralisiertes Computing, distributiertes (verteiltes) Computing, kollaboratives Computing |
| Modem | Modulator/Demodulator. Ein Gerät, das digitale Signale für die Übertragung in analoge Signale umwandelt und diese nach dem Empfang wieder in digitale Signale umwandelt. |
| MODS | Multiplexed Optical Data Storage); 2004 von britischen Forschern entwickelter optischer Massenspeicher mit 1.000 GByte pro Scheibe |
| Modula | Programmiersprache, 1974 bis 1978 von Niklaus Wirth entwickelt |
| Modula 2 | Eine nicht sehr verbreitete Programmiersprache, die eine Weiterentwicklung von PASCALdarstellt. Zusätzlich zu den Prozeduren von PASCAL besitzt Modula 2 einige Erweiterungen, die speziell auf die Verwendung von Modulen abgestimmt sind. Mit diesen Erweiterungen können u.a. Variablen, Prozeduren, Konstanten usw. zu Modulen zusammenfassen und zu eigenständigen Programmteilen kompilieren (Compiler). Modula 2 ist sowohl unter MS-DOS als auch unter System 7 verfügbar. |
| Modulare Programmierung | Ein Programmierstil, bei dem häufig benutzte Routinen in Form von Modulen oder Prozeduren zu eigenständigen Programmen oder Programmteilen gemacht werden. Diese Module können dann an beliebiger Stelle im eigentlichen Programm genutzt werden und stehen im Idealfall auch in anderen Programmen zur Verfügung. Man muß zwar zunächst einen etwas höheren Aufwand für die Erstellung von Modulen betreiben, kann aber dafür später auf diese zurückgreifen, spart damit Zeit und kann einige Fehlerquellen beseitigen. |
| Modulation | (lat.), in der Nachrichtentechnik das Aufprägen eines Signals (Modulationssignal oder Modulationsfrequenz) bzw. einer Nachricht (Sprache, Musik, Bild, Meßwert) auf eine hochfrequente Trägerschwingung durch Beeinflussung von Amplitude, Frequenz, Phase (AM, FM, PM). Im Empfänger muß die Nachricht durch eine dem verwendeten Modulationsverfahren entsprechende Demodulation zurückgewandelt werden. |
| Modulator | Der Teil des Modems, der digitale Signale in analoge Signale umwandelt. |
| modulo | Begriff aus der Mathematik, bedeutet im Hackerslang soviel wie "ausgenommen". Beispiel: the program works right, modulo speed - das Programm arbeitet zufriedenstellend mit Ausnahme der Geschwindigkeit. |
| mof | Akronym in einer Mail für "matter of fact", zu deutsch: Tatsache, tatsächlich, sachlich, nüchtern. |
| Moiré | Ein störendes Interferenzmuster, das bei der Überlagerung von mehr als zwei regelmäßigen Mustern entstehen kann (z. B. beim Drucker oder beim Scanner). |
| mompls | Akronym in einer Mail für "moment please", zu deutsch: einen Moment bitte. |
| Monitor | Bildschirm, Ausgabegerät mit Bildröhre; siehe CRT bzw. Display Ein Elektronenstrahlbündel aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau wird im Röhrenhals abgeschossen und wandert zeilenweise von oben nach unten über die Mattscheibe. Das Bild wird Zeile für Zeile aus einzelnen Pixeln aufgebaut. Damit die Pixel exakt abgebildet werden, durchlaufen die Elektronenstrahlen Lochmasken oder Streifenmasken. Die Anzahl der Bildpunkte, die auf der Mattscheibe abgebildet werden wird als maximale Auflösung angegeben, und zwar horizontal x vertikal. |
| Monochrom | einfarbig, z. B. schwarz/weiß, schwarz/grün oder schwarz/bernstein |
| Monterey | Unix-Derivat von IBM; Nachfolger von AIX |
| Moore | Gorden Moore, ehem. Geschäftsführer von Intel, baute als einer der ersten komplexe integrierte Schaltkreise; formulierte 1968 das Mooresche Gesetz |
| Moore's Law | siehe Mooresches Gesetz |
| Mooresches Gesetz | Bezeichnung für die von Gorden Moore 1968 aufgestellte Behauptung, dass sich die Anzahl der Transistoren auf einem Prozessor ca. alle 1,5 Jahre verdoppeln läßt. Schon drei Dekaden ist in Wahrheit das Tempo des Fortschritts tatsächlich ziemlich konstant: Fast alle 26 Monate stehen doppelt so viele Transistoren zur Verfügung, um Prozessoren zu realisieren. |
| Moorhuhn | Computerspiel von Phenomedia; Wie ein Fieber hatte sich Ende 1999 in den deutschen Büros die Moorhuhnjagd ausgebreitet. http://www.moorhuhn.de |
| Morphing | Überblenden vordefinierter Formen eines Modells, insbesondere Mundformen und Mimiken. |
| MOS-Technologies | Mitte 1975 bot MOS-Technologies den Chip 6502 zum sensationellen Preis von 25 $ an, als der Intel 8080 noch 179 $ kostete. Mit diesen Chips baute Steven Wozniak den „Apple I“. Jack Tramiel, der später auch Atari kaufte, übernahm 1976 den Prozessorhersteller MOS Technology für ein Butterbrot. Dessen Ingenieur Chuck Peddle entwickelte den PET, mit dem Tramiels Taschenrechnerfirma Commodore zur Computerfirma wurde. Commodore wurde 1994 geschlossen. |
| Mosaic | von Marc Andreessen entwickelter erster HTML-Browser; Das NCSA der University of Illinois in Urbana-Champaign sorgte für den Erfolg des Hypertext-Projekts des CERN, indem es die grafische Benutzeroberfläche Mosaic entwickelte. Damals bestand das World Wide Web aus 50 Servern. |
| Motion Capture | kurz: MoCap; Aufnahme realer Bewegungen von z. B. Schauspielern oder Tänzern für * Animationen. |
| Motion-JPEG | Komprimierungsverfahren, das auf JPEG basiert, mit dem aber im Unterschied zu MPEG einzelne Videobilder komprimiert werden. |
| Motherboard | Mainboard, Hauptplatine im Computer; Der Prozessor und der Arbeitsspeicher sind aufgesteckt, Tastatur, Maus, CD-ROM-Laufwerk und Festplatte werden angeschlossen und für zusätzliche Computersteckkarten sind Steckplätze vorhanden. |
| Motorola | 1928 in Chicago gegründetes amerikanisches Unternehmen; übernahm den Namen von seinem ersten durchschlagenden Erfolg, dem ersten Autoradio Motor-ola; ab 50er Jahre Halbleiterproduktion; heute einer der führenden Hersteller von Mikroprozessoren (sog. 680x0) mit RISC- und CISC-Architektur. Die Prozessoren von Motorola werden vor allem in die Geräte der Firma Apple (Macintosh) eingebaut. Motorola entwickelte seit 1994 zusammen mit IBM und Apple den PowerPC. Motorola ist einer der führenden Hersteller von Handies http://www.motorola.de |
| Mouse | Eingabegerät; siehe Maus |
| Mousepad | ebene Unterlage für die Maus |
| MOV | Kennzeichen für digitale Videos im Format von Apples Quicktime; vergleiche: AVI |
| Movie Maker | kostenlose Videoschnittsoftware von Microsoft für Windows XP; ab der Version 2 wirklich gut |
| Moviez | Neue Videoformate ermöglichen den Download von raubkopierten Filmen aus dem Internet und stürzen die Filmindustrie in eine ähnliche Krise wie MP3 die Musikbranche. |
| Mozilla | Codename des Netscape Navigators; Früher hatte Netscape ein dinosaurierähnliches Maskottchen. 1998 gab AOL (die Mutterfirma von Netscape) den Quellcode des Browsers frei. So entstand das Open-Source-Projekt Mozilla. Die vielen Mozilla-Entwickler verändern und verbessern den Code ständig - Netscape seinerseits nutzt davon Teile und fügt sie in die Netscape-Browser ein. siehe Firefox http://www.mozilla.org |
| MP3 | (eigentlich MPEG 1 oder 2 Audio Layer 3); Musikdateiformat mit starker Komprimierung, das sich 1998 im Internet als Standard durchgesetzt hat. Eine Minute Musik in CD-Qualität braucht nur etwa ein MByte, d. h. 150 Songs passen auf eine CD. Entwickelt wurde MP3 bereits in den 80er Jahren am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen von Karlheinz Brandenburg, aber erst 10 Jahre später nutzten amerikanische Studenten dieses Audioformat, um ihre Lieblingssongs ins Internet zu stellen. MP3 entwickelt sich zu einem Konkurrenten der etablierten Musikindustrie. siehe auch Fake, RIAA, Napster und Gnutella http://www.mp3.com |
| MP3pro | Weiterentwicklung der MP3-Technologie durch das Unternehmen Thomson multimedia, mit der Musik noch deutlich stärker auf den halben Speicherplatz komprimiert werden kann. Im Gegensatz zu AAC, das ebenfalls dem populären MP3 nachfolgen könnte, ist MP3pro kompatibel zu MP3. |
| MP4 | (eigentlich MPEG-4); Verfahren, um Bild und Ton Platz sparend digital zu übertragen; Statt ein Fernsehbild Bildpunkt für Bildpunkt zu übertragen, wird bei MP4 die Sendung in einzelne Elemente aufgeteilt. Solche so genannte Objekte können z. B. ein Hintergrundbild, ein Nachrichtensprecher oder das Senderlogo bzw. auch Töne sein. Beim Empfänger setzt ein MP4-Decoder im PC oder Fernseher alles wieder zusammen, wobei der Zuschauer entscheiden kann, welche Objekte bei ihm zu sehen oder zu hören sind. siehe auch Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen http://www.iis.fhg.de/amm/techinf/mpeg4/ |
| MPEG | (Moving Picture Experts Group); Die MPEG entwickelt Verfahren, um Multimediadateien zu komprimieren und platzsparend zu speichern. Federführend in der MPEG-Audio-Gruppe ist das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen (MP3). Die Firmen AT&T, Sony, NEC, NTT, Dolby Labs, Deutsche Telekom, BBC und die Universität Hannover sind ebenso beteiligt. Das Geheimnis von MPEG ist die diskrete Kosinustransformation (DCT) zur Codierung der Bildinformation und die inverse diskrete Kosinustransformation (IDCT) zur Decodierung der Bildinformation. MPEG1 MPEG2 |
| MPEG1 | (Moving Picture Experts Group); MPEG-Verfahren, um Videosequenzen auf bis zu einem 30stel zu komprimieren und platzsparend zu speichern. Das MPEG1-Format erlaubt eine Auflösung von 353 mal 240 Pixel sowie eine Speicherung von zwei Audiokanälen. Es reicht aber nicht für abendfüllende Spielfilme. |
| MPEG2 | (Moving Picture Experts Group); MPEG-Verfahren, um für die DVD-Technologie komplette Spielfilme in mehreren Synchronisationsfassungen mit Untertiteln und Surround-Sound zu komprimieren und platzsparend zu speichern. MPEG2 liefert Bilder mit 720 mal 480 Pixel bei Kompressionsraten von 30 : 1 bis 200 : 1. |
| MPI | (Message Passing Interface); Kommunikationsbibliothek als Basis für die Zusammenarbeit paralleler Programme z. B. bei Xserve-Cluster |
| MPR | (Novell-Multi-Protocol-Router); interner Router; eine Einzelplatz- oder Laufzeitversion von NetWare in Verbindung mit einer Anzahl von NLMs (im Gegensatz zu der alten ROUTER.EXE, die einen dedizierten externen Router erzeugte) (Multiple Provider Router); Komponente von Windows NT |
| MPR/TCO | Richtlinien mit Grenzwertempfehlungen für elektrisches und magnetisches Wechselfeld sowie die elektrostatische Aufladung |
| MPR-1 | Empfehlung des Schwedischen Instituts für Messungen und Testverfahren (darunter auch das Schwedische National Institut für Strahlenschutz) von 1987 für Computermonitore |
| MPR-2 | erweiterte Empfehlung des Schwedischen Instituts für Messungen und Testverfahren (darunter auch das Schwedische National Institut für Strahlenschutz) von 1990 für Computermonitore, strenger als MPR-1aber weniger streng als TCO |
| mput | Unix-Befehl zum Kopieren mehrerer lokaler Dateien zu einem entfernten Verzeichnis mit FTP |
| MRAM | (Speicherchips hoher Packungsdichte auf Magnetbasis); eine RAM-Art; Bevor das Silizium Einzug in die Speichermedien gehalten hat, basierten diese auf magnetisierbaren Eisenkernen. Diese haben den Vorteil, dass auch bei einer Stromunterbrechung die gespeicherten Informationen nicht verlorengehen. Das Booten ist dadurch überflüssig bzw. wird durch MRAMs - auch FeRAMs genannt - wieder überflüssig werden, da sich das gesamte System immer im Hauptspeicher befindet. Außerdem könnten diese Speicherchips für wesentlich leichtere Notebooks sorgen, denn die heute (2002) verwendeten RAMs benötigen in bestimmten Abständen energieaufwendige Refresh-Spannungsstöße (siehe DRAM), um fit zu bleiben; diese entfallen bei den MRAMs. |
| MS-ASP | (Active Server Page); Microsofts Konzept für dynamische Webseiten, deren Inhalte serverseitig generiert werden; vom Internet Information Server (IIS) verarbeitete HTML-Seiten, die serverseitigen Scriptcode, sowie ActiveX-Objekte enthalten können.; vergleiche JSP |
| MS-BackOffice | siehe Microsoft BackOffice |
| MS-CHAP | (Microsoft Challenge Authentification Protocol); akzeptiert nur Microsoft-verschlüsselte Authentifikation; siehe CHAP |
| MS-DOS | (Disc Operating System); Betriebssystem von Microsoft für PC; Bill Gates hatte zwei Tage nach Vertragsabschluss mit IBM der Firma Seattle Computer Products das Betriebssystem SCP-DOS (oder auch Q-DOS) für 50.000 $ abgekauft, das dessen Erfinder Tim Patterson scherzhaft „QDOS - Quick and Dirty Operating System“ genannt hatte und das für 16-Bit-Programme geeignet war. Dieses Programm wurde unter dem Namen MS-DOS die Grundlage für die Welt der PC. 1993 erschien als letzte eigenständige Version MS-DOS 6 |
| MS-Office | Programmpaket von Microsoft; Version 4.2 enthält WinWord 6.0, Excel 5.0, PowerPoint und Access 2.0; |
| MS-Office 95 | Programmpaket von Microsoft für Windows 95; enthält Word 7.0, Excel 7.0, PowerPoint, Access; und Schedule+ |
| MS-Office 97 | Programmpaket von Microsoft für Windows 95/98; enthält Word 97, Excel 97, PowerPoint 97, Access 97; Schedule+ 97 und Outlook 97 (und in der Version von Februar 1997 viele Bugs) |
| MS-Office 2000 | Programmpaket von Microsoft für Windows 95/98; enthält Word 2000, Excel 2000, PowerPoint 2000, Access 2000 usw. (Als es 1999 auf den Markt kam, war es trotz Veränderungen doch nicht deutlich besser als das Office 97.) |
| MS-Office 2001 | Programmpaket von Microsoft für Macintosh; Einführung in der zweiten Hälfte 2000 |
| MS-Office XP | Programmpaket von Microsoft, Nachfolger von MS-Office 2000. Mit Windows XP und Office XP will Microsoft eine Zwangsregistrierung der Software einführen. |
| MS-Windows | Als 'Windows' bezeichnete, grafische Benutzeroberfläche der Firma Microsoft für IBM-kompatible Rechner. MS-Windows war ursprünglich eine Betriebssystems-Erweiterung für MS-DOS und diente als Arbeitsumgebung für spezielle dafür entwickelte Windows-Programme. DOS-Programme können von Windows aus aufgerufen und in einem eigenen Task bearbeitet werden. Windows 1.0 wurde 1985 für den 8086-Prozessor entwickelt und wurde überwiegend zum Starten von DOS-Anwendungen verwendet. 1987-88 wurde mit Windows 286 und Windows 386 eine erste Anpassung an die neuen Prozessoren von Intel durchgeführt, ohne eine wesentliche Funktionserweiterung. Erst mit Windows 3.0 (1990) wurde der große Erfolg von Windows und Windows-Anwendungsprogrammen eingeleitet, der mit Windows 3.1 und Windows für Workgroups 3.11 ausgebaut wurde. Die wichtigste Neuerung bestand unter anderem in der besseren Ausnützung der neuen Intelprozessoren und der Verwendung des erweiterten Arbeitsspeichers für alle Programme. Mit der Version 'Windows 95' wurde das Programm zu einem eigenen Betriebsystem mit fortschrittlicher Bedienerführung weiterentwickelt. Charakteristik: Kennzeichnend für Windows ist eine einheitliche, standardisierte Steuerung über Symbole, Menüs und graphische Dialogfelder, die überwiegend mit einer Maus bedient werden. Dadurch entfällt die von DOS bekannte manuelle Eingabe von Befehlen. Die Bezeichnung Windows (Fenster) ergibt sich aus der Verwendung von Fenstern für die Darstellung der Arbeitsoberfläche von Anwendungsprogrammen und Dokumenten. Allgemeine Aufgaben wie etwa 'Drucken' sowie die Steuerung von Rechnerkomponenten (z. B. Festplatte, Grafikkarte) werden von MS-Windows zentral verwaltet und allen Anwendungsprogrammen zur Verfügung gestellt. Windows erlaubt ein einfaches Multitasking, also den quasi gleichzeitigen Betrieb von mehreren Programmen. Wesentlich zur Verbreitung hat auch der vereinfachte Datenaustausch zwischen verschiedenen Anwenderprogrammen beigetragen. Texte und Grafiken können einfach über die sogenannte Zwischenablage ausgetauscht werden. Mit Windows 3.x wurden außerdem proprietäre Standards zum interaktiven Datenaustausch definiert, nämlich DDE und OLE. MS-Windows 3.x wurde die am weitesten verbreitete graphische Benutzeroberfläche für Intel-PC's. |
| MSAA | (Microsoft Active Accessibility); Schnittstelle von Microsoft für Screen-Reader, mit denen ASCII- oder HTML-Texte (z.B. für Blinde) vorgelesen werden können. |
| MSAU | (Multiple Station Access Unit); siehe MAU |
| MSE | (Microsoft Script Editor); Bestandteil des MS-Office seit Version 2000, Hilfsmittel zum Schreiben von VBScript oder JScript |
| msg | Akronym für "message" (zu deutsch: Nachricht). |
| MSI | (Medium Scale Integration); die Anzahl von Schaltungen auf ICs, die in den 60er Jahren verwendet wurden. |
| MSN | (Microsoft Network); Online-Dienst von Microsoft, der 1995 gestartet wurde (zusammen mit Windows 95 angeboten). |
| MSN Messenger | Ein von Microsoft angebotenes Pager-Programm, mit dem im Internet Telegramme verschickt und empfangen werden können. |
| MTU | (Maximum Transfer Unit); Eine Übertragungsleitung kann nur Datenpakete mit einer für sie maximal geeigneten Größe übertragen. Sie wird durch die MTU ausgedrückt. |
| MUA | (Mail User Agent); Programm zum Empfang/Senden/Anzeigen der e-Mails |
| MUCK | (Multi User Chat Kingdom); online-Rollenspiel in einem Chatraum im Internet; Mittels Scriptsprache und MUF ist es möglich, das System beliebig zu erweitern und dem Spielen neue Dynamik zu verleihen; siehe auch MUD |
| MUD | (Multi User Dungeon) Online-Rollenspiel im Internet; siehe auch MUCK |
| mucken | Im Internet an einem Rollenspiel teilnehmen; siehe auch MUCK |
| mudden | Im Internet an einem Rollenspiel teilnehmen; siehe auch IC und OCC |
| MUF | (Multi User Forth); Anpassung der Programmiersprache Forth an MUCK |
| Multi-CD-ROM | Crossplattform-CD, die von der Firma Sony für die Betriebssysteme DOS/Windows und Apple Macintosh entwickelt wurde. |
| Multi-Media | eine Form der Präsentation, in der Text, Grafik und Sound kombiniert werden bis zur vollständigen Einarbeitung von Videoclips in die Programme |
| Multi-User | Das ist die Möglichkeit eines Betriebssystems, dass mehrere Nutzer gleichzeitig am Rechner arbeiten können, beispielsweise von UNIX. |
| MULTICS | (Multiplexed Information and Computing System); BELL, General Electric, MIT u.a. arbeiteten in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts an diesem Betriebssystem-Projekt. Nachdem BELL aus dem Projekt ausgestiegen war, entwickelten Ken Thompson, Dennis Ritchie, Doug McIlroy und J. F. Ossanna daraus 1969 in Assembler-Code UNICS, das Brian Kerninghan spöttisch UNIX nannte und das bis 1973 in C umgeschrieben wurde. |
| MultiMediaCard | Speicherkarte für Digitalkameras; weiterentwickelt zur SD-Karte |
| Multiplan | Tabellenkalkulationsprogramm von Microsoft für DOS; erlebte von 1982 bis 1989 4 Versionen und wurde 1985 von Excel abgelöst, das allerdings zuerst für den Macintosh 512K entwickelt wurde. |
| Multiplex Betriebsart | Bezeichnung für Verfahren, die beim Einsatz eines Multiplexers angewendet werden, um Informationen in kleinere Einheiten zu zerlegen bzw. diese Informationseinheiten wieder zu kombinieren. Das sind hauptsächlich das Frequenzmultiplexverfahren und das Zeitmultiplexverfahren. |
| Multiplexer | (MUX) Ein elektronisches Gerät, das verschiedene Signale annimmt und zu einem Hochgeschwindigkeits-Datenstrom zusammensetzt; Gerät zur Aufteilung des Übertragungsmediums auf mehrere Kanäle (Frequenzmodulation bei analogen Signalen oder Taktteilung bei digitalen Signalen) |
| Multiport Repeater | siehe Verteiler |
| Multiprogramming | Multiprogrammbetrieb, Erhöhung der Leistungsfähigkeit eines Computers durch die Möglichkeit gleichzeitiger Abarbeitung verschiedener Programme. Die CPU muss häufig auf die Peripheriegeräte warten, da diese in der Verarbeitungsgeschwindigkeiten wesentlich langsamer sind. Diese Wartezeit wird genutzt, um die Rechenleistung in diesem Zeitraum einem anderen Programm zur Verfügung zu stellen. Die Regelung der Zeiteinteilung übernimmt ein Mehrbetriebssystem (Multitasking). Die Bearbeitung der Programme läuft nur scheinbar gleichzeitig ab, da der Prozessor nur über einen Programmkanal verfügt. In der Realität laufen die Bearbeitungsprozesse zeitlich versetzt ab, vergleichbar mit einer Zeitscheibe auf der der Prozessor jedem Programm abwechselnd einen gewissen Bereich reserviert. |
| Multiprozessorsystem | Andere Bezeichnung für Mehrprozessorsystem. |
| Multipunkt | Eine Leitung, die verschiedene Stationen miteinander verbindet. |
| Multitasking | Bezeichnung für die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer
Programme (als 'Tasks' bezeichnet) auf einem Einplatz
System (z. B. unter dem Betriebssystem OS/2, Windows NT
oder UNIX) oder auf einem Mehrplatzsystem (mit einem
Mehrbenutzer-Betriebssystem). Dabei wird die Rechenzeit
der CPU in sehr kleine Zeiteinheiten (sog. Zeitscheiben)
aufgeteilt und kann zur Abarbeitung beliebiger Funktionen
von zwei oder mehr Programmen verwendet werden.
Durch das Verhältnis von Eingabezeit zu Rechenzeit bei der
Programmausführung (normalerweise wird für die Eingabe
wesentlich mehr Zeit als für die eigentliche Berechnung
benötigt) entsteht der Eindruck, als würden beide Programme
(bzw. alle aktiven Programme) gleichzeitig abgearbeitet.
Unterstützt wird das durch die Tatsache, dass alle aktiven
Programme den Arbeitsspeicher und die Peripherie (mit
Ausnahme der Festplatte) gleichzeitig benutzen können.
präemptives Multitasking (z. B. Windows NT) Das Betriebssystem kann den Prozessor steuern, ohne daß die Task mitwirkt. nicht-präemptives Multitasking (z. B. Windows 3.11) Einem Task wird der Prozessor niemals weggenommen. (vergleiche Multithreading) |
| Multitaskingfähig | Bezeichnung für ein Betriebssystem, das Multitasking bei der Programmausführung unterstützt. |
| Multithreading | Bei 32-Bit-Anwendungen können verschiedene Aufgaben (threads) innerhalb eines Programms parallel bearbeitet werden. Im Multithreading-Betrieb läuft z. B. die Silbentrennung im Hintergrund ab, der Anwender kann unterdessen weiter Text eingeben. Ein 32-Bit-Setup-Programm kann z. B. gleichzeitig Dateien dekomprimieren, andere kopieren und Systemkonfigurationsdateien ändern. Die Threads sind vollkommen unabhängig voneinander. Sie werden gleichzeitig ausgeführt, wodurch die Systemleistung gesteigert wird. |
| Multix | siehe MULTICS; Ein Mehrplatz-Betriebssystem; Vorläufer von UNIX |
| mung | Bezeichnung im Hackerslang für "mutwillig zerstören". Mung ist ein sogenanntes rekursives Akronym, d.h. es beinhaltet sich selbst: "mung until no good". Die Anfangsbuchstaben ergeben wiederum mung. Man könnte es so übersetzen: herummengen (in einem Programm oder System) bis es nicht mehr lauffähig ist. |
| MUP | (Multiple Universal Naming Convetion Provider); Komponente von Windows NT |
| Murdoch | Ian Murdoch gründete am 16.08.1993 das Debian-Projekt. Es erhielt seinen Namen aus den kombinierten Vornamen von Ian und seiner Frau Debra. http://www.debian.org |
| Musicbot | Agent bzw. Softbot, der nach Musikstücken, CDs oder Audiodateien mit Musik sucht |
| Musicload | Musik-Download-Dienst von T-Online; im Oktober 2003 gestartet hat er 2005 den Apple iTMS überholt http://www.musicload.de |
| Mustang | für 2006 geplanter Nachfolger von J2SE 1.5 |
| Mustek | Scannerspezialist; Hersteller von Digitalkameras http://www.mustek.de |
| Mustererkennung | Bezeichnung für eine Technik, die es erlaubt, beliebige Muster (Zeichen, Handschrift, Bilder bzw. Photos von Personen, Sprache usw.) zu erkennen. Weit fortgeschritten ist diese Technik bei der Zeichenerkennung (OCR), bei der Standardzeichensätze in Kombination mit einer Rechtschreibprüfung sehr genau erkannt werden können. Weit schwieriger gestaltet sich die Erkennung von Handschrift, da sie zum einen stark personenabhängig ist und zum anderen die Sprachinterpretation aufgrund mehrerer möglicher Bedeutungen von Worten noch nicht ausreichend erforscht ist (erreichbare Genauigkeit heute ca. 95-98%). Die Mustererkennung komplexerer Muster bleibt bislang den Expertensystemen vorbehalten, da sie über entsprechende Kapazität (u.a. zur Speicherung von Vergleichsmustern und zur genügend schnellen Verarbeitung) und über speziell dafür entwickelte Programme verfügen. |
| Mustervorlagen | Tabellen, Diagramme oder Makrovorlagen, die als Vorlage für zukünftige Dokumente dienen. |
| Muuss | Mike Muuss erfand 1983 das PING. Er starb im Novenber 2000 bei einem Autounfall. |
| MUX | Multiplexer; Ein elektronisches Gerät, das verschiedene Signale annimmt und zu einem Hochgeschwindigkeits-Datenstrom zusammensetzt. |
| myob | Akronym in einer Mail für "mind your own business", zu deutsch: kümmere dich um deine Angelegenheiten. |
| myServices | Dienstegruppe von Microsoft für .NET |
| MySQL | relationales Datenbank-Programm, das von der schwedischen Firma T.c.X. DataKonsult entwickelt wurde. Es ist Open Source und wird auch auf vielen Linux-Rechnern eingesetzt. http://www.mysql.com |