Computer / Internet / Technische Begriffe mit P


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P-Code Wurde als gemeinsame Objektsprache zwischen den Sprachen der P-System-Software entwickelt.

P-Commerce Pervasive Commerce; Nach Expertenmeinung werden mobiler Handel, E-Commerce und ASP zum allgegenwärtigen Handel werden.

P-System Wurde aus UCSD-PASCAL (University of California San Diego) entwickelt. Das P-System besteht aus mehreren, verschiedenen PASCAL-Sprachen (Turbo PASCAL, UCSD-PASCAL, etc.), die als gemeinsame Objektsprache alle P-Code benutzen.

P-TMSI TMSI unter GPRS

P2P siehe Peer-to-Peer

P5 siehe Pentium

Packard 1939 gründeten William (Bill) Hewlett (* 20.05.1913 in Ann Arbor; Michigan, † 12.01.2001 in Palo Alto, Kalifornien) und David (Dave) Packard (* 7.09.1912 in Pueblo, Colorado, † 26.03.1996 in Stanford, Kalifornien) in einer Garage die Firma Hewlett Packard.

Packen andere Bezeichnung für das Komprimieren von Daten, Datenkompression, Kompression. Dabei wird ein Verfahren angewendet, das z. B. eine immer wieder auftretende Bytefolge durch eine Tabelle ersetzt, die angibt wie oft jedes Byte an welchen Stellen auftaucht.

Packer Packer sind spezielle Programme zum Komprimieren von Dateien (auf bis zu einem Drittel). Dadurch können zeitweilig nicht benötigte Dateien platzsparend aufbewahrt werden. Sie sind aber auf normalem Wege nicht lesbar und müssen erst wieder entpackt werden. Z. B. werden Programme gepackt auf Diskette verkauft und dann auf die Festplatte installiert. Wenn Dateien mit DFÜ übertragen werden, spart man Zeit (und damit Geld), wenn die Dateien gepackt wurden. Als Shareware werden u. a. die Packer-Programme ARC, LHA, PKZip, WinZip31 und WinZip95 vertrieben.

packet siehe Datenpaket

Packet Switching Paketvermittlung; Versand von Dateien in kleinen Häppchen, die unterschiedliche Wege zum Ziel nehmen können. siehe Switching

Packeting Eine besondere Form des Floodings: Es werden massenhaft ICMP-Packete an die IP-Adresse des Opfers gesendet.

Page View Die Anzahl der Kontakte eines Nutzers zu einer Seite eines Online-Angebotes werden Page Views genannt. siehe auch Ad Views

Pagemaker DTP-Programm, von der schottischen Firma Aldus entwickelt, um die komplexesten Publikationserzeugnisse auf dem Desktop entwerfen und mittels PostScript in höchster Qualität drucken zu können; Mit Pagemaker wurde der Macintosh zur dominierenden DTP-Plattform. 1994, als es Marktführer war, wurde Pagemaker von Adobe aufgekauft.

Pager Gerät zum Empfang von Textnachrichten auf CPP-Basis (Scall, Skyper etc.) Im Internet ermöglichen Pager-Programme den Austausch von Telegrammen zwischen zwei Nutzern, die gerade online sind. AOL bietet allen seinen Nutzern diese Funktion (siehe Buddies), weitere Programme sind z. B. Instant Messenger, ICQ und MSN Messenger.

Pager-Dienst Versand von Nachrichten an Pager

Pages Textverarbeitungsprogramm, das im Januar 2005 auf der Macworld als Bestandteil von iWork '05 von Apple vorgestellt wurde.

Paint Mit Windows 9x mitgeliefertes Pixel-Grafikprogramm

Paintbrush Mit Windows 3x mitgeliefertes Pixel-Grafikprogramm

Paint Shop Pro Pixel-Grafikprogramm von Jasc; ab der Version 6.0 auch mit vektorisierten Formen und editierbar bleibendem Text http://www.jasc.de

Paket Siehe Datenpaket und Pakete. In Java ist ein Paket die Weise, wie zusammenhängende Klassen und Schnittstellen gruppiert werden. Pakete ermöglichen, dass modulare Klassengruppen nur verfügbar sind, wenn sie gebraucht werden, so daß potentielle Konflikte zwischen Klassennamen in unterschiedlichen Klassengruppen vermieden werden. Innerhalb eines Netzwerkes werden Daten in Form von Paketen weitergeleitet. Pakete verfügen über eine bestimmte Größe, eine Adresse und einen Absender, in Abhängigkeit vom verwendeten Protokoll. Das Programmpaket stellt eine Ansammlung von Programmen dar, welche zueinander kompatibel sind. Der Vorteil besteht darin, dass es ohne weiteres möglich ist, in ein Dokument eine Tabelle oder eine Graphik einzubinden (z. Bsp.: Works).

Pakete Daten werden vor der Übertragung im Netzwerk in kleine Einheiten - die Pakete - zerlegt. Diese können abhängig von der Art des Netzwerkes verschiedene Größe haben. Siehe auch Datenpaket.

Paketvermittlung So bezeichnet man eine Technik zum Weiterleiten von Daten in einem Netz. Hierbei werden die Daten in Blöcken (Paketen) einer bestimmten Länge übertragen. Spezielle Steuerpakete dienen dem Aufbau der Verbindung. Die Abfolge und der Bestimmungsort der Daten werden durch Steuerinformationen festgelegt, die zusammen mit der Nutzinformation im selben Paket übertragen werden. Dadurch können die Datenübertragungseinrichtungen gleichzeitig von mehreren Übertragungen genutzt werden (die einzelnen Paketströme werden ineinander geschachtelt). Im Gegensatz zur Leitungsvermittlung wird zwischen den Partnern keine feste Leitung geschaltet, vielmehr werden die Daten je nach Auslastung des Netzes über verschiedene Wege übertragen. Dabei können durchaus Pakete des gleichen Datenstromes verschiedene Wege nehmen. siehe Switching

PAL (Phase Alternating Line); die in Deutschland gültige Fernsehnorm. Definiert sind hier Halbbilder mit 50 Hz Bildwechselfrequenz (25 Bilder pro Sekunde), 625 Zeilen (ca. 576 sichtbar) und Farbdarstellung mittels YUV.

Palladium Microsofts Initative verfolgt ein ähnliches Konzept für einen 'sicheren PC' wie das TCPA-Konzept; siehe auch Fritz-Chip und TPM; Ganz nebenher funktionieren TCPA und Palladium den PC zum Trusted Client für die Verwaltung digitaler Rechte um. Im Februar 2003 taufte Microsoft die Technik um in NGSCB.

Palm US-Unternehmen Palm-Computing; Tochter von 3Com; Marktführer bei PDAs; Hersteller des PalmPilot. Auf der CeBit 2000 wurde der Palm IIIc mit Farbdisplay vorgestellt. 2000 werden mobile Geräte zum Internetzugang auf den Markt gebracht, die aber nicht mit WAP sondern mit Web-Clipping arbeiten. 2003 fusionierten Handspring und Palm Solutions und bildeten die neue Firme PalmOne. PalmSource bleibt eigenständig und entwickelt und liznsiert Palm OS

Palm-OS Betriebssystem des PalmPilot, wurde 1999 von Sony lizenziert und damit dem Konkurrenten Windows CE 2.0 vorgezogen.

Palm-PC Palmtop mit Windows CE 2.0

Palm-size PC Handflächencomputer Handheld-Computer; nach Laptop und Notebook (größer 3 kg) erreicht die Miniaturisierung bei den Computern mit dem Palmtop immer kleinere Dimensionen (größer 500 g; Der Palm-size PC wurde vom Pocket PC abgelöst.

PalmPilot PDA von 3Com

PalmOne Nach der Fusion von Palm Solutions und Handspring 2003 nannte sich das neue Unternehmen PalmOne. http://www.palmone.com

PalmPix Auf der CeBIT 2000 stellte die Firma Kodak das Aufsteckmodul PalmPix vor, das einen Palm-Organizer der Serie III zu einer Digitalkamera werden läßt.

Palmtop Handflächencomputer; siehe Palmtop,PDA oder Pocket PC

PAN (Personal Area Network); persönliches Netzwerk; z. B. mit Bluetooth verbundene Geräte (Personal Account Number); persönliche Zugangsnummer z. B. einer Telefonkarte; vergleiche PIN

Panasonic Elektronikkonzern; zeigte auf der CeBIT98 ein tragbares DVD -Abspielgerät

Panther Codename für das Apple-Betriebssystem Mac OS X 10.3

PAP (Printer Access Protocol); Apple-Protokoll; Sitzungsschicht (Password Authentification Protocol); akzeptiert jede Authentifikation, einschließlich Klartext; siehe RAS

Paper feed siehe Papiervorschub

Papierführung Transportweg des Papiers oder der Folie durch den Drucker.

Papierkorb Hilfsmittel zum Löschen von Dateien bei grafischen Benutzeroberflächen mit der Möglichkeit, versehentlich gelöschte Dateien wieder zu retten. Ursprünglich nur auf dem Macintosh, später auch bei Windows 9*/NT

Papiervorschub Dieser druckerspezifische Ausdruck bezeichnet den Transport des Papiers im Drucker. Er kann auf zwei unterschiedliche Weisen geschehen: Seitenweise oder Zeilenweise.

Paradox relationales Datenbanksystem von Borland

Parallaxe Abweichung des Sucherbildes vom Linsenbild bei Sucherkameras

parallele Schnittstelle paralleles Interface, LPT1 - LPT3, Standard ist Centronics. Die Bytes werden zu je 8 Bit parallel übertragen. Meistens wird der Drucker angeschlossen.

Parc (Palo Alto Research Center); das legendärste Forschungslabor des Silicon Valley; Xerox entwickelte hier u. a. die Computermaus, den Alto und Ethernet http://www.parc.xerox.com

Parent Window Die Microsoft Management Console (MMC) von Windows 2000 besteht aus zwei Fenstern: Parent Window und Child Window. Parend Window ist das äußere Fenster; es enthält das Hauptmenü und die Toolbar für die gesamte Konsole.

Parität Das Hinzufügen eines Zusatz-Bits zu Fehlerprüfzwecken. Die Parität kann entweder gerade oder ungerade sein.

Paritätsbit Ein Bit, das den Zeichenbits hinzugefügt wird, um entweder eine gerade oder eine ungerade Gesamtanzahl Bits zu erhalten. Wird bei Fehlerprüfverfahren benutzt.

parsen Als "parsen" wird die schrittweise Analyse einer Syntax durch das Programm (z. B. Lisp) bezeichnet.

Parser Der Parser ist ein Bestandteil eines Compilers. siehe parsen

Partikelsystem Fischschwärme, Schneegestöber, aber ebenso auch lodernde Flammen und sprühendes Wasser lassen sich per Hand kaum glaubwürdiger animieren. Diese Aufgabe übernehmen Partikelsysteme; sie erzeugen und bewegen gemäß vorgegebener Regeln vollwertige oder vereinfachte Objekte.

Partition Partitionen sind logische Unterteilungen einer Festplatte in kleinere Einheiten, die unabhängig voneinander formatiert und verwendet werden können. Auf einer Festplatte kann es bis zu vier primäre Partitionen geben bzw. bis zu drei, wenn es eine erweiterte Partition gibt.

PAS-Submitter (Publicly Available Specifications Submitter); Inhaber des alleinigen Vorschlagsrechts für Standardisierungsfragen; SUN ist z. B. PAS-Submitter für Java

PASCAL Eine höhere Programmiersprache, 1968 bis 1970 von Niklaus Wirth für die strukturierte Programmierung entwickelt. Sie ist seit 1969 auf dem Markt. Mit ihrer stark ausgebildeten Struktur stellt die Sprache eine ideale Form zum Lehren im Informatikunterricht dar und wird dort auch häufig benutzt. Inzwischen gibt es mehrere Formen der Sprache: Turbo-PASCAL, UCSD-PASCAL, PASCAL-Plus, etc. Mit Delphi gibt es ein objektorientiertes PASCAL-Entwicklungssystem für Windows-Programme.

Pascal Blaise Pascal (1623 - 1662) entwickelte 1642 die mechanische Rechenmaschine Pascaline.

Pascaline Blaise Pascal (1623 - 1662) entwickelte mit 19 Jahren eine mechanische Rechenmaschine, die er Pascaline nannte. Damit wollte er seinem Vater, einem Steuerbeamten, bei der Arbeit helfen. Während der folgenden Jahre stellte er von dieser Weltneuheit noch etliche Exemplare her und verkaufte sie teuer.

Pass deut.: Durchlauf. Um den Quellcode in ein ausführbares Programm zu übersetzen, benötigen diverse Compiler verschieden viele Durchläufe. Da jeder Durchlauf Zeit benötigt, ist eine geringe Anzahl von Durchläufen ein Leistungsmerkmal eines Compilers.

Passer Bei der Produktion von Farbbildern wird die Vierfarbseparation angewendet. Es werden in diesem Fall vier verschiedene Farbauszüge in aufeinanderfolgenden Druckvorgängen übereinandergelegt. Eine korrekte Wiedergabe des Originals kann nur dann stattfinden, wenn jeder dieser Farbauszüge exakt gesetzt wird. Damit es nicht zu Verschiebungen zwischen den einzelnen Farbauszügen kommt, werden die sogenannten Passermarken eingesetzt. An diesen orientiert sich beim Druck die Position der Druckplatte auf einen vorhergehenden Farbauszug.

passives routing Bezeichnung für das Transportieren von Daten innerhalb eines Netzes anhand eines Pfades, der im Header der Daten enthalten ist im Gegensatz zum "aktiven routing". Hierbei wird der kürzeste, schnellste, billigste oder nächstbeste Routweg gesucht.

passphrase Begriff für eine Kombination von mehreren Paßwörtern zur Erhöhung der Datensicherheit.

Passport Anmelde- und Identitätsdienst von Microsoft für .NET und myServices

Paßwort Mit einem Paßwort kann vor Datenmißbrauch geschützt werden. Jedesmal wenn der Benutzer ein Programm aufruft, in dem nur ihm zugängliche Daten aufbewahrt werden sollen, muß der Benutzer eine Zeichenkette eingeben, die genau mit einer vorgegebenen Zeichenkette, also dem Paßwort, übereinstimmen muß. Sollte die Eingabe nicht übereinstimmen, so wird das Programm nicht gestartet (Kennwort).

Patch Englisch für Flicken. Beseitigung von Fehlern in einem Programm, einer Datei oder einer Hardware-Komponente. Fehler in Software oder Dateien werden in der Regel durch direkte Manipulation oder Austausch des Programmcodes beseitigt. Bekanntes Beispiel eines Hardware-Patches war die Korrektur des Pentium-Rechenfehlers. Durch Verwendung eines speicherresidenten Programms konnte der mathematische Koprozessor des Pentiums ausgeschaltet werden, der die fehlerhaften arithmetischen Rechnungen durchführte.

patchen siehe Patch

PATH Suchpfad, MS-DOS-Befehl zum Festlegen, in welchen Verzeichnissen nach Startdateien gesucht werden soll, steht in der AUTOEXEC.BAT

Path Control SNA-Modell-Schicht (IBM), vergleichbar mit der Netzwerkschicht des OSI-Referenz-Modells

PATOS (Patent Online System", Name einer Datenbank mit Informationen zu Patenten.

pattern deut. Muster. In der künstlichen Intelligenzforschung spielt der Begriff des pattern matching (Mustererkennung) eine große Rolle, z. B. in der Sprachanalyse.

Patterson Tim Patterson hat 1980 das von ihm entwickelte QDOS an die Firma Microsoft verkauft, die es wenig später, mit einigen Veränderungen, als PC-DOS 1.0 bzw. MS-DOS an IBM abzugeben.

Paybox Micropayment; sichere Zahlungsmethode u. a. für das Internet; Der Verkäufer meldet den Betrag und den Kunden über eine sichere Datenleitung an die Paybox. Von dort erhält der Käufer eine Information auf sein Handy. Mit einer PIN gibt er daraufhin die Zahlung frei.

Paysafecard Micropayment-System mit Prepaid-Karte; 200 in Österreich und ab Mitte 2001 in Deutschland eingeführt;

PBX-Server (Private Branch Excange); Ein PBX ist ein spezialisierter Computer, der Telefongespräche weiterleitet, kann leicht an ein Computernetzwerk angeschlossen werden.

PC (Personalcomputer), von IBM als Industriestandard entwickelt; Der Ur-PC IBM 5150 war mit einem Prozessor von Intel und dem Betriebssystem MS-DOS von Microsoft bestückt. er wurde am 12. August 1981 eingeführt. Der PC ist ein Mikrocomputer, der in den verschiedensten Anwendungsbereichen eingesetzt werden kann (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafik, Datenverwaltung, Buchhaltung, Lohnabrechnung, Terminverwaltung, Fax, DFÜ, Zugriff auf On-line-Datenbanken, telefonieren, spielen u. v. a. m.). Seinen Namen (geprägt von Alan C. Kay) verdankt der Personalcomputer der Tatsache, dass meistens nur eine Person den PC benutzt. Sie richtet ihn für sich persönlich ein. Im engeren Sinne versteht man unter "PCs" nur die untereinander kompatibeln Personalcomputer der Intel-Windows-Welt.

PC/AT (Advanced Technology = fortgeschrittene Technologie), ein PC mit mindestens einem 80286er Prozessor

PC/XT (extended = erweitert), ein PC mit 8088er oder 8086er Prozessor, der um eine Festplatte erweitert ist; siehe XT; Der PC/XT wurde im März 1983 eingeführt.

PC-9801 PC-Serie von NEC; Die NEC-Computer dominierten ab 1983 den japanischen Hardwaremarkt, basierten in einigen Punkten auf PC-Technologie, waren aber zum Teil nicht zum IBM-PC kompatibel. Ihre hohe Auflšsung mit Farbe sorgte dafür, dass viele Manga- und Anime-Spiele für das System erschienen.

PC-Card siehe PCMCIA; auch PC-Karte

PC-DOS Wurde nach MS-DOS als Betriebssystem für IBM-Rechner entwickelt. Es ist weitestgehend kompatibel zu MS-DOS. Es wurde anfänglich mit dem Kauf eines IBM Computers ausgeliefert, auch einzeln im Handel erhältlich.

PC-Karte siehe PCMCIA; auch PC-Card

PC66 Typenbezeichnung bei SDRAM-Speichermodulen, mit der die maximale Taktfrequenz beschrieben wird

PC100 Typenbezeichnung bei SDRAM-Speichermodulen, mit der die maximale Taktfrequenz beschrieben wird

PC133 Typenbezeichnung bei SDRAM-Speichermodulen, mit der die maximale Taktfrequenz beschrieben wird

PCI (Peripheral Component Interconnect); 32 Bit breite PC-BUS-Technologie; 1991 von Intel als Weiterentwicklung des VESA Local Bus optimal für den Pentium geschaffen; erfüllt viele Anforderungen für Plug & Play.

PCI-Express (Peripheral Component Interconnect); Nach USB 2.0 und Serial-ATA steht ab 2004 ein neuer serieller Highspeed-Standard des Industrie-Konsortiums PCI-SIG zur Verfügung. PCI-Express nutzt serielle Bahnen, die effektiv 250 MByte pro Sekunde übertragen, so dass in der höchsten Ausbaustufe 8 GByte/s in beiden Richtungen erreicht werden. PCI-Express soll AGP- und PCI-Karten verdrängen. Zu PCI-Express gehört die Express Card, die z. B. in Notebooks ab 2005 die PCMCIA-Karte ersetzt. http://www.pcisig.com

PCI-SIG Industrie-Konsortium, das den serieller Highspeed-Standard PCI-Express entwickelte. http://www.pcisig.com

PCL (Computer language); Diese Programmiersprache, die auf den PC zugeschnitten war, konnte sich nicht durchsetzen. Programme, die in PCL geschrieben sind, können sich selbst verändern, was gute Eigenschaften für Programme mit künstlicher Intelligenz bietet; (Printer Command Language); Druckerkommando-Sprache, mit deren Hilfe HP-Druckern Befehlssequenzen zur Ansteuerung übermittelt werden können.

PCM (Pulse Code Modulation); verbreitetes Sampling-Verfahren u. a. bei ISDN, CD-A und Soundkarten; Alec Harley Reeves entwickelte 1938 die grundlagen der Pulse Code Modulation.

PCMag Abkürzung für "PC Magazine", amerikanische Computerzeitschrift.

PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association und nicht etwa People Can't Memorize Computer Industry Acronyms); Spezifizierungsgremium für PC-Cards; nichtflüchtige Speicherkarten mit bis zu 20 MByte für Notebooks u. ä., kreditkartengroß, 68 Kontakte zwischen Karte und Slot, Version 1.0 vom August/September 1990, Version 2.0 vom September 1991 mit erweiterter Funktionalität, so daß sich auch Anwendungen auf der Karte ausführen lassen. Dadurch sind nahezu beliebige Erweiterungen möglich: Netzwerk, Faxmodem usw. Sie sind aber noch teurer als Festplatten. Kartenstärken: Typ I 3,3 mm, Typ II 5 mm, Typ III 10,5 mm. (siehe CardBus)

PCT (Private Communications Technology Protocol); Internet-Protokoll zur sicheren Datenübertragung z. B. bei Online-Bankgeschäften. Das Verfahren wurde von Microsoft entwickelt. Der potentielle Nachfolger von SSL und PCT könnte TLS werden.

PCW Abkürzung ür "PC Week Magazine", amerikanische Computerzeitschrift.

PCWeak gemeint ist das "PC Week Magazine", spöttische Bezeichnung (weak = schwach) für eine amerikanische Computerzeitschrift.

PCWhirl gemeint ist das "PC World Magazine", spöttische Bezeichnung (whirl = Wirbel) für eine amerikanische Computerzeitschrift.

PD (public domain); Software, die beliebig kopiert und weitergegeben werden darf, sie ist "öffentliches Eigentum".

PD-Software Public Domain-Software; Software die frei kopierbar ist. An ihr hat der Hersteller keinerlei Rechte.

PDA (Personal Digital Assistant); Persönlicher Digitaler Assistent, elektronisches Notizbuch, mit einem Stift bedienbarer tragbarer Computer; Organizer und Kommunikationsgerät mit einem PIM-Programm, einige erkennen Handschriften, Beispiele:AERO, Apple Newton MessagePad, Avigo, Cassiopeia, Jornada, Nino, PalmPilot, Phenom Express, Psion, Velo, Visor, WorkPad, Pocket PC, daVinci, Helio vergleiche WDA

PDC (Primary Domain Controller); Der erste Windows NT-Server, der in einer Domäne installiert wird, muß als PDC installiert werden. Der PDC enthält die Master-Datenbank der Domäneninformation und bestätigt die Anmeldung von Anwendern. Jede Domäne darf nur einen PDC, aber weitere BDCs besitzen. (Personal Digital Cellular); ein japanisches GSM-Netz u.a. für i-mode

PDF (Portable Documentation Format); Adobes Format für digitales Layout; das weltweit führende Dateiformat für Druckvorlagen; Der Erfolg des PDF beruht zu einem großen Teil darauf, dass es das bewährte Grafikmodell von PostScript zur Beschreibung der Seiteninhalte nutzt. Während vom XML als Dokumentensprache im Internet noch kaum etwas zu sehen ist, hat sich das abgeschlossenen PDF als Quasistandard auch hier etabliert. Viele Bücher liegen bereits als PDF-Datei vor - deshalb ist PDF eine Konkurrenz für OEB.

PDL Akronym für "push down list", zu deutsch: Liste der zu erledigenden Angelegenheiten.

PDN (Public Data Network); öffentliches Datennetz

PDP 10 Ende der 60er-Jahre baute DEC den ersten Mikrocomputer (z. B. den PDP 10), der kleiner und preiswerter als die üblichen IBM-Systeme war, aber dennoch den Anforderungen der meisten Unternehmen genügte. Bill Gates arbeitete als Schüler mit dem PDP 10.

PDS (Processor Direct Slot); Im Gegensatz zum ISA-Bus beim PC benutzte Apple bei den ersten Macintosh des NuBus bzw. die schnellere Alternative PDS.

Peacock Produzent von Hardware http://www.peacock.de

Peddle Chuck Peddle ist der Designer der Prozessoren 6800 und 6502 von Motorola und Erfinder des PET

Peer-to-Peer P2P; Bei dem Aufbau von Netzwerken gibt es im Normalfall eine festgelegte Ordnung, die besagt welcher Rechner im Netz Vorrang hat. Bei einem Peer-to-Peer-Verfahren ist dies nicht der Fall. Dort sind alle Rechner gleichberechtigt und jeder kann auf die Daten und Preripherigeräte (Ressourcen) des anderen zurückgreifen.

Peer-to-Peer-Kommunikation Kommunikation zwischen gleichartigen Netzwerkgeräten. (Peers)

Peer-to-Peer-Netze Computernetze, die keinen dedizierten File-Server benötigen. Prinzipiell kann in Peer-to-Peer-Netzen jede angeschlossene Arbeitsstation als Server ihre Ressourcen den anderen Teilnehmern zur Verfügung stellen und gleichzeitig als Client Ressourcen nutzen. Peer-to Peer-Netzwerke eignen sich v. a. wenn nur bis zu 10 Nutzer relativ nah beieinander arbeiten und Zugriffskontrolle nicht erforderlich ist.

Peers (Partner); Hardware-Software-Einheiten; bieten und fordern im Netz Dienste an

PEG (PCI-Express for Grafics); spezieller Grafik-PCI-Bus; ab 2005 auch für Notebooks

Pegasus Mail Name eines freien E-Mail Programmes für Personalcomputer.

PEM (Privacy-Enhanced Mail); ist eine Alternative zu S/MIME für die E-Mail-Verschlüsselung

Pen-Computing Benutzung des Computers mit Hilfe von Stift und Touchscreen; Microsoft bringt 2002 eine Windows-XP-Version für den Tablet PC heraus, die für Stift- bzw. Handschrift-Eingabe optimiert ist.

Pen-Display Hochauflösendes LC-Display mit drucksensitiver Oberfläche, auf der mit einem Stift direkt gezeichnet werden kann; Beispiel: Cintic 18X von Wacom

Pen-Tablet PC Touchscreen-PC; , der für Stift- bzw. Handschrift-Eingabe optimiert ist.

Pentium Der Intel 80586-Prozessor heißt Pentium, im März 1993 auf der CeBIT vorgestellt, außer Takterhöhung geht mit dieser Architektur nichts weiteres; ab 1994 gibt es bessere Alternativen (z. B. PowerPC); ab Juli 1996 gibt es den 200 MHz Pentium, der 10% besser als der 166 MHz Pentium ist und bei der Einführung 600 $ kostete.

Pentium 4 siehe Pentium IV

Pentium II Name des Pentium Klamath; Kreuzung aus Pentium MMX und Pentium Pro; Einführung Mai 1997 mit 233 bzw. 266 MHz für den Slot 1 Der Celeron bzw. der Mendocino sind preiswertere Alternativen.

Pentium III Intel-Prozessor, der ab März 1999 ausgeliefert wurde und gegenüber MMX weitere 70 SIMD-Befehle beherrscht, das KNI sowie ISSE.

Pentium IV Intel-Prozessor, der ab Herbst 2000 ausgeliefert wird. Der Pentium 4 hat 54 Millionen Transistoren. Ende 2002 erlaubt ab dem 3,06 GHz-CPUs Hyper-Threading das gleichzeitige Ausführen zweier Programme oder Befehlsstränge.

Pentium D Dual-Core-Prozessor von Intel; verfügbar ab Juni 2005

Pentium M Nachfolger des Intel Mobile Pentium 4, Bestandteil der Mobilplattform Centrino, die es ermöglicht, dass Notebooks mit dem 1,6-GHz-Pentium M leistungsfähiger sind als solche mit dem 2,4-GHz-Mobile Pentium 4.

Pentium MMX (Multi Media Extention); Multimedia-Beschleunigung bei Pentiumprozessoren ab 1997, ein um 57 Befehle erweiterter Befehlssatz Ende 1998 soll die Pentium II-Variante Celeron den Intel-Prozessor Pentium MMX ablösen.

Pentium Pro Der Nachfolger des Intel-Pentium heißt Pentium Pro (Arbeitsname P6), am 1.11.1995 offizielle Vorstellung; im Test doppelt so schnell wie der Pentium 120; 5,5 Millionen Transistoren; "Dynamic Execution"; rechteckig (zwei Chips nebeneinander: Prozessor und etwas kleinerer Cache mit 15,5 Millionen Transistoren); Tricks, die 486er und Pentium schneller machten, hemmen den Pentium Pro - er braucht 32-Bit-Programme und ein 32-Bit-System. Ende 1998 hat die Pentium II-Variante Pentium II „ABC“ den Intel-Prozessor Pentium Pro abgelöst.

Pentop kleiner Computer ohne Tastatur. Die Eingabe erfolgt mittels eines Stiftes. Man kann direkt auf das Display schreiben bzw. zeichnen.

Peripherie- Knoten (Typ 2) in SNA (IBM) benutzter Knoten-Typ; verschiedene Client-Geräte in einer hierarchischen Struktur (z. B. Drucker, Terminals...)

Peripheriegerät Ein Gerät, das am Computer angeschlossen ist, um Aufgaben wie Datenspeicherung oder Drucken auszuführen.

Perl (Practical extraction and reporting language); Programmiersprache für -Scripts; Perl wird am meisten benutzt und besitzt mächtige Funktionen u. a. für Zeichenkettenoperationen und für das Lesen und Schreiben von Daten. Perl eignet sich hervorragend für CGI-Programmierung, weil es unüberschaubare Datenmengen (wie z. B. Log-Dateien) in ein gut lesbares und verständliches Format konvergieren kann. Die Sprache stammt aus der Unix-Welt und wurde 1987 von einer Einzelperson entwickelt: der Erfinder, Larry Wall, hat auch heute noch die Oberhand über die Fortentwicklung der Syntax und gilt deshalb als Kultfigur. Perl machte eCommerce erst möglich, wurde aber durch Python und PHP weitgehend verdrängt. http://www.perl.com/perl

PersMail Bezeichnung für eine persönliche Nachricht an einen anderen Benutzer.

Personalcomputer Der Begriff wurde von Alan C. Kay geprägt. Zu den Personalcomputern gehören u. a. der PET, der C 64, der Atari ST, der Mac und der PC Im engeren Sinne versteht man unter "PCs" nur die untereinander kompatibeln Personalcomputer der Intel-Windows-Welt.

pessimal Bezeichnung (Hackerslang) in einer Mail für "maximal schlecht".

pessimize Bezeichnung für die Auswahl der schlechtest möglichen Lösung für ein Problem (Murphy läßt schön grüßen!).

PET (Personal Electronics Transactor); Einer der ersten PC's, die auf den Markt gebracht wurden. Er wurde 1977 von Peddle erfunden und von Commodore hergestellt. Zu seiner Ausrüstung gehörten 8 KByte Arbeitsspeicher, ein eingebauter Monitor und ein Kassettenlaufwerk als externer Datenträger. Der PET wurde dann vom C 64 abgelöst. (Bezeichnenderweise heißt "pet" im Englischen "Haustier")

Petri Carl Adam Petri (geb. 1926 in Leipzig) erfand die Petri-Netze.

Petri-Netz Von Carl Adam Petri erfundenes abstraktes, formales Modell des Informationsflusses eines Systems. Es zeigt die statischen und dynamischen Eigenschaften eines Systems.

Pflichtenheft Die Anforderungen, die ein Projekt (z. B. eine Software) erfüllen soll, werden in dem sogenannten Pflichtenheft festgehalten. Das Pflichtenheft stellt etwas ähnliches wie ein Vertrag dar.

PGP (Pretty Good Privacy); kostenloses Programm zur Verschlüsselung von E-Mails. Man benutzt dabei einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel.

PGML (Precision Graphics Markup Language); Sprache zum Zeichnen zweidimensionaler Vektorgrafiken im Web, die von Adobe und Netscape forciert wird im Gegensatz zu VML, für das sich Macromedia und Microsoft stark machen. Eine dritte Gruppe entwickelt SVG.

phantom ein Programm, das im Hintergrund arbeiten kann, also beispielsweise ein TSR-Programm, das im Hintergrund des Hauptspeichers arbeitet, während andere, ganz normale Programme wie gewohnt ablaufen. Ein "phantom" ist etwa das gleiche wie ein "dragon".

Phasenmodulation Ändern der Phase eines Signals zur Übertragung von digitalen Informationen.

Philips Elektronikkonzern; Im Red Book legten Sony und Philips 1982 erstmals die Abmessungen und das Datenformat für Audio-CDs fest. Das ist die Basis für sämtliche folgenden Standards. 1983 entwickelten sie gemeinsam die CD-ROM.

Phishing Kunstwort aus Password und Fishing; kriminelle Aktivität, bei der mit gehackten Webseiten Zugangsdaten zu Online-Banking-Konten ausgespäht werden.

Phonem Aus Phonemen setzen sich die gesprochenen Worte einer Sprache zusammen. Am Computer gibt es Bemühungen, die gesprochene Sprache automatisch in Schriftsprache umzusetzen. Allerdings ist die Forschung auf diesem Gebiet noch nicht in der Lage, die Zusammenhänge, der Struktur von Phonem und der Orthographie von Worten klar zu definieren.

Photo-CD Bildspeichergerät; basierend auf ISO 9660 enthält die Photo-CD zusätzlich den ISO 9660XA-Standard; Bilder in der Qualität des Filmscanners, aber nicht sofort, sondern nach ein paar Tagen 100 Fotos auf einer CD plus Indexprint

Photokina Seit 1980 findet alle 2 Jahre in Köln die Photokina statt, eine Messe für Fototechnik mit zunehmend mehr Digitalfoto-Hard- und -Software. http://www.photokina.de

Photoshop Bildbearbeitungs - und DTP-Programm, früher Comicworks, von Adobe aufgekauft.

Photoshop CS Standard-Bildbearbeitungs- und Designer-Programm; Adobe beendete 2003 die Laufnummern seiner Programm und spricht von den Bestandteilen der Creativ Suite: Photoshop CS, ImageReady CS, Indesign CS, Adobe Illustrator CS, Adobe GoLive CS

PHP (ursprünglich Personal Home Page / Form Interpreter, heute PHP Hypertext Preprocessor); vom Kanadier Rasmus Lerdorf entwickelt, um einen einfachen Datenbankzugriff zu gewährleisten; Scriptsprache, Open Source, PHP ermöglicht durch serverseitige Verarbeitung dynamische Web-Seiten zu erstellen. PHP ist das Gegenstück zu Microsoft ASP. vergleiche auch JSP PHP wurde von dem Kanadier Rasmus Lerdorf entwickelt. Zuerst hieß es PHP/FI (Personal Home Pages / Form Interpreter); PHP 3 wurde 1999 beendet, PHP 4 im Jahr 2000.

PHP 3 siehe PHP; PHP 3 wurde im Jahr 1999 beendet.

PHP 4 siehe PHP; PHP 4 wurde im Jahr 2000 beendet.

PHP/FI (Personal Home Pages / Form Interpreter); siehe PHP

phrog Bezeichnung im Hackerslang für "unangenehmer Typ".

Physical Control SNA-Modell-Schicht (IBM), direkt analog zur Bitübertragungsschicht des OSI-Referenz-Modells

Physische Einheiten (PE bzw. PU); (IBM-SNA); Kombinationen aus Hardware, Firmware und Software, die die Ressourcen eines Knotens verwalten und über wachen. Typ 1.0 PEs sind Terminal-Knoten.
Typ 2.0 PEs sind Terminals, Drucker, Cluster-Controller oder andere Peripheriegeräte, die nur mit einem Großrechner kommunizieren können.
Typ 2.1 PE-Geräte sind häufig Minis, Cluster-Controller, Gateways und manchmal auch Arbeitsstationen, die mit einem Großrechner oder anderen Geräten vom Typ 2.1 kommunizieren können.
Typ 4.0 PEs sind Kommunikations-Controller, die Host-Großrechner und Cluster-Controller oder andere Geräte vom Typ 2 miteinander verbinden.
Typ 5.0 PEs sind Host-Computer.

Pica Schriftart mit einer Zeichenanzahl von 10 Zeichen pro Zoll (12 pt).

PIF-Dateien (Program Information File), "Brücke" für DOS-Anwendungen, um unter Windows zu laufen. Die notwendigen Einstellungen werden auf der Festplatte als PIF-Dateien gespeichert.

Piktogramm Bildsymbol, das allen Benutzern unabhängig von der Sprache verständlich ist. Wird auch Icon genannt. Piktogramme werden in Menüs verwendet. Sie stellen ein Programm oder eine Funktion als graphisches Symbol dar, und erleichtern somit die Bedienung. Ein Doppelklick oder ein einfacher Klick auf das Piktogramm führt dazu, dass das Programm oder die Funktion ausgeführt wird. Piktogramme werden bei allen Programmen mit graphischer Benutzeroberfläche ausgeführt.

PIM (Personal Information Management); ein Programm zur Verwaltung persönlicher Termine, Adressen und Aufgaben auf dem PC oder PDA

PIN (Persönliche Identifikationsnummer); Mit der meist fünfstelligen PIN weist man sich beim Homebanking bei seinem Geldinstitut als Kontoinhaber aus. Als Ersatz für die handschriftliche Signatur dient bei echten Geldaktionen die TAN.

PING (Packet Internet Groper); ein Programm, mit dessen Hilfe die Verfügbarkeit eines entfernten Computers getestet werden kann. Dazu schickt das Programm ein Signal zum Zielcomputer und zeigt an, wie viele Millisekunden es dauert, bis eine Antwort kommt. PING wurde Anfang der 80er Jahre von Mike Muuss erfunden und ist seitdem fast unverändert im Einsatz.

PING.NLM Werkzeug zum Troubleshooting; sendet kontinuierlich Echo-Pakete an die entfernten Stationen im Netz

Pioneer Produzent von DVD-Laufwerken u.a. http://www.pioneer.de

Piranha Internet-Server von HP v.a. für Startup-Firmen und Application Servis Provider (ASP) mit PA-RISC-Architektur und auch Unterstützung von Linux

Pitch Maßeinheit; Zeichenabstand in Zeichen pro Zoll

PITS (Person in the Street); Diesen Begriff führte Jef Raskin bei Apple ein als Ausdruck für das Bestreben, einen Computer für den normalen Menschen auf der Straße zu bauen (den Macintosh).

Pixel (Picture Element) graphischer Bildpunkt auf dem Monitor. Jedes Pixel setzt sich aus Farbinformationen zusammen, die vom Grapfik-Chip verwaltet werden. Der normale Zeichensatz besteht am 8 X 8 Pixeln.

Pixelgrafik Grafik, die aus Pixeln zusammengesetzt wird. siehe: Bitmap

PJPEG (Progressive JPEG); interlacingfähiges Grafikformat

PL/1 (programming language no. 1); Programmiersprache; Als PL/1 1965 auf den Markt kam, war sie zuerst für den Einsatz im kaufmännischen und mathematischen Bereich gedacht. Es zeigte sich jedoch schnell, dass sie besser für den Einsatz auf Großrechner geeignet ist. Heute arbeiten z. B. große Versicherungen damit, und es werden auch Neuentwicklungen realisiert.

PL/M Programmiersprache; Für Intel-Prozessoren entwickelte Systemprogrammiersprache. Stark an PL/1 angelehnt, da sie aus dieser entstand. Ausschließlich für den Einsatz auf Mikrocomputern geeignet.

Plankalkül Konrad Zuse entwickelte nach dem 2. Weltkrieg die universelle algorithmische Programmiersprache Plankalkül

Plasmatechnik Technik für Flachbildschirme (Display); Der Bildschirm ist aus winzigen Zellen zusammengesetzt, die mit einem Gemisch aus Neon und Xenon gefüllt sind. Über ein Drahtgitter wird an den Bildpunkten ein elektrisches Feld erzeugt, wodurch es in den Zellen zu einer Gasentladung kommt. Die dabei entstehende UV-Strahlung regt eine Phosphorschicht zum Leuchten an.

Plattenspiegelung Ist bei einem Computersystem (meist Netzwerk von Banken etc.) hohe Datensicherheit von Bedeutung, so greift man auf die Methode der Plattenspiegelung zurück. Man benutzt zwei oder mehr Festplatten, wobei beide Festplatten gleichzeitig die Daten sichern. Die Festplatten enthalten also identische Daten. Hierbei wird das RAID-System verwendet.

Plattform Als Plattform wird die Kombination aus einem Prozessor-Typ und einem Betriebssystem bezeichnet (beispielsweise Pentium+ Windows 95). Mit Java ist eine Programmiersprache entwickelt worden, die plattform-unabhängige Programme möglicht.

Playstation Spielekonsolen von Sony vergleiche Nintendo und Sega

Playstation 2 PS2 Spielekonsole von Sony, Nachfolgerin der PS One)

Plotter Peripheriegerät wie der Drucker, dient zur Umsetzung von graphischen Befehlen in mechanischer Ausführung. Zeichengerät, für das der Rechner die Koordinatenumrechnung übernimmt.

Plug & Play Die Industrie versprach (im Zusammenhang mit Windows 95), dass ein Gerät vom Computer selbst erkannt und richtig installiert wird. Da das aber 2 Jahre nach Einführung von Windows 95 noch nicht 100 %ig klappte, spricht man auch ironisch von Plug & Pray.

Plug-In Ähnlich wie "Add-On"s Ergänzungen, die einem Programm zusätzliche Funktionen geben. Ein Plug-In ist ein Hardware- oder Software-Modul, das mit besonderen Eigenschaften ein größeres System unterstützt. Beim Netscape Navigator z. B. ermöglichen Plug-Ins dem Browser, verschiedene Typen von Audio- oder Video-Nachrichten wiederzugeben. Diese Plug-Ins basieren auf dem Datentyp MIME.

plz Akronym in einer Mail für "please", zu deutsch: bitte. Beispiel: plz call me at 6 pm - bitte rufe mich um 18.00 Uhr an.

PM (personal mail); also eine persönliche Nachricht.

pmfbi Akronym in einer Mail für "pardon me for butting in", zu deutsch: "Entschuldigung für meinen Einwand".

pmji Akronym in einer Mail für "pardon me for jumping in", zu deutsch: "Entschuldigung, dass ich mich einmische".

PNG (Portable Network Graphics); (sprich "ping"), interlacingfähiges Grafikformat für Pixelbilder mit bis zu 24 Bit Farbtiefe, Alpha-Kanal und verlustfreier Komprimierung, Nachfolger von GIF

PnP (Plug and Play); siehe Plug & Play

PNW Personal NetWare

POAC Bezeichnung für Online Publikumskataloge von Universitätsbibliotheken.

Pocket PC Handflächencomputer mit Windows CE 3.0, mit dem Microsoft versucht, Palm Marktanteile beim PDA-Geschäft abzuringen; Der erste Pocket PC ist im Mai 2000 der HP Jornada 545

Pocket PC 2002 Betriebssystem von Microsoft für PDAs auf der Grundlage von Windows CE 4.0

Pocket PC 2003 Betriebssystem von Microsoft für PDAs

PoD (Print on Demand); Druck auf Abruf; Weiterentwicklung der Kopiertechnik, mit der Bücher auch in einer Auflage von einem einzigen Exemplar preiswert produziert werden und Lagerbestände klein gehalten werden können.

Podcast Rundfunksendungen im MP3-Format für den iPod oder andere MP3-Player

POF (Plastic Optical Fibre); Lichtwellenleiter aus Kunststoffasern

Pointer Als Pointer bezeichnet man eine Variable, die entgegen der üblichen Praxis, nicht den Wert, den sie darstellen soll, sondern die Adresse des Wertes enthält.

policy Bezeichnung für die Zusammenstellung internationaler Regeln für das Verhalten im FidoNet.

Polling-Verfahren ein Zugriffsverfahren, bei dem eine zentrale Kontrollstation alle angeschlossenen Stationen der Reihe nach abfragt, ob sie senden wollen. Das Gegenteil wäre eine Methode, bei der die sendebereiten Stationen selbst aktiv werden und anfragen, ob sie senden dürfen.

Polly Jean Armour Polly, genannt Netmom; 1992 hat die Biliothekarin Jean Armour Polly in einem kleinen Ort im US-Bundessstaat New York den Begriff „Surfen im Internet“ erstmals in dem Aufsatz „Surfing the Internet:an introduction“ benutzt, weil auf ihren Mousepad zufällig ein gemalter Surfer war. Als Autorin und Beraterin nennt sich Polly Netmom und kämpft für den Jugendschutz im Internet. http://www.netmom.com

Polnische Notation Schreibweise von Ausdrücken, die vom polnischen Mathematiker J. Lukasiewicz erfunden wurde. Bei der polnischen Notation gehen die Rechenzeichen den Variablen oder Zahlen voran. Man schreibt A+B als +AB. Hierher erhielt sie ihren zweiten Namen "Prefix-Schreibweise".

Polygon Vieleck; oft werden Objekte aus Polygonen modelliert (Vielflächner, Polyeder).

pom Akronym für "phase of the moon", zu deutsch Mondphase. Programme die unzuverlässig arbeiten sind "POM", sie arbeiten sozusagen mondabhängig (gilt auch für Hardware und Anwender).

PoP (Point of Presence); Gemeint sind damit lokale Einwahlknoten (meist in Städten) der ISP's. Die PoPs müssen aber nicht unbedingt eine Tochtergesellschaft des Internet-Service-Providers (ISP) sein, sondern können auch selbständige Dienstanbieter sein. (Post Office Protocol); Ein Protokoll zum Austausch von Daten. Es gibt POP, POP2 und POP3, die zueinander nicht kompatibel sind. Bezeichnung in einer Mail für "auf den Punkt bringen".

Pop up kleines Fenster, das sich zusätzlich im Browser öffnet, wenn man eine Internetseite besucht. Sie bestehen meist aus einer Werbebotschaft.

Port Zahl zwischen 0 und 65.535, Bestandteil des Socket; Es gibt reservierte Portnummern (0 bis 1.024) für bestimmte Anwendungen. siehe hier: Liste bekannter Ports

Portabiltät Die Möglichkeit der Übertragung von Software von einem auf ein anderes Computersystem. Für die Übertragbarkeit sind unter anderem das Betriebssystem, sowie die Hardware von Interesse. Viele Programme die auf MS-DOS abgestimmt waren, laufen heute auch unter anderen Betriebssystemen. Allerdings bringt es nichts, wenn das Programm unter dem Betriebssystem läuft, aber die Auflösung des Bildschirms nicht ausreicht, um das Programm darzustellen.

Portal Portale machen im Internet für bestimmte Zielgruppen Informationen und Dienstleistungen auf einen Blick überschaubar. (Mit wachsender Zahl an Portalen wächst aber auch wieder die Unübersichtlichkeit im System.) Ein Beispiel sind die WAP-Portale für Handys.

PortalPlayer kalifornischer Hersteller des Chips für den iPod von Apple

Portreplikator Einfache Form der Dockingstation, die lediglich über die Schnittstellen des Notebooks verfügt.

POSE (Palm-OS-Emulator); Zusammen mit dem frei verfügbaren SDK ist der Palm-OS-Emulator der Schlüssel zum selbständigen Programmieren von Anwendungenm für den Palm oder Handspring.

Positionszeichen Ein Positionszeiger markiert mit Hilfe eines Wertes eine bestimmte Zeile in einer Tabelle. Sinnvoll sind Positionszeiger beispielsweise in Paradox- und SQL-Tabellen, da diese keine festen Datensatznummern besitzen.

Positive Logik Andere Bezeichnung für Und-Verknüpfung.

POSIX POSIX ist ein Standard für Versionen von UNIX- und UNIX-artigen Betriebssystemen. POSIX ermöglicht Softwareentwicklern die Erstellung von Anwendungen, die dem U.S. Federal Information Processing Standard 151 entsprechen.

POST (Power-On-Self-Test); Betriebsbereitschaftstest, erster Schritt beim Booten nach dem Einschalten des PC. Bevor der Rechner, im eigentlichen Sinne, gestartet wird, muß er den POST durchlaufen. Hierbei überprüft das BIOS die Hardware auf Fehler. Nachdem dieser Test abgeschlossen wurde, kann das System über den Bildschirm mit dem User kommunizieren. Deshalb werden die Fehlermeldungen, die der POST macht, in Form von Signaltönen ausgegeben. Die verschiedenen Signalcodes sind meist im Handbuch zum Rechner abgedruckt. Ein einfacher Piepton mit der anschließenden Anzeige der normalen DOS-Prompt bedeutet, dass alle Komponenten den POST-Test bestanden haben.

Postcardware Postcardware-Programme kosten nur die einmalige Kopiergebühr und können legal genutzt werden. Der Programmautor verzichtet auf eine Shareware-Gebühr und bittet den Anwender, ihm bei Gefallen eine Postkarte zu schicken. (vergleiche Crippleware, Shareware, Freeware, Nagware, Donorware und Public Domain)

PostgreSQL Open-Source-Datenbank; (vergleiche der SAP DB und MySQL im Gegensatz zu dem von Oracle, IBM und Microsoft dominierten Markt)

Posthoheit Die nationalen PTT’s (Abkürzung für "Post, Telegraph and Telephones", allgemeine Bezeichnung für Post- oder Telegrafieträger) besitzen in den jeweiligen Ländern ein Monopol für die Nachrichtenübermittlung. Aus diesem Monopol leitet sich die Verpflichtung, die dazu erforderlichen Einrichtungen dem Bedarf entsprechend einzurichten und zu unterhalten. Hierzu gehören Vermittlungseinrichtungen, Sendeanlagen und im besonderen die Netze.

Posting Posting bezeichnet das Absenden eines Artikels und manchmal auch den Artikel selbst.

PostScript Spezielle Programmiersprache, auch Seitenbeschreibungssprache genannt, die von John Warnock in der Firma Adobe insbesondere zur Hardware-unabhängigen, hochqualitativen Ansteuerung von Druckern entwickelt wurde. Sie steuert den Ausdruck mit Text und Grafik. Anweisungen und Befehle sind unabhängig vom Ausgabegerät. Der Drucker bekommt keine Steuercode sondern die Information in einer Sprache ähnlich der BASIC. Vorteile: wesentlich bessere Druckausgabe, veränderbare Seitenlayouts. 1984 erstmals als sogenannter PostScript-Level-1 definiert, 1991 mit der Level-2-Spezifikation erweitert. PostScript beschreibt Inhalt und Aussehen aller Elemente einer Seite (Text, Vektor-Grafiken, Bilder) hardware-unabhängig durch besondere Anweisungen für das Ausgabegerät. Solche Ausgabe-Geräte sind i.d.R. spezielle PostScript-Laserdrucker oder Belichtungsmaschinen, die durch entsprechende Prozessoren und einen erweiterten Arbeitsspeicher die erweiterten Kommandos von PostScript ausführen können. Mit Hilfe von Software-PostScript-Emulatoren kann die Ausgabe aber auch auf normalen Druckern erfolgen. Besondere Bedeutung kommt den PostScript-Schriften bei, die eine sehr hochqualitative Schriftendarstellung erlauben. PostScript-Schriften können mit Hilfe des Programms 'Adobe-TypeManager' auch unter Windows für die Bildschirm-Darstellung und den Ausdruck auf den meisten Druckern verwendet werden. Dieses Prinzip der skalierbaren Vektorschriften wurde von MS-Windows 3.1 mit der Einführung von TrueType-Schriften übernommen, die nur ein anderes Format verwenden. PostScript wird aufgrund seiner hohen Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig hohen Kosten überwiegend im professionellen Bereich eingesetzt, z. B. bei der Erstellung von Druckerzeugnissen im Buch- und Zeitschriften-Druck mit Hilfe von DTP. PostScript ist auch die Grundlage von PDF.

pov Akronym in einer Mail für "point of view", zu deutsch: Standpunkt, Gesichtspunkt. Beispiel: In my pov ... - aus meiner Sicht.

Power down Das Abschalten der Stromversorgung.

power glitch Ausdruck für einen Stromausfall. Glitch heißt eigentlich glitschen, gleiten und bezeichnet einen "Ausrutscher".

Power Mac Macintosh von Apple; 1999 kamen der PowerMacintosh G3 (blau-weiß) und der Power Mac G4 ((silber-dunkelgrau) auf den Markt. (PPC 750 ist der G3, MPC 7400 ist der G4), 2003 der G5

Power switch zu deutsch: Netzschalter

Power Up Diagnose siehe POST

Power4 (Performance Optimisation with enhanced RISC 4); Server-Prozessor von IBM, Vorläufer des G5 von Apple

Power5 (Performance Optimisation with enhanced RISC 5); Server-Prozessor von IBM, Vorläufer des G6 von Apple

Powerline Internetzugang über das Stromkabel

PowerPC (Performance Optimisation with enhanced RISC); von Apple, IBM und Motorola entwickelter Prozessor (superskalare RISC-Architektur), besser und billiger als je gleichzeitig (1994) entwickelte Pentium-Versionen von Intel; 1999 kamen der PowerMacintosh G3 (blau-weiß) und der PoweMac G4 ((silber-dunkelgrau) auf den Markt. (PPC 750 ist der G3 von IBM, MPC 7400 ist der G4 von Motorola, der PPC970 G5 stammt von IBM)

PowerPC-Chip sehr leistungsfähiger RISC-Prozessor für PCs, der von den Firmen Apple, IBM und Motorola gemeinsam entwickelt wurde. Der PowerPC-Chip wurde von Apple als Nachfolger der Motorola-Prozessoren vom Typ 680x0 in alle neuen Macintosh-Rechner eingebaut (PowerMac). Alte Macintosh-Programme werden dabei nahezu ohne Geschwindigkeitsverlust vom dem an den PowerPC angepaßten Macinthosh-Betriebssystem emuliert. Auch Windows-Software kann auf dem PowerPC mit Hilfe einer Software-Emulation verwendet werden. Insbesondere aber mit speziell auf den PowerPC angepaßter Software erreicht ein PowerMac eine sehr hohe Geschwindigkeit und Leistung.

PowerPoint Präsentationsprogramm von Microsoft; Bestandteil des MS-Office

PPC siehe PowerPC

PPC 750 siehe G3

PPC 7400 siehe G4

PPC 970 siehe G5

PPGA (Plastic Pin Grid Array); Chipbauform u.a. des Celeron

PPI (Pixel per Inch); Bildpunkte pro Zoll, Auflösung eines digitalen, ungerasterten Bildes

ppm (Page per minute); Herstellerangaben, die aussagen sollen, wieviel Seiten ein Drucker pro Minute druckt. Dabei befindet sich der Drucker im Kopiermodus.

PPP (Point to Point Protocol); Es gestattet - wie SLIP - den Datenaustausch über eine Telefonleitung (seriell), beispielsweise per Modem. Es erlaubt die gleichzeitige Übertragung von Daten mehrerer Netzwerkprotokolle, wie z. B. IP, IPX von Novell oder NetBEUI von IBM und Microsoft. Es überwacht auch die Datenübertragung und gestattet die Verwendung von Paßwörtern, um Anmeldeprozeduren zu ermöglichen. Es wurde von der Internet Engineering Task Force (IETF) entwickelt, um die Schwächen von SLIP auszugleichen. PPP kann die folgenden Funktionen ausführen: Dynamische IP-Adressierung Unterstützung mehrerer Protokolle auf derselben Verbindung (durch Benutzung eines Feldes, das das Protokoll der höheren Schicht des Pakets kennzeichnet)
Kennwort-Anmeldung
Fehlersteuerung

PPTP (Point to Point Tunneling Protocol); im Juni 1996 verabschiedetes Protokoll, das VPN ermöglicht; es erlaubt Verbindungen zu einem Netz, das ein beliebiges Protokoll verwendet. Die Daten werden ummantelt und dann mit PPP über das Internet verschickt.

praktische Informatik Die praktische Informatik beschäftigt sich vor allem mit der Formulierung von Algorithmen als Programme in Abhängigkeit von den rechentechnischen Möglichkeiten.

Präsentationsprogramm Softwareprogramme, mit denen Vorträge und Bildschirmpräsentarionen erstellt und vorgeführt werden können; siehe z. B. PowerPoint oder Keynote

Preprozessor Software, die Daten für ein anderes Programm aufbereitet, damit dieses die Daten verarbeiten kann, z. B. die Import- bzw. Exportfunktion zwischen zwei o. mehr Anwendungsprogrammen.

Prescott Codename des Pentium-4-Nachfolgers, mit dem Intel die 5 GHz-Grenze überscheiten will

Presentation Services SNA-Modell-Schicht (IBM), vergleichbar mit der Darstellungsschicht des OSI-Referenz-Modells

PRESTEL Akronym für "press telephon button", zu deutsch: die Telefontaste drücken.

preview zu deutsch: Vorschau  Option verschiedener Programme, die das Betrachten des ungefähren Aussehens des Endergebnisses ermöglicht Layoutkontrolle; Druckbild-Vorschau auf dem Bildschirm, wobei eine oder mehrere Seiten im Druckbild angezeigt werden. Evtl. können dabei auch Textblöcke auf andere Textbereiche/-seiten verschoben werden.

primäre Partition Eine primäre Partition ist der Teil der Festplatte, der vom System zum Starten des Computers verwendet werden kann. Sie kann nicht weiter partitioniert werden. Mit Hilfe mehrerer primärer Partitionen (maximal 4) können verschiedene Betriebssysteme verwendet werden bzw. Datentypen getrennt werden.

Primärschlüssel Eine Datenmenge, Tabelle oder Datenbank, kann nach bestimmten Kriterien sortiert werden, man spricht in diesem Zusammenhang auch von Sortierschlüsseln. Der Primärschlüssel ist das erste Sortierkriterium, z. B. könnte eine Datenbank nach Nachnamen in alphabetisch aufsteigender Reihenfolge sortiert werden.

Printer siehe Drucker

Priorität Im Multitasking-Bereich, wo mehrere Aufgaben nacheinander behandelt werden, muß sich das Programm für eine Rangfolge entscheiden. Hierzu wird jeder Aufgabe ihre Priorität zugeordnet. Dem Programm mit der höchsten Priorität wird die meiste Systemzeit zur Abarbeitung zugewiesen.

private key Verschlüsselungsprogramme wie PGP basieren darauf, dass der Sender einen privaten Schlüssel zur Verschlüsselung benutzt und der Empfänger die E-Mail nur mit dem öffentliche Schlüssel lesen kann.

PRN An den Computer angeschlossene Geräte (device) erhalten einen Namen. PRN ist der sog. Device-Name des Standard-Druckers unter MS-DOS.

Process/ Application Layer Schicht des DOD-Modellss; entspricht den Anwendungs-, Darstellungs- und Sitzungsschichten des OSI-Referenz-Modells

procomm Name eines weit verbreiteten Terminalprogrammes.

Productbot Agent bzw. Softbot, der auf den Nutzer individuell zugeschnittene Angebote zusammenstellt

Programm Auch mit dem Begriff Software bezeichnete, funktionelle Zusammenfassung von Definitionen und Anweisungen, die zur Lösung einer Aufgabe mit dem Computer dienen. Beispielsweise dienen Anwendungs-Programmen, mit denen ein Anwender interaktiv arbeiten kann, zur Lösung vielfältiger Aufgaben von der Textverarbeitung bis zur Grafik-Erstellung. Betriebssystem-Programme dienen als Arbeitsgrundlage für Anwendungsprogramme. Dabei steuern die meist im Betriebssystem enthaltenen Treiber-Programme die vorhandene Hardware des Rechners. Programme sind eine exakt definierte, in einer bestimmten Syntax geschriebene Sammlung von Arbeitsschritten, die der Computer durchführen soll. Zur Herstellung von Programmen werden diese i.d.R. in einer Programmiersprache geschrieben (z. B. BASIC, PASCAL, C), die aus einer für den Menschen verständlichen Sammlung von Befehlen und Anweisungen besteht. Um diesen Programm-Code in die für den Computer allein verständliche Maschinensprache zu überführen, wird er von der Programmier-Software kompiliert, d.h. übersetzt. Der daraus resultierende Maschinencode ist in einer oder mehrerer Dateien zum endgültigen Programm zusammengefaßt und i.d.R. über seinen Namen aufrufbar. Ein so aufgerufenes Programm wird zur Ausführung vom Datenträger in den Arbeitsspeicher des PCs geladen und anschließend vom Prozessor abgearbeitet.

Programmfehler Falsche, fehlerhafte Funktionen in einem Computer Programm, die sich bei der Ausführung desselben äußeren. Im günstigsten Fall bewirkt ein Programm-Fehler nur, dass eine bestimmte Programm-Funktion nicht erfolgreich ausgeführt wird. Häufig wird dies dem Anwender durch eine Fehlermeldung der Software mitgeteilt. Ein Programmfehler führt meist zu Datenverlusten und manchmal sogar zum 'Absturz' des Programms bzw. des ganzen PC. Unter einem solchen Absturz versteht man die unmittelbare, ungewollte Beendigung der Programm-Ausführung, was häufig auch zur Beeinflussung anderer, aktiver Programme und des Betriebs-Systems führt. Nach einem solchen Absturz muß das Programm oder der ganze Rechner neu gestartet werden. Programmfehler können entweder von syntaktischer oder logischer Art sein. Bei Fehlern in der Programm-Syntax hat der Programmierer sich nicht an die Regeln der Programmiersprache gehalten, was durch entsprechende Hilfsprogramme (Debugger, Debuggen) aufgedeckt werden kann. Logische Fehler mit korrekter Syntax können dagegen von Hilfsprogrammen meist nicht gefunden werden und werden daher mit in den Maschinencode übernommen. Sie führen zu den für den Anwender unangenehmen Programmfehlern ('Bugs'). Werden solche Fehler später noch entdeckt, können sie jedoch meist nachträglich korrigiert werden (Patch). Aufgrund der hohen Komplexität moderner Software sind Programmfehler nicht vollständig auszuschließen. Daher wird mit vorhergehenden, gründlichen Tests (Beta-Phase) von den Software-Herstellern versucht, die Fehler-Anzahl so niedrig wie möglich zu halten.

Programmier-Transponder Mit einem Programmier-Transponder wird ein verschlüsselter Code an einen elektronischen Empfänger (z.B. einen Schließzylinder) gesendet. Der Empfänger funktioniert anschließend nur mit diesem Code.

Programmierer Unterbezahlte Person, die auf das Programmieren von Programmen in einer bestimmten Programmiersprache ausgebildet ist und dabei literweise Kaffee trinkt :-)

Programmiersprache Zur Erstellung eines Computer-Programms künstlich erschaffene, für den Menschen verständliche Sprache, die aus Anweisungen und Befehlen für den Computer besteht. Mit Hilfe einer solchen Sprache können definierte Anweisungen und Befehle für den Computer zusammengefaßt werden, mit denen bestimmte Aufgaben von ihm gelöst werden sollen. Bei den sehr prozessor-spezifischen Assembler-Sprachen wird jeder binäre Maschinencode durch einen entsprechenden, aus Buchstaben und Ziffern bestehenden Assemblercode definiert. Bei höheren Programmiersprachen (BASIC, PASCAL, C) wird dagegen ein weiterentwickeltes Sprachsystem verwendet, wobei Syntax und Konstruktion der Sprache mehr dem menschlichen Denken entsprechen. Der Programm-Text (Quellcode) muß anschließend von einem Interpreter oder Compiler ebenfalls in den binären Intercode des Prozessors überführt werden. Mit höheren Programmiersprachen entworfene Programme sind i.d.R. relativ Prozessor-unabhängig. Neuere, objektorientierte Programmiersprachen (z. B. C++) erlauben eine vereinfachte, strukturierte und in Komplexe gegliederte Programmentwicklung, was die Entstehung moderner Anwendungs-Programme und Betriebssysteme ermöglichte.

Programmiersystem Auch als Programmentwicklungssystem bezeichnete Software-Sammlung, die das Erstellen von Programmen ermöglicht. Für die Programmierung mit einer höheren Programmiersprache sind i.d.R. mehrere verschiedene Hilfsprogramme notwendig. So braucht man z. B. einen geeigneten Editor für die Erstellung des Programm-Textes (Quellcode), Hilfsprogramme zur Analyse auf mögliche Programmfehler, sowie Interpreter oder Compiler zur Erzeugung des lauffähigen Maschinencodes. Aber auch gängige Anwendungs-Software kann das Kennzeichen eines Programmiersystems tragen, wie es z. B. häufig bei Datenbanken der Fall ist. So kann man mit den Datenbanken dBase oder FoxPro eigenständig lauffähige Programme auf Datenbankbasis erstellen.

Programmierumgebung Mit der Programmierumgebung bezeichnet man die Möglichkeiten und Mittel, die einem Team, bei der Entwicklung eines Programms, zur Verfügung gestellt werden. Hierbei handelt es sich ganz besonders um Software, die das Programmieren, Fehlerfinden und Entwickeln vereinfacht.

Programmierung Das Schreiben eines Programms durch einen Programmierer.

PROLOG (PROgramming in LOGic); PROLOG ist eine deklarative Programmiersprache, d. h. man beschreibt nur die Problemstellung, der Algorithmus wird von Compiler ermittelt. PROLOG wird hauptsächlich im Zuge der KI-Forschung eingesetzt und spielt besonders bei Expertensystemen oder Sprachanalyse-Programmen eine große Rolle.

PROM (Programmable Read Only Memory); besonderer Typ von ROM; Es gibt EPROM und EEPROM.

PROMPT oder Systemprompt - Eingabeaufforderung, wird im Setup festgelegt und steht als MS-DOS-Befehl in der AUTOEXEC.BAT, kann jederzeit bis zum Ende der Sitzung verändert werden, normalerweise: PROMPT $p$g, allgemein: PROMPT (Zeichenkette), dabei erzeugt $B Pipesymbol (I), $D Systemdatum, $E Escapzeichen, $g Größer als (>), $h Backspace, $l kleiner als , $p Pfad, $q Gleichheit (=), $t Systemzeit, $v DOS-Version, $_ Neue Zeile, $$ Dollarzeichen

Proportionalschrift gut lesbare Schrift, gibt dem einzelnen Buchstaben den entsprechenden Platz: "m" erhält dreimal soviel wie "i"

Protected Mode geschützter Modus, spezieller Arbeitsmodus für 80286- und 80386-Prozessoren, bessere Speicheradressierung (16 MByte adressierbarer Speicherplatz), MS-DOS und DR-DOS unterstützen diesen Modus noch nicht

Protokoll Konvention zum Datenaustausch (DFÜ) zwischen den Rechnern in einem Netzwerk, eine formale Zusammenstellung von Regeln, die den Nachrichtenaustausch steuern; Regeln, die erforderlich sind, damit Einheiten miteinander kommunizieren oder sich verstehen können. Protokolle kann man den einzelnen Schichten des OSI-Referenz-Modells zuordnen oder auch einer der folgenden drei Gruppen:
Anwendungsprotokolle
Transportprotokolle
Vermittlungsprotokolle

Protokoll-Stapel auch Protokoll-Stack; Bezeichnung einer Protokoll-Suite, die in einer logischen Hierarchie geordnet ist. Jede Schicht definiert ein anderes Protokoll, das eine bestimmte Aufgabe in dem komplexen Übertragungsvorgang übernimmt. Standard-Stacks sind:
OSI/ISO-Protokollsammlung
SNA von IBM
Digital DECnet
Novell NetWare
Apple AppleTalk
TCP/IP

Protokoll-Suite Gruppe von Vorschriften, die zusammen benutzt werden müssen siehe auch Protokoll-Stapel

Provider Eine Organisation, die mindestens einen Einwahlpunkt ins Internet unterhält, damit Firmen oder Privatpersonen dort eigene Web-Seiten ablegen können.

Proxy Ein Proxy oder Proxy-Server dient im WWW als Zwischenstation auf dem Weg vom Client zum eigentlichen WWW - Server. Der Client fordert ein Dokument in dieser Konfiguration nicht unmittelbar vom Ursprungsserver an, sondern wendet sich an den Proxy. Dieser besorgt das Dokument und leitet es an den Client weiter. Der Proxy tritt gegenüber dem Client als Server auf; gegenüber dem Ursprungsserver fungiert er als Client.

Proxy-Server siehe Proxy

Prozedur Auch 'Procedure' genannt. Unterprogramm eines größeren Programms, das aus einer Folge von zusammenhängenden Befehlen besteht. Prozeduren können in sich abgeschlossen und unabhängig sein, so daß sie auch für andere Programme eingesetzt werden kann. Sie erleichtern damit die Programmierung. Typische Beispiele sind Installations-Prozedur oder Druck-Prozedur, die bei den meisten Programmen eine ähnliche Abfolge von Befehlen darstellen und daher einfach übernommen werden können.

Prozeß Als Prozeß kann ein Ablauf bezeichnet werden, der nach bestimmten Regeln funktioniert. Wenn man diese Regeln erkannt hat, kann man den Prozeß in ein Programm umsetzen und von einem Prozeßrechner erledigen lassen.

Prozessor Mikroprozessor, siehe CPU, Chip

Prozessor-Cache Unmittelbar auf dem Mikroprozessor installierter Cache.

Prozessor-Clone Zum Beispiel der Hersteller AMD fertigt Prozessoren an, die die Arbeitsweise der entsprechenden Intel-Prozessoren der 80er Reihe nachahmen. Diese Prozessoren nennt man Prozessor-Clone.

Prozessor-Upgrade Manche Motherboards besitzen die Möglichkeit, durch Aufstecken eines neuen Prozessors, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Dieser Vorgang wird Prozessor-Upgrade genannt.

Prozeßrechner elektron. Rechenanlage v. a. zur Steuerung industrieller Prozesse, sie bezieht ihre Eingaben durch Meßfühler und steuert mit den Ausgangsdaten Produktionsprozesse. Eingesetzt werden Analog-, aber vor allem schnelle Digitalrechner, auch Hybridrechner finden Anwendung.

Prüfbit Das Prüfbit ist ein sogenanntes Paritätsbit und dient der Datensicherheit. Mit Prüfbits arbeitet man beispielsweise bei der Datenübertragung, aber auch bei der Datenaufzeichnung auf Diskette oder Festplatte, meist jedoch ohne Zutun des Anwenders. Das System fügt die Prüfbits den Daten-Bytes (= 8 Bits) hinzu und bildet eine Art Prüfsumme. Bei der Datenaufzeichnung bzw. -übertragung kann das System nun selbständig prüfen, ob ein fehlerhaftes Byte vorliegt oder nicht. Man unterscheidet drei Arten von Paritätsprüfungen: even parity - gerade Parität odd parity - ungerade Parität no parity - keine Parität.

Prüfsumme Prüfsummen dienen zum Aufdecken von Fehlern (speziell bei der Datenübertragung von einem Datenträger zum anderen) die die Daten verändern. Zum einen kann man Prüfsummen bilden, indem man die gelesenen und geschriebenen Anzahlen an Bytes in einem Sektor überprüft. Bei einer Abweichung der beiden Zahlen voneinander ist ein Fehler zu vermuten. Zum anderen kann man Prüfsummen bilden, wie zum Beispiel mit der Paritätskontrolle.

Prüfzeichen siehe CRC

PS (Post Script Type-1 Font); siehe Font; vektorisierte Schriftarten; Post Script Type-1 Font wurde von Adobe entwickelt. PS-Fonts sind Standard im professionellen Printbereich. Dieses Format speicheret die Schrift-Informationen in Form von Post-Script-Befehlen.

ps Das Programm ps zeigt auf jedem UNIX eine Liste der laufenden Programme an. Um eine komplette Liste zu bekommen, ist je nach UNIX-System entweder ps -ax oder ps -eaf nötig.

PS One (PlaySstation); Spielekonsole von Sony, so nennt man die Playstation, seit dem die Nachfolgerin PS2 ab November 2000 in Deutschland für 869 Mark verkauft wurde.

PS/2 (Personal Systems), IBM-Computerklasse

PS2 (PlayStation 2); Spielekonsole von Sony, Nachfolgerin der PS One), die ab November 2000 in Deutschland für 869 Mark verkauft wurde. PS2 enthält einen DVD-Player (nur PAL).

Psion Psion Enterprise Computing, britischer Produzent von PDAs, Organizer und Handheld Computern (z.B. Psion Serie 5, revo, netBook, Workabout, Organizer II) http://www.psion.de

Psion Serie 5 Handheld Computer von Psion Enterprise Computing http://www.psion.de

Psion revo Handheld Computer von Psion Enterprise Computing; preiswerte Variante des Psion Serie 5 http://www.psion.de

Psion netBook NetBook, Handheld Computer in Subnotebookgröße von Psion Enterprise Computing http://www.psion.de

PSTN (Public Switched Telephone Network); Telefonnetz; Umfaßt über 300 Millionen Telefone, die miteinander verbunden werden können. Wahrscheinlich das größte leitungsvermittelte Netzwerk der Welt.

PSX (PlayStation X); Nachfolger der Spielekonsole PS2 von Sony; Die PSX soll den gesamten Unterhaltungsbereich für zuhause abdecken und Oma-leicht zu bedienen sein. Ab Herbst 2004 soll sie für weniger als 1000 € zu kaufen sein.

PS+ PS+ ist eine Programmiersprache, die es ermöglicht, immer wiederkehrende Vorgänge beim Zeichnen zu vereinfachen.

ptmm Akronym in einer Mail für "please tell my more", zu deutsch: erzähl mit mehr darüber.

PTS-DOS sehr gutes und preiswertes russisches Betriebssystem

Public Domain PD; Public-Domain-Programme können bei jedem Shareware-Händler bezogen werden. Sie kosten nur die einmalige Kopiergebühr und können legal genutzt werden. (vergleiche Crippleware, Shareware, Freeware, Nagware, Donorware und Postcardware)

public key Verschlüsselungsprogramme wie PGP basieren darauf, dass der Sender einen privaten Schlüssel zur Verschlüsselung benutzt und der Empfänger die E-Mail nur mit dem öffentlichen Schlüssel lesen kann.

Puffer (engl. "buffer"), Temporärer Bereich zum Speichern von Daten im Speicher des Computers, ein reservierter Bereich des RAM, in dem Daten für die Ausgabe bereitgehalten werden. Beim Drucker-Puffer ergibt sich daraus, dass weitergearbeitet werden kann, während der Ausdruck läuft. (kein Multitasking)

Pull-Down Menü Inzwischen eine Standardform der Menüführung, bei der nach Anwahl eines Oberbegriffs in der sog. Menüleiste eine Reihe von Unterbegriffen, quasi wie ein heruntergezogenes Rollo erscheint. Das Pull-Down Menü ist ein wichtiger Bestandteil einer graphischen Benutzeroberfläche, aber auch in einigen DOS-Programmen zu finden.

Pulse code Modulation verbreitetes Sampling-Verfahren u. a. bei ISDN, CD-A und Soundkarten; siehe PCM

Pulswahl Wahlverfahren bei der Telekommunikation, bei dem die Ziffern einer Telefonnummer als Kurzschlußimpulse kodiert werden. Bei der Wahl mit einem Telefon oder bei Verwendung eines Modems mit Lautsprecher hört man die Klickgeräusche der Wählrelais beispielsweise 3 mal klacken, wenn die Ziffer 3 gewählt wird. Das Pulswahlverfahren ist relativ veraltet, wird in Deutschland aber überwiegend noch verwendet. Das alternative Tonwahlverfahren ist dagegen in den USA sehr verbreitet und kodiert die Wählziffern durch verschieden hohe Töne.

Puma Codename für das Apple-Betriebssystem Mac OS X 10.1

Punkt kleinste typographische Einheit, 1 Punkt = 0,3759 mm, 1 Pica = 12 Punkt = 4,233 mm. Üblicherweise wird ein Punkt mit 0,375 Millimetern berechnet.

Punktediagramm Ein Diagramm, welches die Werte nicht miteinander verbindet, sondern als einzelne Punkte darstellt.

Punkt-zu-Punkt Physisch: Ein Kanal, der von einem Punkt zu einem anderen läuft, ohne zwischen- durch ein weiteres Gerät zu passieren. Logisch: Eine Kommunikation zwischen zwei Geräten.

Public-Domain PD-Software ist für jeden kostenlos frei zugänglich.

Push Server-Push ist eine 1997 im Netscape Communicator und im Microsoft Internet Explorer eingeführte Technik, bei der der Nutzer einen Informationskanal abboniert und vom betreffenden Anbieter automatisch die neuesten Informationen im Hintergrund direkt und unaufgefordert auf den eigenen PC geschoben bekommt. Dort stehen sie dann auch offline bereit. Nutzt der Anbieter keine speziellen Server, kommt es dabei aber nicht zu einem "Push", sondern es bleibt wie vordem beim "Pull". siehe auch Client-Push

put UNIX-Befehl zum Kopieren einer lokalen Datei zu einem entfernten Verzeichnis mit FTP

PWS (Peer Web Services); Ein Internet-Service von Microsoft; Er gehört zum Lieferumfang von Windows NT-Workstation. IIS und PWS ermöglichen es den Benutzern von Computern unter Windows NT, Ressourcen und Dienste im Internet oder in privaten Intranets zu publizieren. Sie verwenden HTTP, Gopher und FTP und unterstützen ISAPI. Jeder Computer, auf dem Windows NT Workstation ausgeführt wird, kann PWS unterstützen. Es eignet sich zum Informationsaustausch innerhalb kleiner Abteilungen oder zwischen Einzelpersonen über ein Intranet.

Python Anfang der neunziger Jahre von Guido van Rossum geschaffene Standardsprache zum Entwickeln dynamischer Webinhalte; verdrängte Perl; siehe auch PHP