Computer / Internet / Technische Begriffe mit S
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S.M.A.R.T.
(Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology); ein von IBM
und Compaq initiierter offener Industriestandard für Festplattenlaufwerke,
das der frühzeitigen Warnung vor vorhersehbaren Fehlern dienen soll.
S-Commerce
Silent Commerce; Wirtschaftsprozesse als reiner Datenverkehr im Internet
weitgehend ohne Menschen; z. B. ordert der Drucker fehlenden Toner selbst,
der Kühlschrank "spricht" online mit dem Bestellcomputer des Supermarktes
u. v. a. m.
S-förmige Papierführung
Papiertransportweg, bei dem die Folie oder das Papier den Drucker in
zwei Kurven durchläuft.
S-Video
Bei S-Video handelt es sich um ein Videoübertragungsverfahren,
bei dem qualitätssteigernd Schwarzweiß- und Farbsignal auf zwei
getrennten Leitungen laufen (anders als beim CV (Composite Video)).
Normanschluß ist hier eine vierpolige Mini-DIN-Buchse (Hosiden).
S/MIME
(Secure/Multiporpose Internet Mail Extension); erweitert das
MIME-Format (für das Versenden von Binärdateien via E-Mail um
Verschlüsselung und digitale Signatur
siehe auch PEM
SAA
SAA/CUA; (System Application Architecture); System
Anwendungs-Architektur, Oberfläche bzw. Stil, womit IBM einen
Standard zur Vereinheitlichung der Software im äußerlichen
Erscheinungsbild und in der Handhabung erreichen wollte, eine
Vereinbarung (ein Standard) über die Benutzerführung für viele
Softwareprogramme einheitlich vom PC bis zur Groß-EDV-Anlage,
(eigentlich CUA (Common User Access)
sacred
zu deutsch: geweiht. Hiermit ist gemeint, dass etwas nur für eine
bestimmte Sache reserviert ist. Ein anderer Gebrauch ist sündhaft.
Beispiel: This newsgroup is sacred for pascal programmers -
dieses schwarze Brett ist für PASCAL-Programmierer reserviert.
SAM
(Security Accounts Manager); die Sicherheitskontendatenbank
bei Windows NT
Safari
Browser für Mac OS X; schlanker und schneller als der IE; 2003
eingeführt
Samba
Linux-Server; Basis für die Administration heterogener Netzwerke
(z. B. mit Linux-, Mac- und Windows-Rechnern)
Sampling
Digitalisierung von analogen hörbaren Tönen, Sprache und
Geräuschen; Die Qualität der gesampelten Datei wird dabei
von der Tiefe der Abtastung und von der Abtastfrequenz bestimmt.
Sampling Rate
Abtastrate; siehe Sampling
Samsung
SAMSUNG electronics Drucker-, Notebook- , Festplatten- und
Monitorspezialist
http://www.samsung.de
http://www.samsung-storage.com
SAN
(Storage Area Networks); Parallel zum normalen LAN wird ein
zweites, nur für Massenspeicher gedachtes Netzwerk installiert.
Dadurch werden die Massenspeicher von den Servern getrennt.
Zentrale Server bilden den Übergang zwischen LAN und SAN. siehe auch NAS
SAP
(Service Advertising Protocol); Protokoll der NetWare Protokoll-Suite;
Sitzungs- und Anwendungsschicht; Sitzungsverwaltung; Der Server
informiert laufend alle anderen Stationen im Netz über seine Angebote.
(Belastung des Netzes)
(Service Access Point); Die LLC-Teilschicht verwaltet die
Datenverbindung und definiert logische Schnittstellenpunkte,
sogenannte SAPs. Andere Computer können diese SAPs verwenden,
um Informationen aus der LLC-Teilschicht zu den darüberliegenden
OSI-Schichten zu transportieren.
siehe SAP AG
SAP AG
Die SAP AG mit Sitz in Walldorf/Baden ist weltweit der führende
Hersteller von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware. Seit
seiner Gründung im Jahr 1972 konzentriert sich das Unternehmen
auf die Entwicklung und Vermarktung von Standard-Anwendungssoftware.
Vor allem das Client/Server-System R/3 trägt seit seiner Einführung
im Jahr 1992 zum Erfolg der SAP bei. Die SAP-Systeme sind auf
unterschiedlichen Hardware-Plattformen einsetzbar. R/3 hat sich
weltweit zum Industriestandard entwickelt.
http://www.sap.de
http://www.sap.com
SAP DB
Open-Source-Datenbank der SAP AG; vor dem Hintergrund des
Wettbewerbmangels in dem von Oracle, IBM und Microsoft
dominierten Markt wollte SAP mit einem kostenlosen Angebot
neue Regeln definieren. Anders als z. B. die auch kostenlos
nutzbaren Datenbanken PostgreSQL und MySQL tauge die SAP DB
zum professionellen Einsatz.
SARA
(Stichting Academisch Rekencentrum Amsterdam); SARA nahm
Ende November 2000 einen der schnellsten SGI-Supercomputer
in Betrieb, den SGI Origon 3800 mit 1024 MIPS-Prozessoren.
Damit ist der Rechner der weltweit erste in ccNUMA-Architektur ,
der mehr als 1000 Prozessoren vereint.
SAT
(Summed-Area Tabel); Verfahren, um durch Mittelwertbildung einer
Textur deren Darstellung zu glätten; vgl. * MIP-Map.
SATA
(Serial ATA); Serial ATA II; Bus zum Anschluss von Festplatten;
Nachfolger von ATA
Satelliten-Mikrowellen
Informationsübertragung mit sehr kurzen Radiowellen (Mikrowellen),
die zur Überbrückung großer Entfernungen über einen Satelliten gesendet werden.
Satz
siehe Datensatz
Saugen
Unter Saugen versteht man die Übertragung von Daten aus Mailboxen. Hackerslang.
SCA
(Single Connector Attachment); eine Steckervariante bei
SCSI-Platten; gemeinsamer 80-poliger Stecker für Datenbus
und Stromversorgung
Scall
Gerät zum Empfang von Textnachrichten, siehe Pager.
scan
eng. für abtasten, Scanner.
Scanner
Eingabegerät, das Texte oder Grafiken als Grafik digitalisiert
und einliest. Mit spezieller Software (OCR) kann der Text wieder
zu editierbaren Text umgewandelt werden.
Scart
Der auch als Euro-AV bekannte Anschluß ist eine 21polige,
genormte Verbindung für alle Bild- und Tonleitungen.
Schalter
In der SAA- und der Windows-Oberfläche gibt es sog. Schalter,
die Sie per Mausklicken bedienen (ein-/ausschalten) können.
Z. B. können Sie parallel die Schalter Fettschrift und
Kursivschrift ein- oder ausschalten. Die Schalterstellung
"ein" wird häufig durch einen Punkt oder einen Haken angezeigt.
Es gibt Kontrollfelder (Mehrfachauswahl möglich) und Optionsfelder
(Radiobuttons; nur genau eine Auswahl).
Schambach
Stephan Schambach, Der ostdeutsche Internet-Milliardär hatte
als 19-Jähriger sein Physikstudium an der Universität Jena
abgebrochen und gründete 1990 die Firma Intershop Communications,
die Software für E-Comerce-Anwendungen herstellt
(2000 30% Weltmarktanteil).
Schatten
entsteht, wenn Objekte das Licht versperren; meist per Raytracing
berechnet (harte Schatten, ggf. weich mit Flächen-Lichtquellen)
oder per Shadow-Map (weicher Schatten, schnelle Rechnung, aber
typischerweise schwarze Schatten auch bei transparenten Objekten).
Schattierung
Hell-Dunkel-Verlauf auf beleuchteten Flächen; der englische
Begriff ‚Shading' bezeichnet meist die komplette Wiedergabe
des * Materials mit Farbe, Glanz, Relief usw.
Schichtenmodell
siehe OSI-Schichtenmodell.
Schickard
Wilhelm Schickard (* 22.04.1592 in Herrenberg; † 23.10.1635 in
Tübingen) erfand 1623 die erste mit Zahnrädern arbeitenden Rechenmaschine.
Schließen
Unter Schließen versteht man die Beendigung eines Dokumentes,
einer Datei oder eines Dialogfensters in einer Anwendung im
Gegensatz zu Beenden des ganzen Programms.
Schlitzmaske
Wird bei Trinitron- oder Diamondtron-Monitoren verwendet. Im
Gegensatz zur Lochmaske besteht sie aus vertikalen Stahlfäden,
die durch einen oder zwei horizontale Stahlfäden stabilisiert werden.
Schnittstelle
(Interface)
Ein logisches oder physisches Gerät, das die Kommunikation
zwischen zwei oder mehr Geräten ermöglicht; seriell: bitweise
Übertragung z. B. RS-232 oder V.24 ; parallel: byteweise
Übertragung z. B. Centronics ; SCSI oder auch USB
Eine Schnittstelle in Java ist eine Sammlung von Methodennamen
ohne Definitionen, die andeuten, dass eine Klasse außer dem von
der Superklasse geerbten Verhalten zusätzliche Eigenschaften hat.
Schriftfamilie
Als Schriftfamilie wird die Gruppe aller Variationen einer
Schrift bezeichnet, die meist von fein bis fett und darüber
hinaus in kursiv, breit und schmal verfügbar ist. In der
Typographie werden neun Schriftfamilien unterschieden (z. B.
Antiqua, Grotesk, Fraktur, Schreibschrift...)
Schubtraktor
Der Schubtraktor wird für die Verwendung von Endlospapier bei
Druckern benötigt. Der Schubtraktor bewegt dabei das Endlospapier,
indem er in die perforierten Löcher des Endlospapiers greift.
Damit ist eine sehr genaue Papierführung möglich.
Schutzprogramm
Schutzprogramme sind Software-Lösungen, die bei der Anwahl
teurer Servicenummern durch Webdialer eine Warnung ausstoßen
oder die Verbindungsaufnahme unterbrechen.
Schwarzkopie
Siehe Raubkopie.
Schwarzpunkt
Der dunkelste Bereich in einem Bild
Schwedennorm
Umgangssprachlich für die 2. MPR; In dieser Norm sind die
Emissionsrichtwerte von Monitoren festgelegt. Sie legt folgende
Werte fest: Röngtenstrahlung der Röhre : 5000 Nanogray/Stunde
(5000) Elektrisches Feld (Bildfrequenz) : 40 Kilovolt/Meter
(0,05) Elektrisches Feld(Zeilenrequenz) : 2.4 Kilovolt/Meter
(0,05) Elektrostatische Feld : 1 Kilovolt/Meter (40) Änderung
des elektromagnetischen Feldes : 20 Millitesla/Sekunde (90.000)
Die Werte im Klammern geben die Richtwerte nach dem Deutschen Gesetz an.
Schockley
William Schockley; Am 23.12.1947 wurde der von John Bardeen,
Walter Houser Brattain und William Schockley erfundene Transistor
vorgestellt - die Grundlage des Mikroprozessors.
SCO
(The Santa Cruz Operation); Hersteller eines UNIX-Systems für
Intel-Prozessoren, das problemlos in kleinen wie auch sehr
großen Netzen eingesetzt werden kann. Bietet ein großes Angebot
an vertikaler Software. Mittlerweile sind alle Rechte an UNIX
über mehrere Umwege an SCO übergegangen - und SCO versucht daraus
ab 2003 auch bei den Linux-Anwendern Kapital zu schlagen.
(Damit hat SCO Microsoft auf der Liste der meistgehassten
Firmen vom 1. auf den 2. Platz verdrängt.)
SCO-UNIX
Oldtimer unter den PC-UNIX-Systemen (siehe SCO)
Scott
Ridley Scott führte Regie bei dem legendären TV-Werbespot "1984",
mit dem der Macintosh während der Super-Bowl-Übertragung 1984
vorgestellt wurde.
Screen
Bildschirm
Screen Burn
bei älteren Röhrenmonitoren (CRT) brannte sich das Bild in den
Bildschirm ein. Deshalb wurden Bildschirmschoner eingeführt.
Der Effekt tritt allerdings auch bei einigen Notebook-Displays auf.
Screen-Reader
Mit einem Screen-Reader können ASCII- oder HTML-Texte (z.B. für
Blinde) vorgelesen werden. Die Schnittstelle von Microsoft dafür
ist MSAA. Schwieriger ist das Vorlesen von PDF-Dokumenten.
Screendesign
Layout von Bildschirminhalten, z.B. einer Web-Site
Screenshot
Ausdruck der Bildschirmoberfläche
Script-Kiddies
Der Begriff Script-Kiddie ist ursprünglich im IRC entstanden.
Die einzelnen Chat-Clients konnten durch Skripte für
Zusatzfunktionen erweitert werden. Heute ist es die abwertende
Bezeichnung für User, die ihre Angriffe nur mit vorgefertigten
Skripten ausführen, weil sie selbst solche Angriffskripte nicht
programmieren können, mit denen andere User zugemüllt werden oder
gar ein DoS gestartet wird.
Scriptsprache
In HTML-Dateien eingebundene Programmteile werden mit sogenannten
Scriptsprachen programmiert. siehe JavaScript
Scroll
Ein aus dem Wörtern screen und roll gebildetes Wort. Unter Scroll
versteht man das Rollen einen Textes auf dem Bildschirm.
scrolling
Abrollen des Bildschirms zeilenweise nach oben
SCSI
(Small Computer Systems Interface); sprich:“skasi”; geometrisch
kleine Schnittstelle, z. B. für optische Laufwerke, eine
Schnittstelle zum Anschluß von Peripheriegeräten an den Computer,
insbesondere von Festplatten (auch Scanner, optische Laufwerke und
Drucker). Sie unterstützt bis zu sieben Geräte auf einem Bus, das
heißt, diese können hintereinandergeschaltet sein. SCSI-Festplatten
sind die üblicherweise in Netzwerken eingesetzten Festplatten.
(Einführung 1983)
SCSI-Standards
SCSI-I 50-poliges SCSI-A-Kabel; 8 Bit breiter Bus; asynchrone
Übertragung mit 3 MByte/s (synchron 5 MByte/s)
SCSI-II 50-poliges SCSI-A-Kabel; 8 Bit breiter Bus; asynchrone
Übertragung mit 3 MByte/s (synchron 5 MByte/s); Gerätelisten
verhindern Probleme
Fast-SCSI ein Feature von SCSI-II, das 10 MByte/s synchron
erlaubt
Wide-SCSI ist die 16-Bit-Variante von Fast-SCSI; 68-poliges Kabel,
bis zu 20 MByte/s
Ultra-SCSI oder Fast-20-SCSI erreicht mit einem 50-poligen Kabel
20 MByte/s
Ultra-Wide-SCSI oder Fast-40-SCSI ist die 16-Bit-Variante mit
40 MByte/s
Sculley
John Sculley; amerikanischer Top-Manager, wechselte 1983 als
Präsident von Pepsi-Co zu Apple, wo er 1985 Steve Jobs
verdrängte. Er versäumte, den Mac zum Industriestandard werden
zu lassen und musste 1993 nach dem Flop des Newton selbst den Hut nehmen.
SD-Karte
(Secure Digital); Speicherkarte für Digitalkameras;
Weiterentwicklung der MultiMediaCard
SD
(Start Delimiter)
SD-Book
Auf der CeBIT 2004 stellte Toshiba das DS-Book vor. Es ist ein
e-Book mit zwei 7,7-Zoll-LCDs, die wie beim normalen Buch eine
Doppeöseite bilden.
SDI
(Storage Device Interface)
(Single Document Interface); In SDI-Anwendungen ist nur das
Öffnen eienrs einzigen Dokuments gestattet. Es hat immer nur
ein Fenster den Fokus.
vergleiche MDI
SDK
(Software Development Kit); deutsch: Softwareentwicklungskasten.
Eine Ansammlung von unterstützenden Programmen für die Softwareentwicklung.
Ab der Java-Version 1.2 wurde die Bezeichnung von JDK auf SDK umgewandelt.
SDLC
(Synchronous Data Link Control); Ein Bit-synchrones
Datenkommunikationsprotokoll, das von IBM entwickelt wurde.
Es wird von SNA benutzt. Es benutzt normalerweise spezielle
Hardware und bildet eine Schnittstelle zu dedizierten geleasten
oder anwählbaren Fernsprechleitungen. Dabei werden Punkt-zu-Punkt,
Multipunkt-, Halbduplex- und Vollduplex-Verbindungen unterstützt.
SDLC erzeugt zusätzlich zu den Kopfteilen der Datensicherungsschicht
in den Paketen aus höheren Schichten seine eigenen speziellen Steuernachrichten.
SDMI
(Secure Digital Music Iniative); Antwort der Musikindustrie auf MP3
SDRAM
(Synchronous DRAM); eine RAM-Art; Der Nachfolger von EDO-DRAM
synchronisiert sich mit dem Systemtakt, der den Prozessor
kontrolliert. Das verhindert Zeitverzögerungen beim Zugriff.
Eine Datenserie (Burst) wird schnell übertragen. SDRAM hat eine
völlig andere Architektur als klassisches DRAM und ist wesentlich
schneller. Diesen Speichertyp gibt es als 168-polige DIMM-Module
für Systeme mit 66 MHz und 100 MHz Bustakt. Durch
Datenzwischenspeicherung ist es möglich, bei mehr als 100 MHz
Systemtakt im Systemtakt zu adressieren.
siehe PC66, PC100, PC133
SDSL
(Symmetric Digital Subscriber Line); Technik, die eine bis zu 2,3
MBit/s schnelle preiswerte Speedway-Standleitung ermöglicht; siehe
auch ADSL und TDSL
SDX
(Storage Data Acceleration); Technik der Western Digital, um die
Festplattengeschwindigkeit für den Zugriff auf Laufwerke mit
Wechselträgern zu nutzen. Die Festplatte arbeitet als schneller
Zwischenspeicher für CD-ROM-, Band- oder Diskettenlaufwerke.
Seagate
weltgrößter Festplattenhersteller; übernimmt im Nov 1995 seinen
Konkurrenten Conner für rund 1,1 Milliarden $
Search Engine
siehe Suchmaschine
Searchbot
Agent bzw. Softbot, der das Internet durchsucht
sec
Kurzform für "second", eine Sekunde. Gemeint ist in einer Mail:
eine Sekunde Geduld bitte.
SECC
(Single Edge Contact Connector); Prozessorbauform für den Slot
1 oder Slot A
Security
Englisch für "Sicherheit". Allgemeiner Begriff für Datensicherheit.
Sega
Hersteller von Spielekonsolen; Mit der 128-Bit-Konsole Dreamcast
kehrte Sega 1999 auch in Deutschland in den Markt zurück,
allerdings mit rund 500 DM etwa doppelt so teuer wie die Konkurrenten
Playstation von Sony und N64 von Nintendo.
Segment
Ein Datensatz eines Datenbanksystems wird auch als Segment bezeichnet.
http://www.dreamcast-europe.com
Seitenansicht
Funktion vieler Anwendungsprogramme, vor allem aber von
Textverarbeitungsprogrammen, die es ermöglicht, eine Seite
auf dem Bildschirm in der Form zu betrachten, wie sie ausgedruckt
wird. Es ist dadurch die Möglichkeit gegeben, die einzelnen
Textabschnitte so zu formatieren, wie sie auf dem Papier dargestellt
werden sollen.
Seitenbeschreibungssprache
Programmiersprache zur Steuerung der Seitenausgabe auf Druckern.
Siehe auch PostScript, HTML und True Type.
Seitenumbruch
Trennstelle zwischen dem Ende der vorherigen und dem Anfang der
nachfolgenden Seite. Seitenumbrüche werden normalerweise automatisch
vom Programm eingefügt, können jedoch auch vom Anwender manuell
gesetzt werden. Standardfunktion bei Textverarbeitungen, kann meist
über eine Funktion direkt auf dem Bildschirm kontrolliert werden.
Wichtig beim Seitenumbruch ist es, dass nach Möglichkeit falsche
oder optisch unschöne Trennungen vermieden werden.
Seitenvorschub
Auch Form Feed oder FF genannt. Eine im ASCII-Code vorkommende
Steueranweisung, die bei Druckern das aktuelle Blatt aus dem Drucker schiebt.
Sekundärschlüssel
Eine Datenmenge, Tabelle oder Datenbank, kann nach bestimmten
Kriterien sortiert werden, man spricht in diesem Zusammenhang
auch von Sortierschlüsseln. Der Sekundärschlüssel ist das zweite
Sortierkriterium, z. B. könnte eine Datenbank nach Nachnamen und
bei gleichen Nachnamen zusätzlich nach Vornamen sortiert werden.
"Vornamen" wäre in diesem Fall der Sekundärschlüssel.
Selektives Backup
Das Backup einer Teilmenge der Gesamtdaten. Aus dem Vorrat aller
Daten werden durch Selektion diejenigen ausgewählt, die gesichert
werden sollen.
SELFHTML
Der Klassiker für alle HTML-Nutzer zum Lernen und Nachschlagen
http://www.teamone.de/selfaktuell/
Sempron
Der Nachfolger des Duron von AMD; etwas leistungsschwächer und
preiswerter als aktuelle Athlon-XP-Prozessoren
http://www.amd.de
Sender-ID
Technologie, die Spam vermeiden soll, indem übrprüft wird, ob die
IP-Adresse des Absenders mit der angegeben Absenderadresse übereinstimmen.
Sendmail
Eric Allman von der University of California in Berkeley schrieb
1981 Sendmail für UNIX, um den Austausch elektronischer Post
zwischen dem Universitätsnetz, dem er angeschlossen war, und dem
Arpanet zu ermöglichen. Das Open-Source-Programm Sendmail
läuft auf 80% aller Mailserver.
Senke
In der Nachrichtenübertragung ein anderer Begriff für das Ziel der Daten.
sensible Daten
Daten, die vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt werden
sollen. Dazu gehören z. B. persönliche Daten (Datenschutzgesetz).
Sensor
Fühler, der analoge Signale in digitale elektrische Impulse
umwandelt; In einer Digitalkamera wandelt z. B. ein CCD- oder
CMOS-Sensor das Licht in ein Digitalfoto um.
SEPP
(Single Edge Processor Package); Prozessorbauform für den Slot 1 oder Slot A
Serial-ATA
Highspeed-Bus-Standard; vergleiche ATA, USB 2.0 und PCI-Express
Seriell
Zeitlich hintereinander ablaufend. z. B. wird eine Datenübertragung
als seriell bezeichnet, wenn die Daten hintereinander übertragen werden.
serielle Schnittstelle
COM1, COM2; Die Bits werden nacheinander übertragen, z. B. RS 232,
fast identisch mit V.24
Serieller Drucker
Ein Drucker, der über die serielle Schnittstelle mit dem Computer
verbunden ist, und nicht, wie allgemein üblich, über die parallele
Schnittstelle.
Serienbrief
Mit einem Textverarbeitungsprogramm geschriebene Briefe mit fast
gleichem Inhalt, die sich nur an speziell markierten Stellen durch
vom Textverarbeitungsprogramm eingefügte Daten unterscheiden. Dies
ermöglicht es z. B. Einladungen zu schreiben, die vom
Textverarbeitungsprogramm um die entsprechenden Empfängeradressen
ergänzt werden.
Seriennummer
Eine in Softwareprodukten vom Hersteller eingefügte Nummer, durch
die sich jedes verkaufte Original unterscheiden läßt. Der Anwender
kann mit dieser Nummer sein erworbenes Produkt registrieren lassen,
und dadurch bestimmte Supportdienste des Herstellers in Anspruch nehmen.
Series 60
MIDP ist die Java-Ausgabe von Nokia für Handys; Konkurrentzprodukt
zu MIDP von Sun
Serifen
(arab.) An den Buchstaben angesetzte Endungen.
Server
Hardware-Software-Einheit; Ein Server ist ein Computer in einem
Netzwerk der andere Computer (Clients) bedient. Als File-Server
wird der Steuerrechner eines Netzwerks bezeichnet. Der Server ist
zuständig für die Verwaltung des kompletten Netzwerksystems, und
er stellt alle benötigten Dienste und Ressourcen für die einzelnen
Benutzer eines Netzwerks zur Verfügung. Dazu gehören Festplatten
zur Datenspeicherung ebenso, wie einzelne Netzwerkdrucker oder auch
die Programme, die im Netzwerk eingesetzt werden. In einem Windows
NT Server-Netzwerk gibt es z. B. folgende Arten von Servern:
Datei- und Druckserver
Anwendungsserver
Mail-Server
Faxserver
Kommunikationsserver
Server-Client-Prinzip
allgemeiner Netzwerkdienst; Datenbank-Service; Es werden nur die
wenigen Datensätze in den RAM geholt, die wirklich bearbeitet
werden sollen und nicht die ganze Datenbank.
Server-Farm
Server-Farmen bestehen aus mehreren Rechnern, die sich eine gemeinsame
Aufgabe teilen. Anders als bei einem typischen Cluster arbeitet dabei
jeder Rechner mit seinem eigenen, lokalen Datenbestand, der nur bei
Bedarf gespiegelt wird.
Server-Push
Der Server wird zuerst aktiv und schickt dem Client ohne
dessen Aufforderung etwas zu.
siehe Push
Serverbasiertes Netzwerk
Im Gegensatz zu Peer-to-Peer-Netzen gibt es in einem serverbasierten
Netzwerk eine klare Aufgabenverteilung zwischen Servern und Clients.
Service Pack
Durch die nachträgliche Installation eines Service Packs wird
ein Betriebssystem oder Programm an neue Anforderungen angepasst,
Fehler und Sicherheitslücken werden korrigiert und neue Funktionen
werden implementiert. Im Gegensatz dazu wird bei einem Update eine
völlig neue Version installiert.
Service-Anbieter
Server , Peer; Kombination aus Hard- und Software, die einen
bestimmten Service leistet; (kein Computer, sondern ein Teil der
Hard- und Software eines Computers); (Der Begriff "Element" wird
auch oft für Service-Anbieter oder Service-Kunden benutzt.)
Service-Kunde
Client, Peer; Kombination aus Hard- und Software, die einen
bestimmten Service nutzt; (kein Computer, sondern ein Teil der
Hard- und Software eines Computers); (Der Begriff "Element" wird
auch oft für Service-Anbieter oder Service-Kunden benutzt.)
Servicenummer
Servicenummern sind Rufnummern, über die per Telefon, Fax oder
Internet zusätzliche Dienstleistungen abgerufen werden können,
z.B. 0180, 0190, 0900.
Servisrequester
Client, fordert im Netz Dienste an
Session
siehe Sitzung
Das Orange Book bezeichnet so den Bereich einer CD, der von LIA
und LOA umgeben wird. Eine CD darf bis zu 99 Sessions umfassen.
Definition aus dem Hacker-Lexikon: "eine Zusammenkunft von Hackern
zu dem Zweck, einen Dauer-Hack von nicht unter zwölf Stunden Dauer
zu veranstalten ... Allen Hacker-Sessions ist gemeinsam: die Dauer,
die Intensität und die roten Augen am nächsten Morgen".
Session Length
Verweildauer; Sie gibt Auskunft über die Dauer eines Besuchs auf
einer Web-Site und ist wichtig für die Erfassung der Medialeistung
von Online-Werbung.
SET
(Secure Electronic Transaction); Bezahlverfahren, das die
Kreditkartenunternehmen Eurocard und Visa speziell für das
Internet entwickelt haben. SET umfaßt drei Sicherheitsmechanismen:
ein digitales Zertifikat, ein Verschlüsselungsverfahren und eine
digitale Geldbörse (Wallet)
http://www.sparkasse.de/ecommerce
http://www.eurocard.de
http://www.visa.de
Set
Deutsch: Satz. Bezeichnung für ein Element aus einer Menge, deren
Elemente aufgrund bestimmter Kriterien eine gewisse Zusammengehörigkeit
besitzen. z.B. ein Datensatz einer Datenbank
Set-Top-Box
Die Set-Top-Box ist ein einfacher Computer, der ein Fernsehgerät
internet-fähig macht. Die Box enthält ein Modem, wird an das
Telefonnetz angeschlossen, benutzt den Fernsehbildschirm als
"Monitor" und läßt sich vom Fernsehsessel aus steuern, etwa über
eine Infrarot-Fernbedienung.
SETI
(Search for Extraterristial Intelligence); SETI@home ist die größte
Versammlung von Rechenkraft. 1,5 Millionen Rechner suchen in den
Informationen, die vom Radioteleskop in Puerto Rico aufgefangen
werden, nach Botschaften außerirdischer Intelligenzen.
Sexbot
Agent bzw. Softbot, der im Internet nach Seiten oder Sites mit
Sex-Inhalt sucht
SFT
(System Fault Tolerance); Sicherheitsmechanismen von NetWare 4.x.
Es gibt drei Stufen: SFT I, SFT II und SFT III.
SFX
(Self F-eXtracting file); zu deutsch: "eine komprimierte Datei,
die sich selbst wieder dekomprimiert", Datenkompression. Diese
SFX-Module besitzen normalerweise die Form einer .EXE-Datei.
SGI
(Silicon Graphics Inc.); SGI, Mountain View / Kalifornien, ist
Anbieter eines breiten Spektrums hochleistungsfähiger
Computing-Systeme und graphikorientierter Lösungen. Ende November
2000 hat SGI am SARA den weltweit ersten Rechner in
ccNUMA-Architektur, der mehr als 1000 Prozessoren vereint.
www.sgi.de
SGML
(Standard Generalized Markup Language); Programmiersprache, die
vom US-Verteidigungsministerium für technische Dokumentationen
entwickelt wurde und 1986 durch die ISO genormt wurde: in ISO
8879:1986 Information Processing Text and Office Systems als
internationaler Standard von der ISO definiert.
Weitere Informationen:
Goldfarb, Charles, The SGML Handbook, Oxford University Press,
Oxford 1990, ISBN 0-19-853737-9
(der vom SGML-Erfinder kommentierte ISO-Standard)
ftp://ftp.ifi.uio.no/pub/SGML/
(gutsortiertes FTP-Archiv zu SGML)
SGSN
(Serving GPRS Support Node); Gateway zwischen der GSM-Luftschnittstelle
(Basisstation) des GSM-Mobilfunkproviders und dessen GPRS-IP-Backbone
sh
Shell, geschrieben von Steve Bourne; legendärer Bestandteil vieler
UNIX-Versionen
Shader
Software(modul) für Schattierung.
Shaderskript
ohne aufwendige Kompilierung etc. als Abfolge von Skript-Kommandos
eingetippter Shader.
Shannon
C. E. Shannon (* 1938) entwickelte 1949 die Informationstheorie.
Er definierte den Begriff „Information“.
Shared Adapter Memory
Die Netzwerkkarte verfügt über RAM, den der Computer wie seinen
eigenen RAM mitbenutzen kann.
shared memory
parallele Rechnerarchitekturen bei Clustern, bei denen sich mehrere
Prozessoren den gemeinsamen Hauptspeicher teilen, (Gegenteil: distributed memory)
Shared System Memory
Die CPU der Netzwerkkarte benutzt einen Teil des
Hauptspeichers des Computers.
Sharelook
Suchmaschine zum schnelleren Finden von Informationen bzw.
Web-Sites im WWW.
http://www.sharelook.de
Shareware
Shareware wird nach einem interessanten Prinzip vertrieben:
erst kostenlos einen bestimmten Zeitraum testen, danach bei
Eignung kaufen. Der Preis ist dabei meist sehr gering. Mit dem
Kauf wird man registriert und erhält vollen Support. Ein
Shareware-Programm ist praktisch eine Prüfversion, die im
Funktionsumfang der Vollversion bis auf ein paar Kleinigkeiten
entspricht. Wer das Programm auch nach einer kleinen Testphase
einsetzen möchte, muß sich beim Autor gegen eine Gebühr registrieren lassen.
(vergleiche Public Domain, Crippleware, Freeware, Public Domain,
Donorware und Postcardware)
Sharp
japanischer Elektronikkonzern
http://www.sharp.de
Shell
(engl. Muschel); Kommandozeileninterpreter; elementarer Bestandteil
eines Betriebssystems; Shell-Programme nehmen die Eingabe entgegen,
kontrollieren den Inhalt und geben das Ergebnis der Kontrolle an
das Betriebssystem weiter. siehe Benutzeroberfläche, sh, bash
SHF
Super hohe Frequenz; Mikrowellen
Shneidermann
B. Schneidermann; siehe Nassi-Shneidermann-Diagramm.
Shockwave
Ein Plug-In der Firma Macromedia für das Abspielen von multimedialen
Präsentationen.
Shopbot
Agent bzw. Softbot, der einkaufen geht und die günstigsten
Preise findet
short cut
Abkürzungstaste; Taste(nfolge) für den Aufruf von Menüfunktionen
(z. B. <Alt>+F4 für Beenden bei Windows)
SHTTP
(Secure Hypertext Transport Protocol); verschlüsselte
Sicherheitsübertragung von HTML-Seiten und Formularinhalten im Internet.
si
(shift-in); Rückschaltung; Steuerzeichen mit der dezimalen
Nummer 15 im ASCII-Zeichensatz
Sicherungsdatei
Wenn beim Speichern einer Datei jeweils die alte Version
dieser Datei extra gespeichert wird, dann spricht man von
Sicherungsdatei. Die Sicherungsdateien von MS-DOS erkennt
man z. B. an der Dateinamenserweiterung .BAK.
Sicherungsprogramm
Programm, mit dessen Hilfe man eine Sicherungskopie
anfertigen kann. Meist sind Sicherungsprogramme so komfortabel
gestaltet, dass aus den Gesamtdaten auch ein Teil zur Sicherung
ausgewählt werden kann (Selektives Backup).
Sicherungsschicht
siehe Datensicherungsschicht; zweite Schicht des
OSI-Referenz-Modells
Sichtgerät
Abkürzung für Datensichtgerät, auch Datensichtstation
genannt. Siehe Terminal.
SID
(Domänen-Sicherheits-ID); Eine Domänen-SID ist ein eindeutiger
numerischer Wert für die Domäne, der Bestandteil aller Benutzer,
Gruppen und Computer ist, die in der Domäne erstellt werden.
Auch bei Umbenennung der Domäne bleibt diese SID erhalten.
Sidebar
Das Betriebssystem Longhorn von Microsoft, Nachfolger von
Windows XP, enthält Palladium, Sidebar und WinFS
Siemens-Nixdorf
Deutsche Computerfirma; vertreibt u. a. die Marke SCENIC.
Seit 1999 Fujitsu Siemens. Die Siemens Nixdorf Retail and
Banking Systems GmbH firmiert mit Beginn des Jahres 2000
als Wincor Nixdorf GmbH & Co KG.
http://www.scenic.de
http://www.fujitsu-siemens.de
http://www.sni.de
Sign
Englisch für Vorzeichen.
Signalreflexion
Daten werden an das gesamte Netzwerk gesendet. Wenn sie in
einem Busnetz nicht durch Terminatoren am Ende des Kabels
gelöscht werden, würden sie reflektiert und andere Computer
am Senden hindern.
Signalübertragung
Je nach Gesichtspunkt unterscheidet man grundlegende Verfahren der
Übertragung von Signalen in Übertragungsmedien:
Basisband-Übertragung und Breitband-Übertragung
analoge Übertragung und digitale Übertragung
Simplex-Übertragung und Duplex-Übertragung
signature
Bezeichnung am Ende einer Mail für einige Zeilen Text, Name,
Adresse, Beruf usw. sowie meistens ein Spruch des Autors oder
auch eine ASCII-Grafik. Die Konventionen setzen als Grenze vier
Zeilen fest.
Signum
Textverarbeitung für den Atari ST
Silent Commerce
S-Commerce; Wirtschaftsprozesse als reiner Datenverkehr im
Internet weitgehend ohne Menschen; z. B. ordert der Drucker
fehlenden Toner selbst, der Kühlschrank "spricht" online mit
dem Bestellcomputer des Supermarktes u. v. a. m.
Silicon Graphics
Hersteller von Prozessoren, Zusammenarbeit mit Nintendo
Silicon Valley
Südlich von San Francisco gelegenes Tal, in dem sich seit den
60er Jahren viele große Elektronikkonzerne, wie Apple, SUN,
Intel, niedergelassen haben und ihre Forschungen betreiben.
Der Name des Tals kommt vom Grundstoff der Halbleiter, dem Silizium,
welches auf amerikanisch "silicon" heißt. Die in der Nähe
gelegene Stanford University gilt als wichtigste Talentschmiede.
SIM
(Subscriber Identity Module); personifizierte Chipkarte für GSM-Terminals
SIMD
(Single Instruction, Multiple Data), siehe auch auch SIMD-FP
SIMD-FP
(Single Instruction, Multiple Data), auch SIMD-FP (Single
Instruction, Multiple Data - Floating Point); Zu den 57
MMX-Befehlen ergänzt Intel weitere SIMD-Instruktionen. Pro
Befehl können mehrere gleichförmige Daten (in mehreren Registern)
bearbeitet werden, was besonders bei Multimedia-Daten Vorteile bringt.
Während die 57 MMX-Befehle vor allem Ganzzahlen betreffen, werden die
70 neuen Befehle vorrangig das Fließkommaformat betreffen, was die
3D-Darstellung beim Katmai beschleunigt.
SIMM
(Single In-Line Memory Module); RAM-Baustein, müssen beim
Pentium-Board paarweise gesteckt werden, unterscheiden sich
von den DIMMs, die auch einzeln gesteckt werden können, nur
in der Bauweise.
Simonyi
Charles Simonyi, ein gebürtiger Ungar, ist der Vater der
ungarische Notation.
SimpleText
Editor für Mac OS
Simplexbetrieb
Die einseitige Datenübertragung über eine Datenleitung.
Gegenteil: Duplex.
Simplex-Übertragung
Kanal, der eine Übertragung nur in eine Richtung zuläßt.
simsen
eine SMS mit dem Handy oder einem E-Mail-Programm abschicken
Simulator
Ein Programm, welches eine Simulation vornehmen kann.
Simultanverarbeitung
Die gleichzeitige Verarbeitung von Informationen mit
verschiedenen Hardwareeinheiten. Zum Beispiel können Drucker
und Bildschirm unabhängig Informationen verarbeiten.
Single Step Mode
Deutsch: Einzelschrittmodus. Im Einzelschrittmodus werden die
einzelnen Prozessorbefehle Schritt für Schritt abgearbeitet.
Viele Debugger bieten die Möglichkeit, nach jedem ausgeführten
Befehl alle Registerinhalte mitsamt Statusregister anzuzeigen.
Manche Compiler bieten auch die Möglichkeit, das originale
Quellprogramm Schritt für Schritt ablaufen zu lassen, so daß man z.
B. direkt erkennen kann, an welcher Stelle ein Laufzeitfehler auftritt.
Sinix
UNIX-Derivat von Siemens-Nixdorf)
SIPC
(Simply Interface PC); Plan für einen einfach zu bedienenden
Computer, auch durch eine neue Bedienoberfläche.
siso
Akronym für "Shit in, shit out", zu deutsch: "wer Mist eingibt
(in den Computer), erhält auch Müll zurück".
Site
Kurzform von Web-Site
siehe Standort
Site Description Database
Datenbank aller FTP-Server auf einem Archie-Server
Sitemap
Übersicht über die Seiten einer WebSite
sitd
Akronym in einer Mail für "still in the dark", zu deutsch: immer
noch im Dunkeln, immer noch nicht klar. Beispiel: tnx for your
explanation, but it's sitd - danke für deine Erläuterung, aber
es ist mir immer noch nicht klar.
Sitzung
Eine logische Verbindung zwischen Netzwerk-adressierbaren Einheiten;
Den kompletten Vorgang einer Datenübertragung von einem Computer
zu einem anderen bezeichnet man als Sitzung.
Sitzungsschicht
auch Kommunikationssteuerungsschicht; fünfte Schicht des
OSI-Referenz-Modells; erleichtert die Kommunikation zwischen
Service-Anbietern und -Requestor durch Aufbau und Erhaltung der
Verbindung.
Sitzungssteuerung
(Internet Protocol); Protokoll der Digital Network Architecture;
Skalieren
Stufenloses Verkleinern und Vergrößern der Zeichen auf dem
Drucker und Monitor ohne Qualitätsverlust.
Skalierung
realer Leistungszuwachs eines Systems durch Hinzufügen von
Systemkomponenten; Ein Cluster, der bei doppelter Knotenzahl
nur noch halb so lange rechnet, skaliert perfekt. Wenn das
Hinzufügen weiterer Rechner gar keinen Leistungsgewinn bringt,
skaliert das System überhaupt nicht.
Skyper
Gerät zum Empfang von Textnachrichten, siehe Pager.
Slash
Der Schrägstrich, der von unten links nach oben rechts verläuft
"/" bezeichnet man als Slash. Das Slash-Zeichen wird in
UNIX-Systemen als Trennzeichen (Seperator) von Pfadnamen verwendet.
Bei DOS benutzt man dafür den Backslash .
SLDRAM
(Synchronous Link DRAM); eine RAM-Art; (vergleiche SDRAM); Diese
64-MBit-Chips schaffen laut Hersteller Mosaid Datenraten von bis
zu 800 MB/s. SLDRAM soll hauptsächlich in High-End-PCs und Servern
eingesetzt werden.
http://www.sldram.com
Sledgehammer
Codename des AMD-Opteron
SLIP
(Serial Line Internet Protocol); Dieses Protokoll regelt die
Internet-Verbindung über Modem, es wurde für Selbstwähl-lP-Verbindungen
entwickelt. SLIP ist extrem einfach, kann jedoch viele Funktionen nicht
ausführen, beispielsweise die gleichzeitige Übertragung mehrerer
Protokolle. SLIP war auch kein fester Standard; zwei SLlP-lmplementationen
konnten häufig nicht zusammenarbeiten. Es dient zur Datenübertragung
mittels des IP (Internet-Protokoll) über eine serielle Verbindung.
Diese wird meist durch das Modem des Clients aufgebaut. Nachteile des
SLI-Protokolls sind die fehlende Fehlererkennung/-korrigierung,
mangelnde Standardisierung, kein automatischer Austausch von
Verbindungs- und sicherheitsrelevanten Daten. Das SLIP wird
zunehmend durch das PPP verdrängt.
Slot
Steckplatz auf dem Motherboard für Erweiterungskarten
Slot 1
Intel-eigener 242-poliger Sockel auf dem Motherboard für die
Pentium II-Familie im SECC- oder SEPP-Format. In den in
länglicher Bauform aufgebauten Sockel wird die Platine mit der
CPU zwischen zwei Schienen eingeschoben. Gegensatz: Sockel 7
Slot 2
Intel-eigener 330-poliger Sockel für Xeon-Prozessoren
Slot A
AMD-eigener 242-poliger Sockel auf dem Motherboard für den
Athlon Model 1 und Model 2.
SLSI
(Super Large Scale Integartion);. Mit Hilfe dieser Technologie
können mehr als 100.000 Transistoren auf einen Chip untergebracht werden.
Smalltalk
Adele Goldberg, Dan Ingalls, Alan C. Kay u. a. entwickelten in
den 70er Jahren bei PARC von Xerox die objektorientierte
Programmiersprache Smalltalk für Laien. Sie wurde als Smalltalk
80 freigegeben und ist Grundlage vieler anderer Programmiersprachen
(z. B. Java).
Mit VisualWorks gibt es eine Smalltalk-Version von Cincom Systems
für Windows 98, ME, NT, 2000, XP, Linux und Mac OS X, die für
nichtkommerzielle Anwendungen kostenlos ist.
SmartCard
„Signature Card“; Bei der Verwendung dieser Chipkarte wird der
gesamte Datenstrom mit einer Kennung überzogen, die als
Unterschrift anerkannt wird.
SmartMedia
Speicherkarte für Digitalkameras z. B. von Fuji, Minolta und Olympus
Smartphone
Handy mit intelligenten Softwarefunktionen bzw. PDA mit
Handyeigenschaften.
SMAU
(Smart Multistation Access Unit); siehe MAU
SMB
(Storage Message Blocks); Anwendungsprotokoll von Microsoft
SMDR
(Server Mail Transfer Protocol); Protokoll der Internet
Protokoll-Suite; Anwendungsschicht (bzw. Process/Application
Layer des DOD-Modells); ein Übertragungsprotokoll speziell
für den Austausch von Mails. Auf dem Internet ist SMTP das
Standardprotokoll für diesen Zweck. Es legt beispielsweise
fest, wie zwei Mailsysteme interagieren und wie die Steuermeldungen
zu diesem Zweck aussehen müssen.
SMDS
(Switched Megabit Data Service); paketorientiertes
Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsnetz; SMDS wurde 1991 als
technische Anforderung von der Bell Communications Research
entwickelt. Obwohl es sich um eine Technologie handelt, die
sich noch in der Entwicklung befindet, betrachten Industrie-Analysten
diesen Service als Vorläufer (oder eigentlich eine Art) des
Asynchronous Transfer Mode (ATM). SMDS ist ein verbindungsloser
Datensicherungsschicht-Service, der auf DQDB und SONET implementiert
werden kann. Als solcher führt er Zellenvermittlung (von Paketen mit
fester Größe) mit einer Rate von 1.544 Mbps bis 45 Mbps aus.
SMIL
(Synchronized Multimedia Integration Language); Die XML-basierte
Integrationssprache ermöglicht eine einfache, textgesteuerte
Synchronisation von Multimedia, wie sie bei Streaming Video erforderlich ist.
Smiley
Der Informatiker Scott Fahlmann erfand 1982 den Smiley :-)
als Emoticon, um in einer E-Mail einen Scherz als solchen auffassen zu können.
smop
Akronym für "small matter of programming". Ein smop-Programm
ist sein Geld nicht wert, es ist nicht einmal wert programmiert
worden zu sein (Hackerslang).
SMP
(Symmetrisches MultiProcessing); Bezeichnung für Rechner mit
mehreren Prozessoren, die gleichberechtigt nebeneinander stehen
und auf einen gemeinsamen Speicher (shared memory) zugreifen
SMS
(Storage Management Services oder Short Message Service);
Versand von Nachrichten bis zu 160 Zeichen an Handys (simsen),
vergleiche MMS und EMS
SMT
(Symmetric Multithreading Technologie); Diese Technologie gaukelt
dem Betriebssystem vor, es könne auf zwei Prozessoren statt den
tatsächlich vorhandenen einen zugreifen. Hyperthreading beim Pentium
4 ist eine Variante von SMT.
SMTP
(Simple Mail Transfer Protocol); Protokoll der Internet
Protokoll-Suite; Anwendungsschicht (bzw. Process/Application Layer
des DOD-Modells); ein Übertragungsprotokoll speziell für den
Austausch von Mails. Auf dem Internet ist SMTP das Standardprotokoll
für diesen Zweck. Es legt beispielsweise fest, wie zwei Mailsysteme
interagieren und wie die Steuermeldungen zu diesem Zweck aussehen müssen.
SMTP benutzt lediglich die ersten 128 Zeichen des ASCII-Codes.
SNA
(Systems Network Architecture); Netzwerk-Architektur, die von
IBM entwickelt wurde. SNA hat (wie das 10 Jahre später festgelegte
OSI-Referenz-Modell) 7 Schichten:
Physical Control,
Data Link Control,
Path Control,
Transmission Control,
Data Flow Control,
Presentation Services und
Transaction Services
SNADS
(SNA Distribution Services) ist ein Service auf Anwendungsebene,
der die Verteilung von Nachrichten und Dokumenten nach der Methode
Speichern und Weiterleiten initiiert.
snafu
Akronym für "situation normal, all fouled up", entspricht etwa
der Redewendung: Operation gelungen - Patient tot.
SnailMail
Bezeichnung für "Schneckenpost", gemeint ist die Briefpost
(im Gegensatz zur E-Mail).
SNAP-IN
Die Softwarekomponenten, die in die Microsoft Management Console
(MMC) von Windows 2000 geladen werden, um eine Konsole für
spezielle Verwaltungszwecke zu erzeugen, werden SNAP-INs genannt.
Sneakers-Netz
(Turnschuhnetz); Die Daten werden mit Disketten von einem zum
anderen Computer transportiert.
Sniffer
Programme oder Personen, die den Datenverkehr abhören.
Sniper
(engl. Heckenschütze); ein Programm zum automatischen Bieten in
Online-Auktionen (z. B. bei eBay); Wenige Sekunden vor Ablauf der
Angebotszeit wird ohne Zutun des Bieters ein Angebot gemacht, das
zum Zuschlag führen soll.
SNMP
(Simple Network Management Protocol); Werkzeug zum Managen von
TCP/IP-Netzen; Jeder Host wird zum Agent, er speichert Informationen
in einer MIB (Manager Information Base), besondere Ereignisse
(Traps) werden dem SNMP-Manager gemeldet. SNMP wird automatisch
mit TCP/IP enable geladen. Es wird mit INETCFG.NLM konfiguriert.
SNMP-Manager
"Kontrollstation", die in die MIB (Manager Information Base) eines
Agent einsieht, dort evtl. etwas ändert und die Trap-Meldungen erhält.
Um aus einem Agent einen Manager zu machen, muß TCPCON.NLM geladen
werden, und um an die an ihn gerichteten Traps zu kommen, muß er
noch SNMPLOG.NLM laden. Mit dem Werkzeug LWPCON wird eine
(LANs-WorkPlace-) Workstation zum (eingeschränkten) SNMP-Manager.
SNMPLOG.NLM
Werkzeug, das an einem SNMP-Manager geladen sein muß, damit er
die Trap-Meldungen empfangen kann
so
(shift-out); Dauerumschaltung; Steuerzeichen mit der
dezimalen Nummer 14 im ASCII-Zeichensatz
SO-DIMM
(Small Outline DIMM); 144-poliges Speichermodul für Notebooks
SOAP
(Simple Objekt Access Protocol); Standard für die B2B-Kommunikation;
IBM hat der Apache Software Foundation seine Implementierung des SOAP gestiftet.
social engineering
zu deutsch: Sozialarbeit. Hiermit ist im Hacker-Slang gemeint,
sich ganz subtil in die Denkweise und das soziale Umfeld eines
Users zu versetzen, um herauszubekommen, wie dieser wohl seine
Paßwörter wählen könnte. Beispielsweise könnte der Tierfreund den
Namen seines Hundes verwenden. Mit "social engineering" ist aber
auch gemeint, durch geschicktes Taktieren und Befragen, Fakten zu
sammeln, die Rückschlüsse beispielsweise auf das Paßwort zulassen.
Sockel
I.a. eine Bezeichnung für IC-Fassungen.
Sockel 7
Ein quadratischer Sockel für 586er-Prozessoren und den AMD-K6
(Intel Pentium, Pentium MMX und IBM / Cyrix6x86). Er ist nur
für Prozessoren mit einem maximalen externen Takt (FSB) von 66
MHz spezifiziert und eine Versorgungsspannung zwischen 3,5 und
2,8 Volt. Weiterentwicklung: Super-Sockel 7 Gegensatz: Slot 1
Sockel A
Sockel für Thunderbird- und Duron-Prozessoren mit 462 Pins
Socket
Schnittstelle zwischen Anwendung und Netzwerk; Eine Socket-Adresse
ist im Internet immer eindeutig. Es darf nur eine Anwendung pro Port laufen.
Ein IP-Socket wird gebildet aus
IP-Adresse
Protokoll
Port
Socket 7
siehe Sockel 7
Soft Body
Simulation weicher Objekte, die sich bei Zusammenstößen verformen
und bei Bewegungen nachschleppen.
soft error
ein Fehler, der mal auftaucht und ein andermal wieder nicht.
Der soft error ist nicht zu verwechseln mit einem Softwarefehler.
Soft errors treten beispielsweise durch schlechte Verbindungsleitungen auf.
Soft sectored
Im Gegensatz zur Hartsektorierung, bei der die Sektoren durch
Löcher in der Magnetplatte gekennzeichnet sind, wird bei der
Softsektorierung die Kennzeichnung softwaremäßig durch das
Formatierungsprogramm auf den Datenträger geschrieben.
SoftBook
eines der ersten beiden eBooks
http://www.softbook.com
Softbot
Software-Roboter; ein Agent, der automatisch im Internet Aufgaben erfüllt.
Es gibt u. a.
Advertisingbots
Annoybots
Chatterbots
Combots
Cooperationbots
Desktopbots
Distributionbots
Javabots
Jobbots
Knowbots
Mailbots
Memorybots
Modbots
Musicbots
Newsbots
Productbots
Searchbots
Sexbots
Shopbots
Spambots
Spiderbots
SoftMaker
Nürnberger Softwarehauses, das u. a. TextMaker entwickelt
hat, ab 2003 auch für Linux
http://www.softmaker.de
Software
Die Menge aller Programme wird als Software bezeichnet.
Ohne Software ist ein Computer nur eine stromverbrauchende
Maschine. Software wird in mehrere Gruppen aufgeteilt.
Systemsoftware, zu der auch die Betriebssystemsoftware gehört, und
Anwendungssoftware, die dem Benutzer bestimmte Funktionen zur
Verfügung stellt, wie Textverarbeitungsprogramme, Tabellenkalkulation,
Datenbankprogramme, Präsentationsprogramm etc.
softwarely
Kunstwort, bedeutet soviel wie: die Software
betreffend (Computerlingo).
soh
( of heading); Anfang des Kopfes; Steuerzeichen mit der
dezimalen Nummer 1 im ASCII-Zeichensatz
SOHO
(Small Office, Home Office);
Solaris
Das UNIX von SUN; Nachfolgeversion von SunOS
SONET/SDH
(Synchronous Optical Network) (SONET) wurde 1984 von Bell
Communications Research vorgestellt und schnell von der ANSI
angenommen. Ende 1988 veröffentlichte die CCITT (ITU) ähnliche
Standards, die Synchronous Digital Hierarchy (SDH) genannt wurden.
Diese Standards wurden internationalen Unterschieden angepaßt.
Zu den Ergebnissen gehören SDH-Europe, das CEPT unterstützt, SDH
Japan sowie SDH-SONET, das nordamerikanische Strukturen beinhaltet.
SDH und SONET sind überlebensfähige Bitübertragungsschicht-Spezifikationen
geworden, auf denen FDDI, SMDS und ATM aufgebaut werden können.
Sonoma
Intel stellte im Januar 2005 die Nachfolgergeneration des Centrino
mit dem Namen Sonoma vor. (siehe auch Alviso)
Sony
Elektronikkonzern; Sony entwickelte 1980 die 3,5 Zoll-Diskette. Im
Red Book legten Sony und Philips 1982 erstmals die Abmessungen und
das Datenformat für Audio-CDs fest. Das ist die Basis für sämtliche
folgenden Standards. 1983 entwickelten sie gemeinsam die CD-ROM.
http://www.sony.de
http://www.sony-europe.com
SOS
(Sophisticated Operation System); Betriebssystem des Apple III
sortieren
Der Vorgang des Ordnens einer Datenmenge nach einem bestimmten
Schlüssel. Zum Beispiel wäre der Vorgang, eine Kundendatei in
eine aufsteigende Ordnung bezüglich des Nachnamens zu bringen,
ein Sortiervorgang.
Sortierverfahren
Besondere Verfahren um mit möglichst geringem Zeitaufwand eine
Menge von Daten nach einem bestimmten Schlüssel zu sortieren.
Zu den schnellsten Sortierverfahren zählen Quicksort und Heapsort.
Ein ziemlich einfaches, aber auch äußerst langsames Verfahren, das
aber bei kleinen Datenmengen ausreichend ist, ist Bubblesort.
SoundBlaster
Markennamen einer Audiokarten-Familie der Firma Creative Labs.
Diese Soundkarten stellen aufgrund ihrer großen Verbreitung einen
Standard auf dem PC dar, sie werden daher von den meisten Software-Paketen
vor allem auch auf dem Spielemarkt unterstützt. Umgekehrt haben viele
andere Hersteller ihre Audiokarten 'Sound-Blaster-kompatibel' gemacht,
wodurch ihre universelle Anwendbarkeit sichergestellt wird. Eine
typische Sound-Blaster-Karte kann Klänge mit einem OLP3-Chip nach
dem Verfahren der FM-Synthese erzeugen, die neue Sound Blaster AWE32
unterstützt auch das Wavetable-Verfahren. Mit Hilfe eines Audioeingangs
können Audiodaten mit einer Tiefe von bis zu 16-Bit und einer maximalen
Abtastfrequenz von 44,1 KHz digitalisiert werden. Ein zusätzlicher
MIDI-Anschluß ermöglicht den Anschluß von Synthezisern und anderen
MIDI-kompatiblen Geräten.
Soundkarte
Eine intern im PC installierte Hardware, meist mit verschiedenen
Schnittstellen ausgerüstet, die es z. B. erlaubt, digitale
Soundsignale als Audiosignal auszugeben. Siehe auch Adlib oder
SoundBlaster
Source
Im Bezug auf den Internetdienst der WAIS handelt es sich hierbei
um eine Datenbank - also eine Informationsquelle.
Source code
Englisch für Quellprogramm.
Source program
Andere Bezeichnung für Source code. Siehe -Quellprogramm.
SP2
(Service Pack 2); Microsofts Angebot, Sicherheitslücken in
Windows XP zu schließen
Space
Leertaste
space suppression
engl. für "Leerstellenunterdrückung". Zur Einsparung von Speicherplatz,
beispielsweise bei Datenkompression, ist es oftmals sinnvoll vorhandene
Leerstellen (z. B. in Tabellen) auszublenden. Bei der DFÜ dient die
Leerstellenunterdrückung einer Beschleunigung der Datenübertragung.
siehe Datenkompression.
Spam
(Spiced Pork and Meat); eigentlich eine Schmalzfleischkonserve
der US-Firma Hormel Foods, gemeint ist aber Werbesülze in
E-Mail-Boxen, ungebetene Werbe-Mails. Zahlreiche Online-Anbieter
haben Maßnahmen ergriffen, ihre Kunden gegen den Werbe-Overkill
zu schützen. Nach Auffassung des Landgerichts Berlin stellt „die
unaufgeforderte E-Mail-Werbung eine erhebliche, im Ereignis nicht
hinnehmbare Beeinträchtigung des Empfängers dar“.
Neuerdings wird "Spam" auch als "Send Phenomenal Amounts Of Mail"
erklärt.
Spambot
Agent bzw. Softbot, der das ganze Internet nach E-Mail-Adressen
absucht und Massenmails verschicken kann
SPARC
(Scalable Processor Architecture); skalierbare Prozessorarchitektur.
Ein von der Firma SUN entwickelter RISC-Prozessor.
SPARC-Station
Eine Workstation, die einen SPARC-Prozessor als Zentraleinheit hat.
spazz
Bezeichnung für "einen großen Fehler machen", etwas verpatzen (Hackerslang).
Speedway
eine von der Telefongesellschaft QS Communications (QSC) 1999/2000
in mehreren Großstädten der Bundesrepublik angebotene Standleitung,
die auf SDSL basiert
Speicher
Medium zum Aufbewahren von Informationen
flüchtiger Speicher, der seinen Inhalt verliert, wenn keine
Spannung anliegt (Arbeitsspeicher, RAM)
permanenter Speicher, der Informationen ohne Stromzufuhr behält
magnetisches Speichern: Diskette, Festplatte
elektrisches Speichern: ROM, EPROM, Flash Card
optisches Einbrennen: CD-ROM
Speicherausdruck
Auch Hex Dump genannt. Die Bezeichnung für die auf Papier
ausgedruckten Speicherinhalte eines Speicherbereichs.
Speichermanager
Treiberprogramme zur Speicherverwaltung. Unterstützen
Anwenderprogramme durch spezielle Funktionen, die die
Speicherverwaltung vereinfachen. Unter DOS stellen sie den EMS
und XMS Speicher zur Verfügung.
Speichern
Der Vorgang der Informationsaufnahme eines Speichers. Im allgemeinen
ist damit das Speichern von Daten aus dem Arbeitsspeicher in
einer Datei gemeint.
Speichervariable
Eine Speichervariable ist eine mit einem Namen versehene temporäre
Speicheradresse. Dort können Daten unterschiedlichen Formats
gespeichert werden, die im Verlauf eines Programms benötigt werden.
Speicherverwaltung
Die Aufgabe des Betriebssystems, zu jeder Zeit zu wissen, wo welcher
Speicher belegt und frei ist, um eventuellen Speicheranforderungen
von Seiten der Anwenderprogramme entweder eine Absage zu erteilen
oder sie zu gewähren und ihnen den nötigen Speicher zuzuteilen.
Sperrung
Durch eine Sperrung wird verhindert, dass in einer Netzwerkumgebung
zwei Anwender einen Datensatz oder eine Tabelle gleichzeitig bearbeiten.
Gesperrte Datensätze oder Tabellen können von anderen Anwendern
nur gelesen werden.
SPI
(Software in the Public Interest Inc.); Linux-Distributor
http://www.spi-inc.org
Spider
Programm, das für Suchmaschinen Web-Sites nach Schlagworten absucht;
Suchkriterien sind Tags im Dokumentenquelltext der Web-Site
(andere: Robot und Crawler)
Spiderbot
Agent bzw. Softbot, der das Internet nach neuen Seiten
durchsucht; siehe Spider
Spielekonsole
Computer, der speziell für Spiele ausgerichtet ist, aber nicht
wie der Gameboy von Nintendo über ein eigenes Display verfügt,
sondern meist an den Fernseher angeschlossen wird. Führende
Spielekonsolenhersteller sind Sony (Playstation), Sega (Dreamcast),
Nintendo (N64) und ab 2001 Microsoft (X-Box).
splat
Bezeichnung für alle möglichen Zeichen. "Splat" läßt sich für
alles verwenden.
Spline
mit Steuerpunkten geformte weiche Kurve oder Fläche; typische Form:
B-Spline (Basics Spline) mit Steuerpunkten, welche die Figur
magnetisch anziehen, * NURBS.
SPOOL
(Simultaneous Peripheral Operation On Line); direktes Speichern
von Rechneraufträgen auf der Platte; "Selbstbedienung" des Betriebssystems
SPOT
(Smart Personal Objekts Technology); System intelligenter Geräte,
die drahtlos miteinander vernetzt sind; vorgestellt vonn Bill
Gates auf der CES in Las Vegas 2003
Spot-Messung
Form und Belichtungsmessung mit sehr kleinem Messwinkel im
Zentrum des Bildfeldes.
Spotlight
Suchhilfe im Betriebssystem Mac-OS X Tiger von Apple mit eigenem
Fenster in den Systemeinstellungen
Spreadsheet
(ausgedehnte Platte), Arbeitsblatt; Das Rechen- oder Arbeitsblatt
eines Tabellenkalkulationsprogramms (z. B. MULTIPLAN, Excel, Lotus 1-2-3)
(nicht verwechseln mit „Spraedshit“, wie manche Piloten ihren Flugplan nennen)
Sprung
Abzweigung aus einem ansonsten kontinuierlichen Verlauf, z. B.
beim Ablauf eines Programms oder bei einer Prozessor-Operation.
Ein Sprung wird mit einem Sprungbefehl, z. B. GOTO in der
Programmiersprache BASIC eingeleitet, der die Verzweigung zu
einem anderen Programm-Teil (Unterprogramm, Sprungziel) bewirkt.
Sprungadresse
Die Adresse oder Stelle, an der das Programm nach der Ausführung
des dazugehörigen Sprungs fortfährt.
Sprunganweisung
Eine Anweisung oder ein Befehl, der einen Sprung bewirkt.
Sprungbedingung
Die Bedingung, bei der eine bedingte Sprunganweisung einen Sprung ausführt.
Sprungbefehl
Siehe Sprunganweisung.
Sputnik
Am 4. Oktober 1957 startete die Sowjetunion den ersten Satelliten
in eine Erdumlaufbahn. Das löste in den USA den "Sputnik-Schock"
aus und initierte die Gründung der DARPA.
SPX
(Sequenced Packet eXchange Protocol); Protokoll der NetWare
Protokoll-Suite; Transportschicht; eine Erweiterung des IPX durch
Bieten eines verbindungsorientierten Paketaustausch
(Ende-zu-Ende-Flußsteuerung)
Spyware
Ein optiniertes meist werbefinanziertes - also für den Nutzer
scheinbar kostenkoses - Programm oder auch ein Spiel enthält Routinen,
die untersuchen, welche Webseiten besucht werden, was heruntergeladen
wird, welchen Namen und welche E-Mail-Adresse man hat, wo man wohnt,
welche Daten man während der Registrierung freiwilig eingibt usw.
Damit können Betreiber großer Datenbanken im Laufe der Zeit sehr
detaillierte Persönlichkeitsprofile erstellen.
Mit einem Sniffer kann der Datenaustausch zwischen dem PC und dem
Internet überwacht werden, so dass man die Arbeit der Spyware erkennen kann.
SQL
(Structured Query Language), Deutsch: strukturierte Abfragesprache.
Eine von IBM entwickelte Abfragesprache für relationale Datenbanksysteme.
Komplexe Datenbankmanipulationen sind bei SQL durch simple Schlüsselworte
unabhängig vom Dateninhalt möglich.
Squeezing
Methode zur Datenkompression. Das Squeezing (Quetschen) verschlüsselt
die Zeichen einer Datei entsprechend ihrer Häufigkeit. Zunächst
werden alle Zeichen einer Datei gezählt und deren Häufigkeit festgestellt.
Normalerweise verschlüsselt man in unkomprimierten Dateien alle Zeichen mit
jeweils acht Bit (= 1 Byte). Weist man den häufiger vorkommenden Zeichen
kleinere Einheiten zu, also beispielsweise lediglich 2 oder 3 Bits, so
spart man auch dann noch Platz in der Datei, wenn man seltener
vorkommenden Zeichen Bitfolgen zuordnet, die dann auch länger als
8 Bits sein können.
SRAM
(Static RAM); eine RAM-Art; Im statischen Schreib-und-Lesespeicher
erhält ein ständig fließender Ruhestrom die gespeicherte Informationen
aufrecht. Das hat den Vorteil, dass der SRAM keinen Refresh braucht, er
ist daher um einiges schneller als DRAM und läßt sich einfacher ansteuern.
Das hat aber als Nachteile höhere Leistungsaufnahme und stärkere Erwärmung.
SS/DD
(Single Sided / Double Density = einseitig / doppelte Dichte),
Diskettenart, 5,25", 180 KB
SSD
(Solid State Disk);
SSE
(Streaming SIMD Extensions); Verfahren zur parallelen Verarbeitung von
Fließkommazahlen von Intel. (72, S.85)
SSI
(small scale integration); Deutsch: Kleine Integration. Gibt die
Integration der Gatter an, die mit SSI bei ca. zehn Gatter pro Chip
liegt. Siehe auch MSI.
SSL
(Security Socket Layer); Internet-Protokoll zur sicheren
Datenübertragung z. B. bei Online-Bankgeschäften.
Das Verfahren wurde von Netscape und RSA Data Security gemeinsam
entwickelt, um den Datenaustausch zwischen PC und Internet-Server
zu verschlüsseln. Der potentielle Nachfolger von SSL und PCT könnte
TLS werden.
Insgesamt kombiniert SSL fünf verschiedene Protokolle:
Das SSL Application Data Protocol wickelt die Datenübermittlung
zwischen Anwendung und SSL ab.
Das SSL Alert Protocol dient der Weiterleitung von Warn- und
Fehlermeldungen.
Das SSL Change Cipher Spec Protocol übernimmt die Initialisierung
der festgelegten kryptographischen Verfahren.
Über das SSL Handshake Protocol handeln Server und Client das zu
verwendende kryptographische Verfahren aus.
Das SSL Record Protocol nimmt die Ver- bzw. Entschlüsselung sowie,
falls verlangt, eine Komprimierung der Nutzdaten vor.
Stack
siehe Stapel reservierter Teil des Speichers zur temporären
Aufnahme von Datenstrukturen; (vergleiche Haep)
Stack Pointer
Deutsch: Stapelzeiger. Siehe Stapel.
Stallman
Richard M. Stallman begründete 1984 das freie GNU-Projekt. Mit
Emacs hatte er sich seit 1975 den Ruf als Experte für freie
Software (Open Source) erworben. 1985 gründete er die Stiftung
Free Software Foundation, die GPL formulierte, mit der juristisch
die Veröffentlichung freier Software angeleitet wird. Das Copyleft
erlaubt, geistiges Eigentum anderer beliebig zu modifizieren und
auch profitabel zu vertreiben, solange das neue Produkt freien
Zugang zum Quellcode gewährt.
http://www.stallman.org
Standalone Computer
Ein lauffähiger Computer, der keinerlei Verbindung zu anderen
Computern oder Netzwerken besitzt.
Standard Ethernet
siehe 10Base5
Standard-Ethernet
siehe 10BaseT
Standardsoftware
Software, die auf einen großen Kundenkreis zugeschnitten ist,
und daher allgemein gehalten wird, wie zum Beispiel
Textverarbeitungsprogramme. Ihre Verbreitung begann mit der
Einführung des PC.
Standleitung
eine ständige Verbindung über eine feste Leitung z.B. zum Internet
(Gegensatz zu Dial-Up); Eine von der Telefongesellschaft zur
Verfügung gestellte Telefonleitung, die im Gegensatz zur normalen
Leitung nicht für jede Datenübertragung durch Wahl der entsprechenden
Nummer eine Verbindung aufbauen muß, sondern eine ständige Verbindung
zum anderen Computer oder Netzwerk ermöglicht.
Standort
Die physikalische Struktur eines Netzwerkes im Active Directory
ist in Sites (Standorten) organisiert. Ein Standort ist eine Gruppe
von Computern, die über ausgezeichnete und stabile Netzwerkverbindungen verfügen.
Stanford
Die Stanford University südlich von San Francisco ist die wichtigste
Talentschmiede im Silicon Valley.
Stapel
engl. batch oder auch stack;
Folge von Befehlen, die nacheinander vom Betriebssystem
abgearbeitet werden (Batchdatei).
Speichern von Daten nach dem LIFO-Prinzip (Stapelspeicher).
Stapeldatei
Auch Batchdatei genannt. Eine Textdatei, die einen oder mehrere
Befehle enthält. Stapeldateien werden benutzt, um eine Befehlsfolge,
die öfter angewandt wird, abkürzend mit einem Befehl, nämlich dem
Namen der Stapeldatei, zu benutzen (Makro). Es handelt sich um eine
Reihe von Befehlen, die nacheinander vom Betriebssystem abgearbeitet
werden. Der Anwender braucht im Gegensatz zum Dialogbetrieb nicht in
die Handlung einzugreifen (Stapelverarbeitung). Ein Beispiel für eine
Stapeldatei ist die AUTOEXEC.BAT.
Stapelspeicher
Ein Speicherverfahren nach dem LIFO-Prinzip, für das ein entsprechender
Bereich des Arbeitsspeichers zur Verfügung gestellt wird. Ein Stapel
kennt i.a. nur zwei Operationen: "Wert schreiben" und "Wert lesen",
wobei bei "Wert lesen" der Wert gelesen wird, der mit dem letzten
"Wert schreiben" geschrieben wurde. Der Prozessor zum Beispiel
benutzt einen Stapelspeicher zur Speicherung der Rücksprungadressen
bei Unterprogrammaufrufen. Auch die bei höheren Programmiersprachen
übliche Parameterübergabe an Funktionen speichert die Parameter auf
dem Stapel. (vergleiche Haep)
Stapelverarbeitung
Langwierige Berechnungen oder monotone Arbeiten, die sich über einen
längeren Zeitraum hinziehen, eignen sich nicht für eine Verarbeitung
im Dialog mit dem Benutzer. Vielmehr werden alle zu bearbeitenden
Daten sowie die Vorschrift, wie die Daten zu verarbeiten sind, in
eine Stapelverarbeitungsdatei geschrieben, von wo dann ohne Zutun
des Benutzers die entsprechenden Berechnungen ausgeführt werden.
Stapelverarbeitungsdatei
Siehe Stapelverarbeitung.
StarOffice 6.1
(Star Office); Office-Programm von SUN, das ab September 2003 für
80 Euro verkauft wurde; Weiterhin gab es die Versin OpenOffice 1.1
(ohne Cliparts, Vorlagen und Rechtschreibprüfung) kostenlos.
http://www.sun.com/staroffice
Star Division
Deutsche Softwarefirma; von dem damals 16-jährigen Marco Börries
gegründet; Star Office wurde 1997 als beste Software auf der CeBIT
ausgezeichnet; Star Division wurde im Sommer 1999 von SUN übernommen.
Star Office
Office-Programm der deutschen Softwarefirma Star Division;
Star-Office wurde 1997 als beste Software auf der CeBIT ausgezeichnet.
Ab April 1998 gab es die Version 5.0 für etwa 500 DM, aber nachdem
zuerst die Version für Linux kostenlos abgegeben wurde, verteilte
SUN nach der Übernahme von Star Division im August 1999 auch die
PC-Version 5.1 kostenlos, um die Vorherrschaft des MS-Office zu brechen.
Die Version 5.2 wurde 2002 wieder kostenpflichtig, aber z. B. in
SuSE Linux 8.0 ist sie kostenlos enthalten. Weiterhin gab es die
Version OpenOffice (ohne Fonts und Cliparts) kostenlos.
http://www.sun.com/staroffice
Start-up
E-Business-Begriff für für ein neu gegründetes Unternehmen, das vom
Internet profitiert
Startadresse
Wenn ein Programm zur Ausführung in den Arbeitsspeicher geladen
wurde, gibt die Startadresse genau die Speicher-Position an, ab
der der Prozessor mit der Befehlsausführung beginnen soll. Sie
entspricht damit also dem logischen Programmanfang.
Start-Bit
Bit, das in asynchronen Übertragungen hinzugefügt wird und den
Beginn eines Zeichens anzeigt.
Startdiskette
Eine Startdiskette ist eine Diskette, die alle benötigten
Informationen enthält, die für den Start eines Rechners (Booten)
notwendig sind. Heute werden solche Startprozeduren in der Regel
auf einer lokalen Festplatte des jeweiligen Rechners abgelegt.
STARTUP.NCF
Erste der beiden Startdateien für NetWare, welche im Startverzeichnis
des File-Servers zu finden ist und hauptsächlich das Laden des Disk
Drivers sicherstellt.
StatTDM
(Statistical Time Devision Multiplexing): synchrone TDM-Systeme
verschwenden Bandbreite, weil viele Taktabschnitte nicht gebraucht
werden. Beim StatTDM wird ein einziger Kanal dynamisch nach Bedarf
in kurze Taktabschnitte unterteilt, in die verschiedene Bits, Blöcke,
Bytes oder Rahmen untergebracht werden können.
STDM
(Statistic Time Devision Multiplexing): ein einziger Kanal wird in
kurze Taktabschnitte unterteilt, in die verschiedene Bits, Blöcke,
Bytes oder Rahmen untergebracht werden können. So ist Multiplexing
mit Basisband möglich. Die Zeitscheibenverteilung ist dynamisch,
richtet sich nach dem Bedarf der Kanäle. So wird Leerlauf verringert.
(siehe auch TDM)
Steganogramm
Ein Steganogramm ist eine Träger-Datei, in der Informationen versteckt
wurden. Die Informationen können z.B. in einer Bild- oder Sound-Datei
versteckt untergebracht werden. (siehe auch Steganographie)
Steganographie
Steganographie ist eine Wissenschaft, die sich damit beschäftigt,
Informationen unsichtbar zu verbergen. Die Informationen können z.B.
in einer Bild- oder Sound-Datei versteckt untergebracht werden.
Allerdings ist die Steganographie keineswegs eine neue Wissenschaft,
die erst mit dem Computer Einzug hielt. Sie ist schon mehrere tausend
Jahre alt ist.
Stellvertreterzeichen
Jokerzeichen; Das Fragezeichen (?) und der Stern (*) können bei
der Suche nach bestimmten Daten, als Platzhalter für Zeichen
eingegeben werden, die nicht bekannt sind. Das Fragezeichen (?)
vertritt ein Zeichen, der Stern (*) vertritt eine Gruppe von Zeichen.
Lautet der Suchbegriff "Meier*", dann findet Excel auch alle Meierhuber,
Meierbär usw. Lautet der Suchbegriff "Me?er" dann findet Excel alle
Meyer, Meier usw.
Sternnetz
Netzwerk-Topologie; die älteste aller Netztopologien. Bei einem
Sternnetz laufen alle Nachrichten über eine zentrale Station. Sie
übernimmt dann deren Verteilung. Fällt eine angeschlossene Station
aus, hat das keine Auswirkungen auf das restliche Netz, lediglich
die ausgefallene Station ist nicht mehr erreichbar. Fällt dagegen
der Zentrale Rechner aus, bricht auch das ganze Netz zusammen.
Sternnetze erfordern hohe Investitionen, da die Zentrale entsprechend
leistungsfähig sein muß und ein großer Kabelbedarf besteht.
Steuerbus
Busart (Bus), die die Steuersignale des Steuerwerks an die anderen
Systemteile weiterleitet.
Steuerstrukturen
Steuerstrukturen sind Befehlsgruppen, die im Programmtext den
Ablauf des Programms definieren. Dazu gehören beispielsweise
Schleifen oder Sprungbefehle.
Steuerungsprogramm
siehe Treiber
Steuerwerk
Das Steuerwerk ist ein Teil des Prozessors. Es steuert den Fluß der
prozessorinternen Daten sowie den Zugriff auf Arbeitspeicher und
übernimmt die Interpretation der Befehle.
Steuerzeichen
Ein nichtdruckbares Zeichen, das den Informationsblöcken zu
Steuerzwecken hinzugefügt wird. Es wird nicht zum
Informationsaustausch benutzt.
Stiction
Eng verwandt mit einem Headcrash ist die sogenannte Stiction.
Darunter versteht man das Aneinanderhaften von Magnetkopf und
Medienoberfläche. Dies kann u. a. die Folge einer Überhitzung
der Festplatte sein. Zur Stiction kommt es in der Regel beim
Abschalten der Platte.
Still Video
Bildeingabegerät, ähnlich wie Kleinbildkamera, Speicherung auf
Diskette, bessere Schärfe und tieferer Kontrast als Framegrabber
Stinger
Betriebssystem von Microsoft für Handys; Das erste Handy mit
Stinger ist das Sendo Z100 im Frühjahr 2002.
STN
(Scientific and Technical Information Network); internationales
naturwissenschaftliches und technisches Informationsnetz.
stoppage
Ausdruck für "totaler Zusammenbruch", also schlimmer als ein
Systemabsturz, z. B. die Zerstörung eines Hardwarebauteils.
Stopp-Bit
Bit, das in asynchronen Übertragungen hinzugefügt wird und das Ende
eines Zeichens anzeigt.
Store-and-Forward
(Speichern-und-Weiterleiten). Technologie, die früher von
Nachrichtenübermittlungssystemen benutzt wurde, um Nachrichten
vorübergehend zu speichern und anschließend an das Zielsystem
weiterzuleiten. Die Store-and-Forward-Technologie ist ideal für
den Einsatz in Anwendungen, die keine Echtzeit-Anwendungen sind.
Störsignal
Störende Einflüsse bei einer Datenübertragung, die die übertragene
Information verfälscht, nennt man Störsignale.
STP
(Shielded Twisted Pair); verdrilltes Kupferkabel, das von einer
metallischen oder Folien-Abschirmung umgeben ist; Übertragungsmedium
in einem LANs; es gibt abgeschirmtes (STP) und nichtabgeschirmtes
(UTP); einfache Handhabung aber geringe bis mittlere Übertragungsrate
(größer 160 MBit/s)
strahlungsarm
ergonomische Norm für Monitore, MPR-1, MPR-2, TCO-91, TCO-92,
TCO-95, TÜV Rheinland Ergonomie
STRATO
deutscher Internet-Provider
http://www.strato.de
Streamer
Massenspeicher, Bandlaufwerk zur Datensicherung
Streaming
Beim Streaming-Video wird der Film schon beim Laden abgespielt.
Er wird aber nicht gespeichert. Am weitesten verbreitet sind die
Software-Server von Apple, Real Networks und Microsoft.
http://www.apple.com
http://www.realnetworks.com
http://www.microsoft.com
Streaming Media
Streaming Media erschließt das Internet für Fernsehanwendungen.
Streifenmaske
feines Metallgitter, das der Anordnung der Bildpunkte auf der
Leuchtschicht eines Monitors entspricht; Die Strahlen werden exakt
auf der Mattscheibe positioniert. Der Streifenabstand sollte je
nach Größe des Monitors zwischen 0,24 Und 0,30 mm betragen. Je
kleiner der Abstand, desto schärfer das Bild. Die Anzahl der Bildpunkte,
die auf der Mattscheibe abgebildet werden, wird als maximale Auflösung
angegeben, und zwar horizontal x vertikal.
String
Englisch für Schnur, Reihe, Kolonne. In einer Programmiersprache
verwendete Bezeichnung für eine alphanumerische Folge von Zeichen
(Zeichenkette). Strings stellen Variablen dar, die dem Interpreter
oder Compiler oft durch ein $-Zeichen am Ende der Zeichenkette
angezeigt werden. Strings spielen bei allen Abläufen eine Rolle,
bei denen keine arithmetischen Berechnungen, sondern andere
Programm-Funktionen wie z. B. die Verarbeitung von Texten durchgeführt
werden sollen.
Stripe Set
Im Gegensatz zu Datenträgersätzen werden in einem Stripe Set die
Daten gleichmäßig zeilenweise auf mehrere physische Laufwerke
geschrieben. Dadurch kann die Geschwindigkeit erhöht werden, es
gibt aber keine Fehlertoleranz.
Stroustrup
Bjarne Stroustrup (geb. 1951), erweiterte die Programmiersprache
C um objektorientierte Techniken. Daraus entstand 1983 an den
Bell-Laboratorien die Sprache C++
Struktogramm
Auch "Nassi-Shneidermann-Diagramm" genannt. Eine graphische Darstellung
von Programmen in strukturierter Form. Besonders übersichtlich, weil
die verwendeten Symbole den Kontrollstrukturen einer Programmiersprache
entsprechen. Das Struktogramm wurde 1973 von Nassi und Shneidermann entwickelt.
Strukturiertes Programmieren
Mittlerweile gängige Technik bzw. Philosophie der Programmierung,
wie sie z. B. zur Herstellung fast aller größeren Anwendungsprogramme
verwendet wird. Bei dieser Art von Programmierung, die von strukturierten
Programmiersprachen wie PASCAL oder C besonders unterstützt wird, wird
ein logischer, hierarchischer Programmaufbau mit einzelnen Modulen
(auch Blöcke genannt) angestrebt. Durch schrittweise Verfeinerung
wird ein Programm von seiner höchsten Ebene, dem logischen Aufbau,
zu den einzelnen Lösungs-Elementen entwickelt. Durch die Verwendung
von getrennten Modulen für die Lösung spezifischer Aufgaben, die in
einer baumartigen Struktur zum kompletten Programm verbunden sind,
ist die Entwicklung, Wartung und der Betrieb des Programms besser möglich.
Stub Area
Teilsystem eines Autonomen Systems mit nur einer Verbindung zum Backbone
stx
(start of text); Anfang des Textes; Steuerzeichen mit der dezimalen
Nummer 2 im ASCII-Zeichensatz
Style Sheets
Mit Hilfe von Style Sheets kann man bei modernen Browsern
(ab HTML-Version 4.0) Web-Seiten formatieren. Die Autoren sind
Håkon Lie und Bert Bos.
sub
(substitute); Sustitution; Steuerzeichen mit der dezimalen
Nummer 26 im ASCII-Zeichensatz
Sub-D-Kabel
15-poliges Videokabel
Subclassing
Subclassing (in Java) bedeutet das Erstellen einer neuen Klasse,
die von einer anderen Klasse in der Klassenhierarchie erbt.
Anhand dieser Methode müssen nur die Unterschiede zwischen der
neuen Klasse und ihrer Superklasse definiert werden. Alles übrige
erhält die Klasse durch Vererbung.
Subdivision Surface
Der Benutzer modelliert Subdivision Surfaces an einem relativ
einfachen ‚Käfig' aus * Polygonen; zum Rendern wendet die Software
auf diesen Käfig mehrfach eine Weiche Unterteilung an, sodass ein
organisches rundes Objekt entsteht. Ggf. lässt sich dessen Oberfläche
gezielt zu einzelnen Ecken bzw. Kanten des Käfigs hinziehen. Dann
entstehen Spitzen bzw. Knicke (Creases).
subdomain
die Domain unter einer Domain (SubNet).
SubNet
Name eines privaten Netzwerks, welches die gleiche Software und
Technik benutzt, wie das Internet, aber administrativ nicht zum Hauptnetz gehört.
Subnotebook
Notebook mit Windows CE 2.0; etwa 1 kg, 640 X 480 Pixel, unter 1000 $
Subtraktive Farbmischung
Dem gesamten Spektrum des weißen Lichts werden alle Farbfrequenzen
entzogen, bis nur noch die gewünschte Farbe übrig bleibt; siehe CMYK
Suchdienst
Um die Suche nach bestimmten Informationen bzw. Web-Sites im WWW
zu erleichtern, betreiben Suchdienste Suchmaschinen.
Suchlaufwerk
Als Suchlaufwerk (Suchpfad) wird ein Dateiverzeichnis bezeichnet,
in dem nach einer bestimmten Datei gesucht wird, sofern diese im
aktuellen Dateiverzeichnis nicht enthalten ist.
Suchmaschine
Um die gezielte Suche nach Informationen bzw. Web-Sites im WWW zu
erleichtern, betreiben Suchdienste Suchmaschinen. Die Informationen
werden nicht bearbeitet (im Gegensatz zum Webkatalog).
Zu den bekanntesten gehören:
Aladin http://www.aladin.de; Nur UND-Suche, Branchenbuch
Allesklar http://www.allesklar.de; Regionale Suche, Katalog als Java-Lösung
Alta Vista http://www.altavista.digital.com
Austronaut http://austronaut.ims.at; Suchen in Österreich,
Schweiz, Deutschland, Nachrichtengruppen
Crawler http://www.crawler.de; „Wohin heute?“, bietet täglich Freizeittips
Dino http://www.dino-online.de; Regionale Suche
Eule http://www.eule.de; Spezialsuchen für Auto, Motorrad,
Verkehr und Jobs
Exite http://www.excite.de; Ansicht nach Web-Sites
Finden http://www.finden.de
Fireball http://www.fireball.de; Live-Suche, zeigt, was
gerade gesucht wird
Google http://www.google.de; vom Geheintipp zu einer der beliebtesten Sites
Hotbot http://www.hotbot.com
Infoseek http://www.infoseek.com
Interser http://www.intersearch.de; Sofortiges Registrieren
der eigenen Web-Seite
Kolibri http://www.kolibri.de;Chat, Multimedia-Suche
Lotse http://www.lotse.de; Branchenbuch, Chat-Raum,
Computerforen, Linux-Bereich
Lycos http://www.lycos.de; gewichtete Suche
Nathan http://www.nathan.de; Sucht in den RFCs
(Request for Comment), in denen die Technik des
Internet beschrieben wird
Netguide http://www.netguide.de
Paperball http://www.paperball.de; Sucht in Beiträgen
deutscher Tageszeitungen
Sharelook http://www.sharelook.de; Verfügt über einen Chatraum
Spider http://www.spider.de; TV-Tip von TV-Today, Reuters-Nachrichten
Suchfibel http://www.suchfibel.de; mit Infos zu Suchmaschinen,
Suchen und der Theorie dazu
Web http://www.web.de; Sucht in den Nachrichtengruppen
Yahoo http://www.yahoo.de; Suche von E-Mail-Adressen, Branchenbuch
Suffix
Dateinamenserweiterung; Extension
SUN
Sun Microsystems; 1982 gegründete amerikanische Firma, die
sich auf die Entwicklung von Workstations spezialisiert hat.
Die Buchstaben SUN stehen für Stanford University Net. SUN hat
auch den RISC-Prozessor SPARC entwickelt.
Der Chief Executive Officer Scott McNealy kaufte 1994 eine
Programmiersprache namens Oak (Eiche) und machte daraus Java.
SUN übernahm im Sommer 1999 den deutschen Office-Produzenten
Star Division
http://www.sun.com
Super-Sockel 7
Weiterentwicklung von AMD des Sockel 7 mit 100-MHz-Systemtakt
und Versorgungsspannungen zwischen 2,0 und 3,5 Volt; auch ältere
Pentium-CPUs arbeiten im ihm problemlos. Gegensatz: Slot 1
Supercomputer
Ein Supercomputer kann mindestens eine Million
Gleitkomma-Operationen pro Sekunde ausführen (1 Gigaflop).
Die ISC gibt alle 6 Monate die Liste der 500 schnellsten
Supercomputer heraus gegeben.
SuperDisk
neuer Name ab 1998 für LS-120
Superpipelining
Bei modernen Prozessoren ist es üblich, die Abarbeitung eines
Maschinenbefehls auf mehr als ein Dutzend Teilschritte aufzusplitten,
um möglichst hohe Geschwindigkeiten zu erreichen.
Supervisor
siehe Netzwerk-Administrator
surfen
Bezeichnung für die Internet-Benutzung; 1992 hat die Bibliothekarin
Jean Armour Polly in einem kleinen Ort im US-Bundessstaat New York
diesen Begriff erstmals in dem Aufsatz „Surfing the Internet:an
introduction“ benutzt, weil auf ihren Mousepad zufällig ein gemalter
Surfer war. Als Autorin und Beraterin nennt sich Polly Netmom und
kämpft für den Jugendschutz im Internet.
http://www.netmom.com
SuSE
SuSE Linux AG; deutscher Linux-Distributor
http://www.suse.de
SuSE Linux
Linux-Distribution der deutschen SuSE Linux AG; 2002 in der Version
8.0 mit KDE 3.0 und StarOffice 5.2
SuSE YOU
(YaST Online Update); Mit SuSE YaST kann SuSE Linux 8.0 kostenlos
über das Internet gepflegt und optimiert werden.
Sutherland
Ivan Sutherland entwickelte 1962 das erste Graphikprogramm für
Computer, genannt Sketchpad. Es dauerte mehr als 20 Jahre, bis
Apple diese Idee mit Lisa Draw im LISA kommerzialisierte.
SVCD
(Super Video CD); Video-Format, 480 x 576 Bildpunkte,
2.600 KBit/s Datenrate, MPEG2; Auf eine CD passen 40 Minuten Film.
(vergleiche VCD, XVCD und XSVCD)
SVG
(Scalable Vector Graphics); vom W3C entwickelter offener Standard,
der z. T. mit Flash konkurriert; Sprache zum Zeichnen zweidimensionaler
Vektorgrafiken im Web; siehe auch VML und PGML
SVGA
(Super Video Graphics Adapter) von der VESA entwickelter
Super-Video-Grafikstandard, der Grafikmodi von 640 x 480 Pixeln
bei 256 Farben bis zu 1280 x 1024 Pixeln bei mindestens 16 Farben
unterstützt.
siehe auch VGA, XGA, SXGA, WUXGA, QXGA,
swap
Bezeichnung für: schnell etwas austauschen, wechseln (vornehmlich
Daten). Daten werden in Speichern "geswapt".
Swap File
wird teilweise bei Bedarf automatisch von Windows angelegt, um
temporär Daten auf die Festplatte auszulagern. Im erweiterten Modus
kann man sogar einen dauerhaften Swap-File-Bereich einrichten. Siehe
Auslagerungsdatei.
Swapping
Deutsch: Austauschen. Die Möglichkeit, z. B. von Windows, aktive
Programme zu verwalten, die zusammen größer sind als der
Arbeitsspeicher, wird mit der Swapping Methode realisiert.
Programmteile, die "längere" Zeit nicht benötigt wurden, werden
in eine Auslagerungsdatei ausgelagert, um anderen Programmteilen
Platz zu machen. Wird ein ausgelagerter Programmteil benötigt,
wird dieser wieder eingelagert und dafür ein anderer Teil ausgelagert.
Swing
Die Version 1.2 von Java ersetzt 1998 Swing, womit grafische
Oberflächen programmiert werden können, das alte AWT.
Switch
Mit Switches (Schalter) werden in großen Netzwerken die
verschiedenen Segmente von der Last abhängig dynamisch verbunden.
Sie tun das meistens als Brücken und sind eine Weiterentwicklung
der Hubs.
siehe Switching
Switching
Switching ist das Verfahren, mit dem in großen Netzwerken die
enthaltenen Netzwerkknoten verbunden sind. Man Unterscheidet
drei Arten des Switching:
Leitungsvermittlung (Curcuit Switching)
Nachrichtenvermittlung (Message Switching)
Paketvermittlung (Packet Switching)
SX-Prozessor
Die Prozessoren 80386 und 80486 sind sowohl als DX als auch
als SX Versionen verfügbar. Die SX-Prozessoren sind jedoch
nicht so leistungsstark wie die DX-Prozessoren, weil z. B.
der auf dem 80486DX integrierte mathematische Coprozessor beim
80486SX nicht vorhanden ist. Beim 386er arbeitet der Prozessor
intern mit 32 Bit, extern aber mit 16.
SXGA
(Super eXtended Graphics Adapter) Auflösung bei Digitalkameras
von 1280 x 960 Pixel
siehe auch VGA, XGA, SVGA, WUXGA, QXGA
Symantec
Softwarefirma; übernahm 1991 die Firma Norton Computing und
vertreibt u. a. die Hilfsprogramme Norton Utilities, Norton
Commander, Norton Desktop und Norton Antivirus für DOS und Windows.
http://www.symantec.com
Symbolische Adresse
Namen oder Symbole, die bei symbolischen Programmiersprachen
anstelle der wirklichen Adressen benutzt werden, um das Einfügen
von Programmteilen zu vereinfachen.
synchron
eine Datenübertragung, wenn nach einem Uhrenvergleich zwischen den
Modems die einzelnen Zeichen zu bestimmten Zeitpunkten übertragen werden
Synchrone Übertragung
Übertragungsmethode, bei der Nachrichten als fortlaufender
Datenstrom gesendet werden. Jeder Datenblock folgt einem
Synchronzeichen oder einer Zeichenfolge und endet mit einer
End-of-Message-Sequenz. Im Gegensatz zur asynchronen
Datenübertragung besitzen bei der synchronen Datenübertragung
Quelle und Ziel einen gemeinsamen Takt. Daher werden keine Start-Bits-
und Stopp-Bits benötigt und die Übertragungsrate erhöht sich.
Synphony
Ein von Lotus entwickeltes Programmpaket, bestehend aus
Kommunikationsprogramm, Textverarbeitungsprogramm,
Tabellenkalkulationsprogramm und Datenbankprogramm.
Syntax
Die Syntax ist die Lehre vom Satzbau. Die Syntax einer
Programmiersprache besteht aus einer Reihe von Vorschriften,
die eingehalten werden müssen, um ein syntaktisch einwandfreies
Programm zu erhalten. Sollte gegen diese Regeln verstoßen werden,
wird das entsprechende Übersetzerprogramm die Übersetzung abbrechen,
weil im Gegensatz zu semantischen Fehlern der Übersetzer syntaktische
Fehler erkennen kann.
SYS
Extension für Systemdateien
Sysop
(System Operator); Leiter eines Kommunikationssystems;
Administrator des Internet-Zugangsrechners
System
Allgemein eine aus Einzelteilen gebildete Einheit. Der Begriff
System wird auch für Computer mitsamt ihrer Peripherie benutzt.
Ein Netzwerk ist ebenfalls ein System, bei dem die einzelnen Computer
Subsysteme sind.
SYSTEMS
jährliche internationale Fachmesse für Informationstechnologie und
Telekommunikation in München; Die SYSTEMS ist der bedeutende
Herbst-Event der Wirtschaft in Europa.
http://www.systems.de
Systemsteuerung
Sammlung von Dienstprogrammen, mit denen Windows individuell
angepasst werden kann.
System Fault Tolerance
Mit dem Begriff System Fault Tolerance (SFT) wird das
Sicherheitssystem von Novell NetWare (Version 2.x, 3.x, 4.x)
zusammengefaßt. Dabei handelt es sich durchweg um Maßnahmen,
die in erster Linie dem Verlust von Daten vorbeugen sollen. SFT
selbst wird in drei Stufen (Level I bis Level III) unterteilt:
Systemadministrator
siehe Supervisor
Systemanalyse
Auch als Systementwicklung bezeichnet. Jede Art von Analyse eines
komplexen Systems, das mit Computern z. B. durch Programmierung
gelöst werden soll. Sie ist der erste logische Schritt auf der
Ebene der Planung, der zur Entwicklung einer Computer-Lösung z. B.
durch ein Programm führt.
Systemsoftware
Softwareprogramme, die der Computer zur zur Steuerung seiner
Hardware und zur Verwaltung der Programme und Daten benötigt. Zur
Systemsoftware gehören u. a. das Betriebssystem und die Treiber.
(vergleiche Anwendungssoftware)
Systemstart
Das Einschalten des Computersystems, einschließlich dem
darauffolgenden Selbsttest und dem Booten des Betriebssystems
wird als Systemstart bezeichnet.
Systemtest
Selbsttest
Systemverwalter
Der Systemverwalter (Supervisor, Administrator) ist in einem
Netzwerk für die gesamte Verwaltung des Systems zuständig. So
ist es auch nur dem Systemverwalter möglich, neue Benutzerkonten
einzurichten oder bestehende Konten zu löschen. Zu den Hauptaufgaben
eines Systemverwalters zählen: Einrichtung neuer Benutzerkonten,
Benutzerkonten löschen, Vergabe der Rechte an die einzelnen Benutzer,
Bedieneroberflächen zur Verfügung stellen, Installation neuer
Anwendungsprogramme, Benutzer auf Verwaltungsaufgaben hinweisen,
Überprüfung der Datensicherheit, Sicherung der Daten (delegieren),
Auslastung des Servers überprüfen, Auslastung einzelner
Arbeitsstationen feststellen, Kontrolle der Festplattenkapazitäten,
Nicht mehr benötigte Programme löschen. Der Systemverwalter sollte
immer eine Person sein, die ein gewisses Vertrauensverhältnis genießt
und mit der komplexen Materie eines Netzwerks vertraut ist.