Computer / Internet / Technische Begriffe mit U


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U.S.Robotics (USR); Modemproduzent; stellte auf der CeBIT 97 die x2-Norm für 56 Kilobit/s-Modems vor (Konkurrent: K56 von Rockwell/Lucent)

U2? zu lesen als "you too?", zu deutsch: "du auch?". Beispiel: I'm workin' with windows u2? - Ich arbeite mit Windows, du auch?.

UART (Universal Asynchronous Receiver/Transmitter); universeller asynchroner Empfänger/Sender. Bezeichnung für eine asynchrone serielle Schnittstelle.

Ubuntu beliebter Linux-Distributor http://www.ubuntulinux.org

Übersetzer Übersetzungs-Programm; Teil eines Programmiersystems, das der Übertragung des Quellcodes in den ausführbaren des Prozessors dient. Es gibt drei Typen von Übersetzern: Assembler: Assembler-Übersetzer übertragen Programme, die in der Assembler-Befehlssprache des Prozessors geschrieben wurden, 1:1 in den entsprechenden Maschinencode. Compiler: Compiler führen die vollständige Übersetzung eines mit einer höheren Programmiersprache geschriebenen Quellcodes in ein ausführbares Programm durch. Interpreter: Ein Interpreter erstellt dagegen keine vollständige Übersetzung des Programms, sondern arbeitet den Quellcode Schritt-für-Schritt ab und setzt ihn in die entsprechenden Prozessor-Anweisungen um. Hier wird also kein direkt ausführbares Programm (Objektprogramm) erzeugt. Eine typische Interpreter-Sprache ist BASIC.

Übertragen elektronisches Senden von Informationen

Übertragungsgeschwindigkeit Die Übertragungsgeschwindigkeit eines Modems wird heute in bps (= bits per second) bzw. kBit/s angegeben, seltener noch in "Baud". Prinzipiell ist die benötigte Zeit für eine Datenübertragung also von diesem Wert abhängig. Folgende Übertragungsraten sind bei den genannten Standards heute üblich:
V.90: 56 kBit/s,
V.42: 56 kBit/s,
V.34: 33.600 bps,
V.FastClass: 28.800 bps,
V.32terbo: 19.200 bps,
V.32bis: 14.400/12.000/7.200 bps,
V.32: 9.600/4.800 bps
V.23:1.200/75 bps,
V.22bis: 2.400 bps,
V.22: 1.200 bps
V.21: 300 bps.
Wenn also beispielsweise 28.800 Bits pro Sekunde übertragen werden können, ergibt dies 28.800/8 = 3600 Bytes pro Sekunde. Oder anders ausgedrückt: 3600/1024 = 3,5 KB/Sekunde. Vergleicht man die Zeit, die benötigt wird, um eine 10 KB-Datei zu übertragen, ergeben sich dann folgende Werte:
300 bps-Modem 273 Sekunden
2.400 bps-Modem 34 Sekunden
9.600 bps-Modem 9 Sekunden
14.400 bps-Modem 6 Sekunden
28.800 bps-Modem 3 Sekunden
56K-Modem 1,5 Sekunden.
Diese Werte beziehen sich natürlich auf die reine Übertragungszeit der Datei. Hinzu kommt die Zeit für den Verbindungsaufbau und evtl. Fehlerprotokolle.

Übertragungsmedium Element eines Netzwerks, Kommunikationsweg zur Kommunikation, Weg über den die Leute / Geräte verbunden sind; Einheit, die im Netzwerk den Kommunikationsweg zur Verfügung stellt, über den der gegenseitige Kontakt hergestellt wird; Kabel und drahtlose Technologien

Übertragungsprogramm Ein Programm, welches mit Hilfe einer Direktverbindung über Kabel oder über Datenfernübertragung Information von einem Computer zum anderen senden oder von ihm empfangen kann.

Übertragungsprotokoll Das Übertragungsprotokoll bildet den Rahmen für die zu übertragenden Daten. Es sichert die ordnungsgemäße Übertragung und ist darüber hinaus durch Erhöhung der Redundanz der zu übertragenden Daten mit einer großen Wahrscheinlichkeit in der Lage, Übertragungsfehler zu korrigieren. gängige Übertragungsprotokolle der Datenfernübertragung sind ZModem, YModem, XModem und Kermit. Das Internet benutzt TCP/IP als Übertragungsprotokoll.

Übertragungszeit Als Übertragungszeit wird die Zeit bezeichnet, die zur Übertragung aller Informationen nötig ist. Die Übertragungszeit der reinen Nutzinformation beträgt (Übertragungsgeschwindigkeit) x (Anzahl der zu übertragenden Bits). Dazu kommt der durch das Übertragungsprotokoll entstehende Overhead.

UCLA (University of California Los Angelas); Am 2. September 1969 wurde im Labor von Leonard Kleinrock an der UCLA der erste Computer an einen IMP angeschlossen. Das wird als Geburtsstunde des Internet gewertet. Bis zum 10. Oktober 1969 wurden auch in Stanford, Santa Barbara und Salt Lake City je ein IMP aufgestellt. 1971 arbeiteten im ArpaNet 15 IMPs.

UDF (Universal Disc Format); Mit einem CD-Brenner, der dieses Format beherrscht, lässt sich eine CD wie eine Diskette verwenden. Auch anderen CD-Laufwerke können dieses Format lesen, wenn ein kleines Zusatzprogramm installiert ist.

UDP (User Datagramm Protokoll); Host-zu-Host-Protokoll der Internet-Protokoll-Suite; Transportschicht (bzw. Host-to-Host Layer des DOD-Modells); ein alternatives schnelles Übertragungsprotokoll für das Internet. Im Gegensatz zu TCP/IP arbeitet es verbindungslos, d.h., es erfolgt keine Fehlerkorrektur.

UFS (UNIX File System); hierarchisches Dateisystem für UNIX

UG (User Group); Benutzergruppe.

UHF (Ultra hohe Frequenz); Funkwellen (Fernsehen)

UI (User Interface); Benutzerschnittstelle.

UMA (Upper Memory Area), oberer (oder hoher) Speicherbereich. Bezeichnung für den 384 Kilobyte großen Speicherbereich, der zwischen den 640 Kilobyte MS-DOS-Speicher und 1 MByte liegt. Dieser Bereich - von BIOS und Grafikkarten benutzt - kann durch spezielle Memory-Manager auch in begrenztem Maße für den Anwender zur Verfügung gestellt werden, um Treiber dorthin hochzuladen und damit weniger Hauptspeicher unterhalb der 640 KB-Grenze zu verbrauchen. Die Nutzung dieses Speichers erfolgt über den Treiber HIMEM.SYS, der in der Datei CONFIG.SYS eingebunden ist: "DEVICE=C:\DOS\EMM368.EXE~NOEMS"

UMB (Upper Memory Block), Speicherblock in der UMA

Umbruch Siehe Seitenumbruch oder Zeilenumbruch.

Umdrehungsgeschwindigkeit Die Geschwindigkeit, mit der sich die Diskette bzw. die CD im Laufwerk dreht. Aufgrund der Informationsanordnung auf der CD ändert sich die Umdrehungsgeschwindigkeit ständig, denn jeder Sektor muß mit der gleichen Geschwindigkeit gelesen werden. Deshalb ist die Umdrehungsgeschwindigkeit am inneren Rand der CD geringer als am äußeren Rand.

UMS (Unified Messaging Service); automatische Umwandlung von E-Mails in gesprochenen Text, so dass man sich seine Mails mit dem Handy oder in der Telefonzelle anhören kann.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System); Mobiltelefonstandard, der ab 2001 eingeführt werden soll; 2 Megabit pro Sekunde; siehe auch GSM und GPRS

UND-Verknüpfung Die UND-Verknüpfung verknüpft zwei Aussagen in der Form, das die Verknüpfung nur dann wahr ist, wenn beide Einzelaussagen auch wahr sind. Ist nur eine der beiden Aussagen oder gar keine wahr, so liefert die UND-Verknüpfung der beiden Aussagen den Wert Null.

UNDELETE Ein MS-DOS-Befehl, der die Wiederherstellung einer bereits gelöschten Datei auf einem Magnetspeicher bewirkt, wenn nach der Löschung nicht schon wieder neue Daten auf den Datenträger geschrieben wurden. Wird eine Datei gelöscht, so wird sie vorerst nicht wirklich physikalisch von dem Datenträger entfernt, sondern lediglich ihr Speicherplatz in der FAT zum Beschreiben freigegeben. Solange dieser anschließend noch nicht beschrieben wurde, kann die Löschung der Datei wieder aufgehoben werden.

undo "mache ungeschehen" z. B. den letzten Befehl wieder rückgängig machen.

Undo-Funktion Eine Funktion, welche von vielen Programmen zur Verfügung gestellt wird, um die zuletzt vom Anwender benutzte Funktion wieder rückgängig zu machen. So kann z. B. nach einem versehentlichen Löschen eines Textabschnitts in einem Textverarbeitungsprogramm mit der UNDO-Funktion der ursprüngliche Text wiederhergestellt werden.

ungarische Notation Die ungarische Notation (hungarian Notation) besteht aus detaillierten Richtlinien zur Benennung von Variablen. Diese Notation hat in der Programmierung in C, besonders in der Windows-Welt, weite Verbreitung gefunden. Sie wird "ungarisch" genannt, weil der Vater dieser Notation, Charles Simonyi, ein gebürtiger Ungar ist und die Namen auf den ersten Blick tatsächlich ein wenig fremdländisch wirken. z.B. wird der Name eines Formulars (Form) mit dem Präfix "frm" begonnen.

Unicode ASCII (7 Bit, 128 Zeichen) kann nur die in Amerika üblichen Zeichen darstellen, Extended ASCII (8 Bit, 256 Zeichen) schafft auch westeuropäische Sonderzeichen, aber erst das Überalphabet Unicode mit 16 Bit (65.536 Zeichen), das in den achtziger Jahren entwickelt wurde, ist auch für Russisch, Japanisch, Chinesisch usw. geeignet.

UNICS (Uniplexed Information and Computing System); Nachdem BELL aus dem Projekt MULTICS ausgestiegen war, entwickelten Ken Thompson, Dennis Ritchie, Doug McIlroy und J. F. Ossanna daraus 1969 in Assembler-Code UNICS, das Brian Kerninghan spöttisch UNIX nannte und das bis 1973 in C umgeschrieben wurde.

Unit Bei bestimmten Programmiersprachen, wie PASCAL, werden die zur Verfügung gestellten Bibliotheken auch als Unit bezeichnet.

UnitedLinux Die vier Linux-Anbieter Conectiva, Caldera, SuSE Linux AG und TurboLinux wollen einheitliche Standards einführen. Ziel ist ein gemeinsam standardisiertes Betriebssystem mit dem Namen UnitedLinux, das für den Servereinsatz in Unternehmen gedacht ist. Sie wollen damit ein Zeichen setzen gegen die Vorherrschaft von Microsoft und Red Hat. Kritiker (z. B. Richard M. Stallman) warnen vor einer Verletzung der GNU GPL-Regeln. http://www.unitedlinux.com

universelle Gruppe Bei Windows 2000 können User und Gruppen domänenübergreifend in universelle Gruppen zusammengefasst werden, um sie gemeinsam zu administrieren.

UNIX (Uniplexed Information and Computing System); (Aus CS wurde X, vergleiche UNICS.); Ein leistungsfähiges Betriebssystem, das 1969 an den Bell Laboratories entwickelt wurde. Es ist die Wiege des Internet. Ken Thompson nahm sich 1969 eines Projekts an, das Bell Labs, MIT und General Electric schlicht aufgegeben hatten: Aus dem Mehrplatzbetriebssystem Multix entwickelte er zusammen mit Dennis Ritchie, der zur gleichen Zeit die Programmiersprache C entwickelte, Doug McIlroy und J. F. Ossanna daraus 1969 in Assembler-Code UNICS, das Brian Kerninghan spöttisch UNIX nannte und das bis 1973 in C umgeschrieben wurde. Zwei wichtige Eigenschaften sind die Multi-User- und Multi-Tasking-Fähigkeiten. Das zuerst für Minicomputer entworfene UNIX wurde später aufgrund seiner großen Leistungsfähigkeit und seiner überwiegenden Programmierung in der Sprache C auf die Verwendung mit Großrechnern und Workstations übertragen. Es ist ein 32-Bit-System und existiert mittlerweile in vielen Varianten (AIX, SCO, HP-UX, SOLARIS, BSD, Mac OS X...) für verschiedenste Computertypen, unter anderem wurde es auch auf den PC mit Intel-Prozessoren übertragen. Bekannt ist z. B. das kostenlose Linux. Sein Aufbau wird normalerweise in drei Komponenten gegliedert: Kern (Kernel), Dateisystem und Benutzeroberfläche (Shell). UNIX liegt auch dem Apple-Betriebssystem Mac OS X zugrunde, wobei das X sowohl für die Version 10 als auch für den Hinweis auf den UNIX-Ursprung steht. UNIX ist ein geschützter Name (obwohl er im allgemeinen für alle UNIX-Derivate benutzt wird); die Namensrechte sind von Novell an das X/OPEN-Firmenkonsortium übertragen worden.

Unterbrechung Auch Interrupt genannt. Eine Unterbrechung, die entweder vom Prozessor oder einer peripheren Einheit eingeleitet wurde, um auf bestimmte Ereignisse bevorzugt reagieren zu können. Bei einer Unterbrechung wird die Abarbeitung des gerade aktiven Programms abgebrochen, und zu einer Interrupt-Routine gesprungen, die entsprechend des aufgetretenen Ereignisses reagiert. Ist der Interrupt behandelt worden, wird die Kontrolle wieder an das ursprüngliche Programm gegeben. Da bei einer Unterbrechung sämtliche Prozessor- und Statusregister gerettet werden, hat sie keine Auswirkung auf das unterbrochene Programm.

Unterlängen bei Buchstaben des kleinen Alphabets unter die Mittellängen (etwa "m" und "n") nach unten herausragende Teile bestimmter Buchstaben ("p", "g" und so weiter). Gegenteil: Oberlängen ("g", "j", "q", "y").

Update Deutsch: Aktualisierung. Firmen aktualisieren ihre Programme durch Veröffentlichung neuer Versionen, die mehr Funktionen besitzen oder um einige Fehler bereinigt worden sind. Die Besitzer älterer Versionen können weit unter dem Preis der neuen Vollversion ein Update erwerben, welches die ältere Version auf die neue aktualisiert. (vergleiche Upgrade)

Upgrade Ursprünglich bedeutete Upgrade den Ausbau eines Computersystems durch zusätzliche oder bessere Hardware bzw. auch Software. Viele Anwender verwenden den Begriff Upgrade als Synonym zu dem Begriff Update. Meist versteht man unter einem Upgrade das versionsunabhängige Aktualisieren der Software. Das heißt, wer von der Uraltversion XYZ 4 auf die moderne Version XYZ 7 wechselt, macht ein Upgrade. Das kann sehr kostengünstig sein. siehe auch Leapfrogging;

Upload englisch für "Aufladen", gemeint ist hier das Laden (Schreiben) von Daten auf einen anderen Computer, also beispielsweise die Übertragung von einem Client zu einem Server, z.B. Aufspielen einer Website auf den Provider-Server (Gegenteil von Download)

UPN (Umgekehrte polnische Notation. Auf den polnischen Logiker Jan Lukasiewicz (1878-1956) zurückgehende Schreibweise von Rechenoperationen, bei der das Verknüpfungssymbol hinter die zu verknüpfenden Operanden geschrieben wird und nicht dazwischen, wie allgemein üblich. Durch die daraus entstehende Schachtelung der Operationen ineinander, wird eine Klammersetzung unnötig.

UPS (Uninterruptible Power Supply), Notstromversorgung, durch die mittels Akkus bei einem Stromausfall für einige Minuten die Stromversorgung aufrechterhalten werden kann. In dieser Zeit kann der Server alle Benutzer informieren, damit alle Sitzungen auf diesem Server ohne Datenverlust beendet werden können.

Urheberschutz Der Urheberschutz stellt geistiges Eigentum unter Schutz, so das immaterielle Kreationen, wie Ideen, Software, etc, vor dem Mißbrauch Dritter geschützt sind. Verstöße gegen dieses Gesetz, wie das Anfertigen von Raubkopien können mit Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet werden.

URI (Uniform Resource Identifier); die Adresse einer im Internet liegenden Ressource. Ein URI ist entweder ein URL oder ein URN.

URL (Uniform Resource Locator); Das World Wide Web benutzt die von Berners-Lee entwickelten URLs, um den Ort einer Datei auf einem anderen Server zu spezifizieren. Ein URL beinhaltet den Typ der Recource, mit der verbunden werden soll (Web, gopher, WAIS), die Adresse des Servers und den Ort der Datei. Die Syntax ist:
Schema://Host.Domain[:Port]/Pfad/Dateiname
wobei Schema eines der folgenden ist:
file (eine Datei des eigenen lokalen Systems,
ftp (eine Datei auf einem anonymous FTP-Server),
http (eine Datei auf einem WWW-Server),
gopher (eine Datei auf einem Gopher-Server),
WAIS (eine Datei auf einem WAIS-Server),
news (eine Usenet newsgroup) und
telnet (eine Verbindung zu einem Telnet-basierten Service)
Beispiele für URLs:
http://www.gadjuka.de (diese Web-Site)
Ein URL ist zugleich ein URI. Die Länge einer URL ist auf 1024 Zeichen beschränkt. Siehe auch der URN.

Urlader Auch Boot-Programm genannt. Der Urlader entspricht dem Programm, welches durch Einschalten aufgerufen wird, und den Systemstart vollzieht, welcher das Laden des Betriebsystems beinhaltet.

URN (Uniform Resource Name); weltweit eindeutige Kennung einer Ressource. Im Unterschied zum URL legt ein URN nicht fest wo das Dokument physikalisch liegt. Das erlaubt eine verteilte Speicherung und den Zugriff auf die nächstgelegene Kopie. Ein Directory Service setzt einen URN in einen oder mehrere URLs um.

Usability Gebrauchstauglichkeit; Grad der Benutzbarkeit; Usability stellt sicher, dass die Nutzerziele sicher und schnellstmöglich mit zufriedenem Nutzer erreicht werden. Beschrieben wird die Usability in der Norm DIN EN ISO 9241. http://www.usabilitynet.org/

USASCII (USA Standard Code for Information Interchange", Veraltete Bezeichnung für ASCII-Code

USB (Universal Serial Bus); auf der CeBIT 97 vorgestellt; USB soll für einheitliche Stecker der Peripheriegeräte sorgen: Tastatur, Maus, Monitor, Drucker, Joystick, Modem, Scanner kann der Anwender einfach einstecken, ohne auf verschiedene Standards oder Zusatzkarten achten zu müssen. Bis zu 127 Geräte können mit Hilfe eines Hub über einen Interrupt an die komfortablere und schnellere Schnittstelle angeschlossen werden, während der Computer läuft. Windows 98 unterstützt USB als erstes Betriebssystem. Auf der CeBIT 98 wurden auch Tastaturen und Monitore gezeigt, an die man USB-Geräte anschließen kann.

USB 2.0 (Universal Serial Bus); USB 2.0 soll für die eingeführten Stecker und Kabel die 40-fache Geschwindigkeit bringen gegenüber USB und damit sogar schneller sein als Fire-Wire.

Usenet Weltweites Nachrichten- und E-Mail-Netz im Internet; Das Usenet stammt noch aus den Anfangszeiten des Internet, als 1970 zwei amerikanische Studenten beschlossen, ihre UNIX-Rechner miteinander zu verbinden und die Software für ein elektronisches "Schwarzes Brett" schrieben. Um das teuere Internet durch preisgünstige Möglichkeiten für alle erreichbar zu machen, entstand im Usenet einige Jahre später eine Subkultur, die Newsgroups. Das Netz war zuerst nur dazu gedacht, Unix-spezifische Probleme und Lösungen auszutauschen. Das im Usenet verwendete Protokoll ist UUCP, u.a. das Protokoll für Tausende von Mailboxnetzen.

USENIX Linux-Distributor http://www.usenix.org

User Bezeichnung für einen Computerbenutzer oder Benutzer eines Netzes

User Datagram Protocol Bezeichnung eines zu TCP alternativen Übertragungsprotokolls im Internet.

USR (U.S.Robotics); Modemproduzent; stellte auf der CeBIT 97 die x2-Norm für 56Kilobit/s-Modems vor (Konkurrent: von Rockwell/Lucent)

USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung); Notstromversorgung, siehe UPS

UTP (Unshielded Twisted Pair); nicht abgeschirmtes verdrilltes Kupferkabel (siehe auch TP); Übertragungsmedium in einem LAN; es gibt abgeschirmtes (STP) und nichtabgeschirmtes (UTP); einfache Handhabung aber geringe bis mittlere Übertragungsrate; Es gibt verschiedene Kategorien von UTP:
Kategorie 1:TP Kat 1
Kategorie 2:TP Kat 2
Kategorie 3:TP Kat 3
Kategorie 4: TP Kat 4
Kategorie 5: TP Kat 5

UUCP (Unix to Unix Copy Protokol); ein Protokoll zur Datenübertragung zwischen UNIX-Rechnern. Es wurde für das ArpaNet (Betriebssystem UNIX) entwickelt, um Dateien per Modem zu übertragen. Heute werden hauptsächlich E-Mails mit UUCP ausgetauscht. Bei Internetzugängen verschiedener Provider gibt es häufig nur UUCP als Übertragungsprotokoll. Es ist wegen der Möglichkeit der Verschickung von komprimierten Datenpaketen oft der beste und vor allem kostengünstigste Weg für E-Mails und News. (siehe Mike Lesk)

UUEncode Die Codierung von binären Dateien (wie z. B. Bilder, Sounds, Programme, usw.) zum Versand über das Usenet / Internet. Da das Internet-Protokoll nur eine beschränkte Anzahl von Zeichen erlaubt, müssen alle unzulässigen Sonderzeichen vor dem Versand entschärft werden. Dies geschieht durch eine einfache Bit-Manipulation, das Uuencoden. Dabei werden drei 8-Bit Zeichen in vier Zeichen mit jeweils 6 Bit umgewandelt. Jedes dieser Zeichen bekommt noch einen Wert von 32 dazuaddiert. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass jedes Zeichen der Norm entspricht. Um eine solche Datei zu entschlüsseln, muß man es Uudecoden.

UUNET ehemals weltgrößter Internet-Provider