Computer / Internet / Technische Begriffe mit W


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W2K kurze Schreibweise für Windows 2000

W3 andere Schreibweise für WWW (world wide web). Name des Multimedia-Systems im Internet

W32.Lovsan siehe Lovsan

W3C World Wide Web Consortium, herstellerübergreifende Organisation zu Koordinierung der weiteren Entwicklung des WWW, von Spezifikationen und von Referenzsoftware. Das W3C hat seinen Hauptsitz am Massachusetts Institute of Technologie in Boston (MIT). Die Finanzierung erfolgt durch die Beiträge der Mitgliedsunternehmen. http://www.w3.org/

wacky Ausdruck für "verrückt, komisch".

Wacom Herstellefirma von LCDs, z. B. des Pen-Displays Cintiq 18SX http://www.wacom-europe.de

waef Akronym in einer Mail für "when all elses fails", zu deutsch: wenn sonst alles schiefgeht, wenn sonst nichts mehr hilft. Beispiel: waef, brs - wenn sonst nichts hilft, schalte aus. brs.

Wafer Bei der Herstellung von Chips verwendete Halbleiterscheibe aus Silizium; Mehrere Chips werden gleichzeitig hergestellt und anschließend getrennt.

Wagenrücklauf Durch das Drücken der ENTER-Taste wird in der Textverarbeitung signalisiert, dass eine neue Zeile ganz links begonnen wird.

Wahlfreier Zugriff Siehe Zugriff, wahlfreier.

Wählleitung Eine Leitung, die nur für die Dauer der Verbindung durch Wählen der Nummer des anderen Apparates aufgebaut wird; Gegensatz: Standleitung

Wahlsperre Eine bei postzugelassenen Modems vorgeschriebene Vorrichtung, die verhindert, dass die gleiche Nummer zu oft hintereinander gewählt wird. Bleibt die Nummer bei mehreren hintereinander getätigten Versuchen besetzt, wird das Modem eine längere Zeit gesperrt, um das Leitungsnetz nicht zu überlasten.

Wahrheitstabelle Eine Tabelle, die alle Kombinationen der in einem Term vorkommenden logischen Variablen und die dazugehörigen Ergebnisse enthält.

Waibel PC-Versandhandel http://www.waibel.de

WAIS (Wide Area Information System) auch (Wide Area Information Server); Name eines Informations-Suchsystems im Internet; Software, die entwickelt wurde, um Informationen aus Datenbanken, die im Internet verteilt sind, abzurufen. WAIS ermöglicht die Volltextsuche.

Waitstate Ein Wartezyklus, den schnelle Prozessoren bei langsamer Peripherie (z. B. langsamer Speicher) einlegen müssen, um einen Datenverlust bei der Speicherung zu verhindern und auf die Daten beim Lesen zu warten.

wall! hilfesuchender Ausdruck in einer Mail, wenn man nicht mehr weiterkommt. Man steht vor einer Wand (= wall).

Wallet digitale Geldbörse; siehe SET

wallpaper (Tapete); Wer unnötig umfangreiche Ausdrucke erzeugt, produziert "Tapeten".

WAN (Wide Area Network); Weitverkehrsnetzwerk; Großes Netzwerk, das aus der Verknüpfung von LANs oder MANs gebildet wird; flächendeckendes (weltweites) Großnetz von PCs, > 100 km, Posthoheit; WANs gehen über die Ausdehnung eines lokalen Netzwerkes hinaus und ermöglichen die Netzkommunikation über kontinentale Grenzen hinweg. Dazu müssen Datenfernverbindungen eingesetzt werden, z. B. das öffentliche Telefonnetz, verschiedene Datex-Dienste oder ISDN. Die rechtliche Kontrolle liegt hier nicht beim Benutzer, sondern beim Anbieter der Übertragungsnetze. Man unterscheidet u. a. : GAN (Global Area Network, öffentliche weltweite, z. B. Internet) und Enterprise (Verbindung aller LANs einer Firma)

WAP (Wireless Application Protocol); technische Standard der mobilen Datenübertragung, mit dem Mobiltelefone auf Online-Dienste im Internet zugreifen können, um Informationen individuell und bedarfsgerecht abfragen zu können. Für WAP wurden die Seitenbeschreibungssprache WML und das Grafikformat WBMP entwickelt. Im Unterschied zur Web-Technologie verwendet WAP ein binäres Dateiformat (WBXML) für die Übermittlung der Inhalte zwischen Gateway und Client. Im Gegensatz zu SMS ist mit WAP eine zweiseitige Kommunikation möglich.

WAP-Forum Die Standardisierung des WAP erfolgt im WAP-Forum, in dem alle wichtigen Endgerätehersteller und Netzbetreiber vertreten sind. http://www.wapforum.org/

WAP-Gateway auch WAP-Proxy; Vermittler zwischen dem Funknetz und dem Internet; zum Funken wird die WML-Datei in binären Code umgewandelt. siehe WBXML

War-Driving Wardriving; aufspüren von Funknetzen (WLAN), eine aus den USA gekommene und sich verbreitende Hacker-Aktivität, siehe auch Hackerzinken

Warchalking Hacker malen mit Kreide die Zugangsdaten für Funknetze (WLAN) an Wände, sogenannte Hackerzinken

Wardriving aufspüren von Funknetzen (WLAN), eine aus den USA gekommene und sich verbreitende Hacker-Aktivität, siehe auch Hackerzinken

Warmstart Neustart des nicht ausgeschalteten Computers durch die Tastenkombination Strg-Alt-Entf; Es wird nur das Betriebssystem neu geladen. Im Gegensatz zum Kaltstart wird der POST nicht ausgeführt.

Warnock Dr. John Warnock entwickelte in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts die wissenschaftlichen Grundlagen des PostScript-Grafikmodells. Er war der Gründer der Firma Adobe.

Warteschlange Warteschlangen sind ein Verfahren zur Datenpufferung nach dem FIFO Prinzip (First In, First Out). Sie werden dort verwendet, wo die Datenquelle schneller Daten produziert als das Datenziel verarbeiten kann (z. B. bei - Drucker, Diskettenlaufwerk, etc.) Eventuell ankommende Druckjobs werden, während der Drucker tätig ist, in einer Warteschlange gespeichert und in der Reihenfolge ihres Erscheinens abgearbeitet. Der Druckmanager unter Windows ist die Realisation einer komfortablen Warteschlange.

Watt Eine Maßeinheit der Leistung.

WAV Dateinamens-Erweiterung von Sounddateien. WAV-Dateien sind digitalisierte Audiodateien (siehe Sampling), die je nach Einstellung des Analog-Digital-Wandlers in verschiedenen Qualitäten vorliegen können. Da kein Komprimierungs-Verfahren bei der Speicherung verwendet wird, sind sie bei vollständiger Ausschöpfung der Möglichkeiten moderner Digitalisierungs-Technik (44 kHz, 16-Bit, Stereo) sehr groß. Daher wird auf dem PC häufig nur mit WAV-Dateien gearbeitet, die mit 22 kHz, 8-Bit und in Mono aufgenommen wurden. Über den Soundrekorder oder den Mediaplayer von MS-Windows können WAV-Dateien abgespielt werden.

Wavelet Verfahren, das stufenlos zoombare Abbildungen in Web-Sites bei geringen Ladezeiten verspricht.

Wavetable Alternative zur FM-Synthese bei künstlicher Klangerzeugung. Kurze Samples eines Musikinstruments werden in die benötigte Tonhöhe und -dauer umgerechnet.

Wayne Ron Wayne; 1976 gründete Steve Jobs in Kalifornien zusammen mit Ron Wayne von der Videospielefirma Atari und Steven Wozniak die Computerfirma Apple.

WBMP (Wireless Bitmap); Grafikformat für WAP; WAP-BMP besitzt 1 Bit Farbtiefe (schwarz oder weiß) und läßt sich mit einem Konverter von GIF oder JPEG wandeln.

WBT (Web Based Training); e-Learning mit hilfe des Internet

WBXML (WAP Binary XML); Im Unterschied zur Web-Technologie verwendet WAP ein binäres Dateiformat für die Übermittlung der Inhalte zwischen Gateway (Übergang zwischen Internet und Mobilfunknetz) und Client (Handy). Bei der Kompilierung des Seitenquellcodes in Bytecode schrumpft die zu übertragende Datenmenge auf etwa ein Viertel zusammen. Zwischen Webserver zum Gateway werden die Dateien mit dem gewöhnlichen HTTP übertragen

WD (Western Digital); Festplattenspezialist (z. B. Caviar) http://www.westerndigital.com

WDA (Wireless Digital Assistent); PDA, der drahtlos mit anderen Geräten bzw. dem Internet Daten austauschen kann; einer der ersten ist 2002 der HP Jornada 928 WDA; siehe auch WLAN

WDM (Wavelength Division Multiplexing); Internet-Technik, die 2,5 GBit/s pro Wellenlängen-kanal ermöglicht siehe auch ADSL und HDSL (Windows Driver Model); Treiber nach diesem Modell unterstützen die Geräte sowohl unter Windows 98 als auch unter Windows 2000

Wearables mobile, tragbare Elektroniksysteme z. B. in der Kleidung

Web Web ist ein Synonym für das WWW, das World Wide Web, einem Bestandteil des Internet

Web-Adresse siehe URL

Web-Browser Browser sind Anwendungsprogramme mit grafischer Benutzeroberfläche, die das Navigieren im Internet per Mausklick ermöglichen.

Web-Clipping Das US-Unternehmen Palm-Computing; Tochter von 3Com; Hersteller des PalmPilot bringt mobile Geräte zum Internetzugang auf den Markt, die aber nicht mit WAP sondern mit Web-Clipping arbeiten. http://www.palm.net

Web-Design Oberbegriff für das Publizieren im WWW; Web-Design umfasst Layout-Design, Content-Design, Navigations-Design, Hypertext-Design und Applikations-Design.

Web-Organizer Verwaltung von Adressenverzeichnissen und Kalendern im WWW; siehe Organizer Beispiele:
http://www.elsanet.de
http://www.daybyday.de
http://www.terra7.de
http://www.yahoo.de
http://www.hotdiary.com
http://www.jump.com
http://www.visto.com
http://www.smartcal.com
http://www.when.com
http://www.anyday.com

Web-Publishing Bereitstellung von Informationen im WWW, z.B. Websites von Unternehmen, Online-Ausgaben von Printmedien; siehe Web-Design

Web-Seite Eine einzelne HTML-Datei; Die erste Seite eines Angebots wird HomePage genannt. Eine Sammlung von zusammengehörenden Web-Seiten wird Web-Site genannt

Web-Server Ein Web-Server ist ein Server, der im Internet Dienste anbietet. Man benötigt spezielle Web-Server-Software und eine Standleitung zu einem Provider.

Web-Site Eine Sammlung von zusammengehörenden Web-Seiten; Die erste Seite eines Angebots wird HomePage genannt. Eine einzelne HTML-Datei wird Web-Seite genannt

Web-Spoofing Hackern gelingt in manchen Fällen das Umleiten von Anfragen an bestimmte Internet-Seiten auf andere Adressen.

Web-Telefonie Telefonieren über das Internet kann v. a. bei großen Entfernungen deutlich billiger sein. Web-Telefonie-Programme gibt es u. a. von Netscape (CoolTalk), Microsoft (NetMeeting) und Intel (FreeTel).

Web.de Suchmaschine zum schnelleren Finden von Informationen bzw. Web-Sites im WWW. http://www.web.de

WebCam Videokamera, die ihre Bilder in Echtzeit im Internet präsentiert

Webkatalog Ein Webkatalog ist im Gegensatz zur Suchmaschine ein redaktionell aufbereiteter Internet-Dienst, in dem der User nach Informationen zu bestimmten Angeboten suchen kann.

WebMaster Der Webmaster ist verantwortlich für das technische Funktionieren eines Online-Auftritts (Web-Site) im Internet.

Webseite Home-Page bzw. eine einzelne Datei einer Web-Site; siehe Web-Seite

WebSite zusammengehörende Webseiten; siehe Web-Site

Webtracking Messung der Medienleistungen von Online-Diensten und dem Internet, basierend auf der Auswertung der Logfiles

wedged Ausdruck für ein festgefahrenes Programm.

Weißabgleich Anpssaung eines Gerätes auf die Farbtemperatur des Lichts durch Abstimmung der Rot-, Blau- und Grünwerte in der Kamera mit dem Ziel, dass weiße Objekte auch weiß dargestellt werden.

Weißpunkt Der hellste Bereich in einem Bild

Weizenbaum Joseph Weizenbaum; Pionier der KI; entwickelte 1966 das legendäre ELIZA-Programm

Welch Terry Welch; Miterfinder von LZW

WELL (WYhole Earth 'lectronic Link); Name einer amerikanischen Kult-Mailbox, die in San-Francisco von Ex-Hippies gegründet wurde.

Wenger Eric Wenger entwickelte die Landschaftsgenerator-Software BRYCE mit einer GUI von Kai Krause für den Mac

WEP (Wired Equivalent Privacy); ein Verschlüsselungsverfahren, das das Abhören von 802.11-Funksignalen eines WLAN verhindern soll; Inzwischen gibt es das sicherere WPA.

Western Digital führender Hersteller von Festplatten, führte 1997 SDX ein, um die Festplattengeschwindigkeit für den Zugriff auf Laufwerke mit Wechselträgern zu nutzen. http://www.westerndigital.com

WGS Linux-Distributor http://www.linuxmall.com

Whistler Windows XP; Code-Name des angekündigten Nachfolgers von Windows 9x, Windows ME und Windows 2000

White Book Als Erweiterung des Green Book geht es im White Book um Video-CDs mit einer maximalen Spieldauer von 75 Minuten. Die Filme werden per MPEG1-Verfahren komprimiert, zum Abspielen ist daher eine MPEG-Hardware erforderlich. siehe auch CD-Format

white pages Bezeichnung für die amerikanischen Telefonbücher im Gegensatz zu den sogenannten Yellow Pages, dem Branchenverzeichnis (wie bei uns). Bei der Internet-Telefonie ein Adreßverzeichnis für angemeldete Anwender, eine Art Online-Telefonbuch

Whiteboard Eine von beiden Partnern verwendbare Zeichenfläche

WHOIS zu lesen als "who is ...". Das WHOIS ist eine Art Telefonbuch im Internet und gibt Auskunft über E-Mail-Adressen, Postadressen und Telefonnummern von Internet-Teilnehmern.

Wi-Fi (Wireless Fidelity); soll als Industriestandard das reibungslose Zusammenarbeiten von WLAN-Komponenten verschiedener Hersteller nach der IEEE-802.11-Norm garantieren; erreicht praktisch mehr als 5 MBit/s (21) http://www.wi-fi.org

Widget kleines Hilfsprogramm; Widgets sind auf HTML- und JavaScript basierende Miniatur-Webseiten. Das Dashboard von Mac OS X 10.4 ist z. B. eine sammlung von Widgets.

Wiki (auch WikiWiki und WikiWebs); Seitensammlungen im WWW, die von Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online geändert werden können. Der Name Wiki beziht sich auf das hawaianische Wort für "schnell". Eines der bekanntesten und größten ist Wikipedia.

Wikipedia freie Enzyklopädie, die von Tausenden Autoren im Internet entwickelt wird. http://de.wikipedia.org

wildcards auch Joker genannt - sind Platzhalter, welche eines (?) oder mehrere Zeichen (*) ersetzen. Das Fragezeichen an einer Stelle in einem Befehl oder einem Namen bedeutet, dass an seiner Stelle genau ein beliebiges Zeichen stehen darf, statt des Sterns können beliebig viele Zeichen stehen. *.* bedeutet also: sämtliche Dateien.

Willamette Codename des Pentium IV

Wilson Sophie Wilson; Broadcom-Chefarchitektin, vorher als Direktorin von Eidos an der Entwicklung von Lara Croft beteiligt, war davor ein Mann, heiß Roger und war das Hirn der Firma Acorn und der ARM-Architektur.

WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access); Aktuelle W-LAN-Netzwerke stoßen bei Datenraten von 54 MBit/s und Reichweiten von 200 Metern an ihre Grenzen. Die zukünftige BretbandtechnikWiMAX dagegen soll mit bis zu 75 MBit/s noch in Entfernungen von 50 Kilometern funken. WiMAX entstand aus IEEE-802.16

WIM (Wireless Identity Module); SIM für WAP

WIN Abkürzung für "Wissenschaftsnetz", Name eines nicht-öffentlichen Datennetzes für deutsche Wissenschaftseinrichtungen der Lehre und Forschung.

WinApp Abkürzung für "Windows Application" ( Anwendungsprogramm für Windows)

WINCIM (CompuServe Information Manager für Windows); Die Bedienung von CompuServe erfolgt mittels einer eigenen Benutzeroberfläche, dem WINCIM., den es in Versionen für DOS, OS/2 und Windows gibt.

Windows grafische Benutzeroberfläche von Microsoft mit Eigenschaften eines Betriebssystems 1993 Version 3.1 , 1994 Version 3.11 mit Netzwerkeigenschaften ab Version 3.0 war Windows wirklich gut (PC-Kopie der Macintosh-Philosophie die hinter dem Original zurückbleibt) Problem: Windows braucht selbst sehr viel Speicher und Rechnerleistung (Für 286er oder davor und bis zu 1 MB RAM war z. B. Geoworks Ensemble besser), Windows 95 ist ein echtes Betriebssystem. siehe auch MS-Windows; Windows CE 2.0; Windows CE 3.0 Weitere Informationen: http://www.yahoo.de/Computer_und_Internet/Betriebssysteme/ http://www.yahoo.com/Computers_and_Internet/Operating_Systems/

Windows 2000 Als Nachfolger sowohl von Windows 98 als auch von Windows NT 4.0 vorgesehen ersetzte es aber nur NT. (Windows 98 wird durch Millennium ersetzt.)

Windows 2000 Advanced Server Windows 2000 für große Netzwerke und den Einsatz von Exchange; unterstützt bis zu 32 Prozessoren und bis zu 64 GByte RAM

Windows 2000 Datacenter Windows 2000 mit fast schon Großrechnerleistung

Windows 2000 Professional Windows 2000 für Workstations

Windows 2000 Server Windows 2000 für Server in kleinen und mittleren Unternehmen; unterstützt bis zu 8 Prozessoren und bis zu 8 GByte RAM

Windows 3.0 grafische Benutzeroberfläche von Microsoft; großer Durchbruch 1990/91 für Microsoft Betriebssystemerweiterungen; 3 Modi: Real Mode für maximale Kompatibilität, Standard Mode mit Ausnutzung des 286-Protected Modus und den erweiterten 386er-Modus für Multitasking; Rechtsstreitigkeiten mit Apple verboten u. a. einen leeren Desktop beim Start zu präsentieren - als Ausweg wurde der Programm-Manager eingeführt.

Windows 3.1 einheitliche graphische Benutzeroberfläche von Microsoft mit Betriebssystemeigenschaften, löste 1992/93 Windows 3.0 ab, True-Type-Schriften, Multitasking, OLE, Treiber für Sound, Video u. v. a. m. (Multimedia), unterstützt nicht mehr den Realmodus, sinnvoll erst ab 386SX und 2 MB RAM; benötigt 15 bis 40 MB

Windows 3.11 Windows for Workgroups, einheitliche graphische Benutzeroberfläche von Microsoft mit Betriebssystemeigenschaften, ermöglicht Peer-to-Peer-Netze, Multitasking, OLE, Treiber für Sound, Video u. v. a. m. (Multimedia), unterstützt nicht mehr den Realmodus, sinnvoll erst ab 80386 und 4 MB RAM

Windows 4.0 lange getestete Betaversion von Windows 95, auch "Chicago" genannt

Windows 95 32-Bit Betriebssystem für PCs von Microsoft; multitaskig-fähig, aber nicht multiprocessing; Markteinführung in Deutschland am 5.9.1995; Gestaltung der Oberfläche zieht mit dem Apple Macintosh gleich. Hardwareerkennung, leichter Aufbau eines Peer-to-Peer-Netzwerkes möglich; Mindestvoraussetzungen: 386 (real 486), 4 MByte (real 8 MByte), 60 MByte Festplatte (braucht es selber), Pentium verleiht den Anwendungen Flügel. siehe auch MS-Windows; Windows CE 2.0; Windows CE 3.0 Weitere Informationen: http://www.yahoo.de/Computer_und_Internet/Betriebssysteme/ http://www.yahoo.com/Computers_and_Internet/Operating_Systems/ http://www.windows95.com/

Windows 98 32-Bit Betriebssystem für PCs von Microsoft; Nachfolger von Windows 95; Verkaufsbeginn war der 25.06.1998. stärkere Ausrichtung auf den fest integrierten Internet Explorer 4.0, bei dem die Sicherheitslöcher des Vorgängers gestopft werden sollten. In der Windows 98 Second Edition ist die Internet-Verbindungsfreigabe ICS enthalten. Der Nachfolger von Windows 98 ist nicht Windows 2000 sondern Windows ME.

Windows CE 2.0 ein Betriebssystem für Kleingeräte (Organizer, Handheld-PC, Palm-PC), das wie ein abgespecktes Windows 95 aussieht.

Windows CE 3.0 Seit 2000 setzt Microsoft den Kampf gegen Palm mit diesem Betriebssystem für Subnotebooks und Pocket PCs fort, das wie ein abgespecktes Windows 95 aussieht und kompatibel zum Office 2000 ist. Die ersten Geräte dafür sind HPs Jornada 545 und Casios Cassiopeia E-115G.

Windows CE 4.0 Nachfolger von Windows CE 3.0, Grundlage von Pocket PC 2002

Windows ME (Millennium Edition); Nachfolger von Windows 98; wird ab 26. Mai 2000 in Deutschland verkauft; basiert immer noch auf MS-DOS; Windows ME fordert mindestens einen Pentium 150 mit 32 MByte RAM

Windows Media Center Microsoft bereitet ein Betriebssystem für Fernsehgeräte vor.

Windows for Workgroups siehe Windows 3.11

Windows NT (New Technology); Netzwerk-Betriebssystem von Microsoft, keine Segmentierung des Arbeitsspeichers in 64 KByte-Block wie bei Intel-Prozessoren, sondern lineare (fortlaufende) Adressierung wie bei 68XOO-Prozessoren. Windows NT ist vollständig in C programmiert. Windows NT war ursprünglich als Nachfolger von OS/2 in Zusammenarbeit mit IBM geplant, dann nach der Trennung von Microsoft und IBM als Nachfolger von Windows 3.x; aber wegen des großen Speicherhungers nicht konkurrenzfähig; deshalb zum Netzwerkbetriebssystem umgewandelt: Windows NT Workstation und Windows NT Server. Windows NT hat nur mangelhafte Multimediafähigkeiten, unterstützt weder AGP- noch USB-Port und kann nicht mit DVDs umgehen. Windows 2000 soll Leistungen von Windows 98 übernehmen und Windows NT 4.0 ablösen.

Windows NT Server (New Technology); Netzwerk-Betriebssystem von Microsoft, Windows NT Server ist das erforderliche Betriebssystem für die Serverkomponenten des Microsoft BackOffice. http://www.microsoft.com/ntserver/

Windows NT-Verzeichnisdienste Windows NT-Verzeichnisdienste übernehmen die Verwaltung einer sicheren, verteilten Verzeichnisdatenbank und stellen Dienste sowohl für Endbenutzer als auch für Netzwerkadministratoren bereit. Die Echtheitsbestätigungsdienste der Windows NT-Verzeichnisdienste bieten Benutzern die Möglichkeit, mit einer einzigen ID und nur einem Kennwort, die an einem beliebigen Desktop des Netzwerkes eingegeben werden, auf Dienste, Anwendungen und Ressourcen zuzugreifen, die an einer anderen Stelle im Netzwerk gespeichert sind. Komponenten und Funktionen der Verzeichnisdienste: Ein Benutzer - Ein Konto Allgemeiner Zugriff auf Ressourcen Zentrale Verwaltung Synchronisieren und Partitionieren der Verzeichnisdatenbank DSMN von Novell BackOffice-Integration siehe auch Domänen-Modell und Vertrauensstellung

Windows NT Workstation (New Technology); echtes Betriebssystem von Microsoft, eigenständiges stabiles Desktop-Betriebssystem, v. a. aber Betriebssystem einer Arbeitsstation in einer Windows NT Server-Domänenumgebung http://www.microsoft.com/ntworkstation/

Windows XP (Experience - Erfahrung); Whistler; Nachfolgers von Windows 9x, Windows ME und Windows 2000. Mit Windows XP und Office XP hat Microsoft eine Zwangsregistrierung der Software eingeführt. Windows XP wurde ab Oktober 2001 in Deutschland in zwei Fassungen verkauft: Windows XP Home Edition und Windows XP Professionell für Serverbasierte Netze mit höherem Sicherheitsanspruch

Windows-Explorer Dateimanager in Windows ab Windows 95/NT; hat nie die Leistungsfähigkeit erreicht, die lange vorher schon durch den Norton Commander Standard war

WinSF (Windows Future Storage); Das Betriebssystem Longhorn von Microsoft, Nachfolger von Windows XP, enthält Palladium, Sidebar und WinFS, eine Datenbankeigenschaft

Wingate Eine besondere Art von Proxy, die Windows-Rechnern eines LAN Zugang zum Internet verschafft.

WINS (Windows Internet Name Service); Ein WINS-Server verarbeitet Namensregistrierungen und Abfragen. Der Server führt eine Datenbank, in der den NetBIOS-Namen der WINS-Clients die zugehörigen IP-Adressen zugeordnet sind. Fordert ein Client eine IP-Adresse an, ermittelt und übermittelt der WINS-Server sie.

WinSock IPC-Mechanismus; ermöglicht den Zugriff auf Transportprotokolle wie z. B. TCP/IP und IPX, bidirektionaler Kommunikationskanal zwischen Client und Server

WINSOCK.DLL Erweiterung von Windows 3.X und Windows 95, die dafür sorgt, dass Windows auf Internet-Daten zugreifen kann. Win 95 und Windows 3.X nutzen jeweils unterschiedliche 32-Bit- oder 16-Bit-Winsocks.

Wintel Softwareklasse für Computer, die unter Windows auf einer Intel-kompatiblen Plattform arbeiten in Gegensatz z. B. zu Linux, UNIX, Apple u.a.

WinWord Bekannte und v.a. in Deutschland marktführende Textverarbeitung der Firma Microsoft, die als Nachfolger des DOS-Programms MS-Word speziell für MS-Windows entwickelt wurde. Nachdem WinWord v.a. mit der Version 2.0 eine große Verbreitung fand, ist seit Anfang 1994 die deutlich funktionsreichere Version 6.0 im Handel. WinWord machte häufig negative Schlagzeilen, weil die ersten Versionen von WinWord 2.0 und WinWord 6.0 teilweise starke Programmfehler (Bugs) aufwiesen. WinWord zeichnet sich durch einen sehr großen Funktionsumfang bei gleichzeitig sehr einfacher Bedienung aus. Insbesondere auch die Integration des Programms in das Microsoft Office (u.a. mit MS-Excel und MS-Access) ist sehr gut gelungen, was zum Markterfolg deutlich beigetragen hat. Mit der Einführung von Windows 95 ist auch eine angepaßte Version von WinWord entstanden, die u.a. lange Dateinamen und erweiterte Hilfefunktionen anbieten.

Wirth Niklaus Wirth; (geb. 1934 in Winterthur, Schweiz), entwickelte von 1968 bis 1970 die Programmiersprache PASCAL, von 1974 bis 1978 die Sprache Modula (1982 Modula 2) und 1986 bis 1989 die Programmiersprache Oberon

WISS (Wireless Infrastructure for Students and Staff); Im April 2000 wurde in Rostock das nach Boston und Keio dritte Internet-Funknetz einer Universität eingerichtet, mit dem alle Gebäude der über die ganze Stadt verteilten Hochschule drahtlos und kostenlos mit dem Internet verbunden werden können. Dazu wird WLAN-Technologie genutzt.

Wizard Software-Assistent, der in Anwendungen hilft, bestimmte Installationen durchzuführen

WLAN (Wireless Local Area Network); drahtloses LAN (IEEE 802.11b), siehe auch Bluetooth, DMAP, HomeRF und Wi-Fi

WMA (Windows Media Audio); Soundwiedergabeverfahren von Microsoft, das im Gegensatz zum Konkurrenzverfahren MP3 ein Rechte-Management eingebaut hat.

WML (Wireless Markup Language); WML ist eine Seitenbeschreibungssprache, die für WAP entwickelt wurde. Mit ihr lassen sich fünfzeilige Texte und einfache Grafiken auf dem Handy-Display darstellen. Die WML-Seiten liegen im Internet auf gewöhnlichen Webservern. Der in den WAP-fähigen Handys eingebaute WAP-Browser übernimmt dann deren Darstellung.

WMLScript Ähnlich wie JavaScript zur Beschreibung von prozeduralen Abläufen in WML-Seiten benutzte Skriptsprache

WMV (Windows Media Video); Videowiedergabeverfahren von Microsoft

Word Mit Word (siehe auch Datenwort und Double Word) bezeichnet man eine Bitfolge, die gleichzeitig durch den Datenbus übertragen werden kann. Beim 16-Bit-Rechner hat ein Word die Länge 16. Hiermit können 65.536 16-stellige Dualzahlen codiert werden. Textverarbeitungsprogramm von Microsoft, 1983: Word 1.0 kommt auf den Markt. Damals hatte es noch den Namen "Multi Tool Word". Lediglich 18 Zeilen Text können gleichzeitig dargestellt werden. 1985: Im Februar erscheint Word 2.0. Es enthält Formate und Schriftarten für HP Laserdrucker. 1986: Im April wird Word schon in seiner dritten Generation ausgeliefert. Jetzt kann Word gliedern und indizieren. Außerdem enthält die neue Version einen Taschenrechner. 1987: Im Oktober kommt Word 4.0 auf den Markt. Es ist um einiges schneller als seine Vorgänger, außerdem enthält das Paket Makrofunktionen. 1989: Im Mai erscheint Word 5.0. Zu den Neuerungen gehören unter anderem Druckvorschau, OS/2-Unterstützung und Dokumentenverwaltung. 1990: Word 5.5 kommt mit neuer Oberfläche auf den Markt. Anwender können trotzdem auf Wunsch 5.0-Funktionstasten benutzen. 1993: Mittlerweile erscheint Word, die sechste, mit skalierbaren Schriften (True-Type) und Tabellenfunktion. Außerdem läßt sich die Druckvorschau stufenlos von 50 bis 200 % zoomen. Word für Windows

WORD ART Zusatzfunktion in WinWord, bei der man Schriftteile besonders darstellen kann (vertikal, als Halbkreis etc.).

Word for Windows WinWord,Standard-Textverarbeitungsprogramm von Microsoft, deutsche Version 2.0 hat Fehler und läuft nicht gut mit Windows 3.1 zusammen! (siehe Chip 8/92 S. 44); Ab 1993 gibt es Word für Windows 6.0, das kompatibel zu Word für Windows 95 ist - aber nicht zu WinWord 7.0 und höhere Versionen. Bestandteil des MS-Office

WordPerfect Textverarbeitungsprogramm von der amerikanischen Firma WordPerfect, läuft unter (fast) allen Betriebssystemen, 1994 von Novell aufgekauft und 1996 an Corel weiterverkauft, das im Juli 1996 Corel Wordperfect Suite 7 herausbrachte, 1999 WordPerfect OFFICE 2000. http://www.wordperfect.com

WordStar Textverarbeitungsprogramm von WORDSTAR

Workgroup Arbeitsgruppe, eine Gruppe von Netzwerkteilnehmern, dessen Angehörige für ihre Aufgaben Zugriffsrechte und Kommunikationsmöglichkeiten erhalten, siehe auch Peer-to-Peer-Netz

Workgroup Computing Computer-unterstütztes Arbeiten in vernetzten Arbeitsgruppen

Workstation Arbeitsstation; alle Stationen in einem LANs, die mit einem File-Server verbunden sind und Dateien vom Server laden beziehungsweise auf die Platte des File-Servers zurückschreiben; Bezeichnung für leistungsstarke Computer, meist auf RISC-Basis, wie z. B. Rechner von SUN, Silicon Graphics, HP, DEC Alpha, IBM. Das heutzutage für Workstations übliche Betriebssystem ist UNIX. Rechenintensive Aufgaben wie Raytracing, Bildbearbeitung, CADD und große Datenbanken sind die Einsatzgebiete für Workstations. Komplettlösungen von Hardware und Software sind preislich durchaus mit PCs konkurrenzfähig.

World-Wide Web WWW; weltweites “Spinnwebsystem”; Das "world wide web" ist der Bestandteil des Internet, mit dem die Benutzer ihre eigenen Hypertextdokumente aufbauen können. Hypertexte besitzen ausgewählte Links, die Verbindungen zu anderen Hypertexten herstellen.

WorkPad PDA von IBM, baugleich mit dem Palm V

WORM (Write-Once, Read-Many); einmal beschreibbare CD; Standards werden im Orange Book beschrieben

WOSA (Windows Open Services Architecture); Richtlinien von Microsoft für den Aufbau von Windows-APIs

WOW (Win16 on Win32); ein 32-Bit-Benutzermodusprogramm unter Windows NT, mit dem Win16-Anwendungen in einer Win32-Umgebung ausgeführt werden können. Dazu wird eine NTVDM benötigt, in der normalerweise alle Win16-Programme gemeinsam laufen.

wow Ausruf in einer Mail anstelle des Ausrufungszeichens.

wOz (Wheels of Zeus); von Steve Wozniak gründete Firma für benutzerfreundliche GPS-Produkte

Wozniak Steve Wozniak; (* 11.08.1950 in San Jose, Kalifornien); 1976 gründete Steve Jobs in Kalifornien zusammen mit Ron Wayne von der Videospielefirma Atari und Steven Wozniak die Computerfirma Apple. Mitte 1975 bot MOS-Technologies den Chip 6502 zum sensationellen Preis von 25 $ an, als der Intel 8080 noch 179 $ kostete. Mit diesen Chips baute Steven Wozniak 1976 den „Apple I“. 1977 war er verantwortlich für die Entwicklung des innovativen „Apple II“. 1985 verließ er Apple.

WPA (WiFi Protected Access); ein Verschlüsselungsverfahren, das das Abhören von 802.11-Funksignalen eines WLAN verhindern soll und wesentlich sicherer ist als das veraltete WEP

WPAN (Wireless Personal Area Network); drahtloses LAN; Funknetzwerk, das vor allem Multimedia-Vernetzung daheim unterstützen soll. WPAN (IEEE 802.15.3) soll parallel zu schon etablierten Techniken wie Bluetooth und WLAN im lizenzfreien 2,4-GHz-Band mit Bruttodatenraten bis zu 55 MBit/s funken. Die Qualität soll QoS sichern.

WPS (Work Place Shell); Bestandteil des Betriebssystems OS/2 mit mächtiger Scriptsprache

Write Ein zu Windows (bis Version 3.x) gehörender, einfach strukturierter Texteditor, der im Vergleich zu anderen Textverarbeitungsprogrammen eher spärliche Funktionen besitzt.

wrt Akronym für "with regards to ...", zu deutsch: "mit Rücksicht auf ... ".

WSDD (WebSphere Studio Device Developer); JDK-Version von Palm, kostenlos bereitgestellte Java-Client-Entwicklungsumgebung für Palm-PDAs

WTLS (Wireless TLS); TLS mit Anpassungen an Eigenschaften mobiler Trägerprotokolle wie GSM

Wurm Eine besondere Form von Computerviren; siehe Würmer

Würmer Eine besondere Form von Computerviren; Die Anzahl der Viren ist in den letzten Jahren so drastisch angestiegen, dass man sie in verschiedene Gruppen und Familien unterteilt. Das erleichtert die Identifikation von Viren und hilft präventive Maßnahmen zu entwickeln. Die Eigenschaft der "Würmer" ist in erster Linie sich selbst zu reproduzieren und sich entweder an andere Programme anzuhängen oder unzählige Kopien von sich selbst zu erzeugen, bis die Kapazität der Festplatte erschöpft ist. Harmlose Würmer lassen sich wieder von der Festplatte löschen, andere hingegen "verstecken" sich (belegen aber dennoch immer größere Mengen an Speicherplatz). siehe ILOVEYOU

Wurzel Auch Root genannt. In einer Baumstruktur die Bezeichnung für den obersten Knoten.

Wurzelverzeichnis Auch root-directory oder Stammverzeichnis genannt. Das Wurzelverzeichnis ist das Verzeichnis, welches bei der Formatierung angelegt wird und später alle Unterverzeichnisse enthält.

WUXGA Auflösung bei Notebook-Displays von 1920 x 1200 Pixel siehe auch VGA, XGA, SVGA, SXGA, QXGA

WWDC (Worldwide Developers Conference); jährlich im Juli in San Francisko stattfindende Konferenz für Apple-Entwickler

wwice (window on the world of iinformation, communication and entertainment); Fenster zur Welt der Information, Kommunikation und Unterhaltung; Forscher der Firma Philips entwickeln ein System, bei dem der Anwender künftig in die Lage versetzt wird, von jedem Wohnraum aus alle Geräte zu ständigen Verfügung zu haben.

WWW (World-Wide Web); multimedialer Teil des Internet, auch W3 genannt; Text-, Ton- und Bilddateien können aufgerufen werden; eine Art Unternetz im Internet, unzählige miteinander verknüpfter Hypertextseiten; ein weltweiter Verbund von Internet-Seiten, die oft grafisch aufgepeppt werden. Typisch sind anklickbare Querverbindungen (Links), die einen schnellen Wechsel zu anderen Seiten erlauben. Die Anfang der achtziger Jahre von Tim Berners-Lee am CERN entwickelte Multimedia-Anwendung im Internet, vernetzt per Hyperlinks (HTML) weltweit verteilt liegende Dokumente über verschiedene Internet-Protokolle miteinander und schafft so ein Geflecht ("Web"). Aktuelle Entwicklungen koordiniert das W3C. Der amerikanische Physiker Paul Kunz fand 1991 Gefallen an den HTML-Seiten des Cern und nahm die Idee mit nach Stanford. Am 12. Dezember 1991 stellte die Stanford University die erste Web-Site ins Netz. Das war die Geburtsstunde des WWW.

WYSIWYG (what you see is what you get); (Was du siehst, ist was du bekommst). Der Begriff beschreibt die Fähigkeit moderner grafischer Benutzeroberflächen, die Bildschirmdarstellung exakt mit dem Ausdruck übereinstimmen zu lassen. Bei einer echten WYSIWYG-Darstellung werden alle Details eines Dokumentes und dabei insbesondere die Formatierung schon bei der Bearbeitung wirklichkeitsgetreu am Monitor angezeigt. Der Begriff wird hauptsächlich im Zusammenhang mit Textverarbeitungen verwendet. Daher ist die korrekte Darstellung folgender Elemente ein wichtiges Kennzeichen von WYSIWYG: Schriftengröße und Schriftart, Zeilenumbruch, Absatzformatierung, Tabellen, Spaltensatz und Grafikeinbindung. WYSIWYG wurde erst mit schnellen PCs und modernen Betriebssystemen, insbesondere MS-Windows, möglich. Dabei spielte auch die Verwendung von skalierbaren Vektorschriften (True Type) eine große Rolle. HTML-Editoren arbeiten nach dem WYSIWYG-Prinzip bei der Erstellung von Web-Seiten.