Computer / Internet / Technische Begriffe mit Z


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Z siehe ZModem

Z100 Das Sendo Z100 ist das erste Handy mit Stinger, einem Betriebssystem von Microsoft. Es ist im Frühjahr 2002 auf dem Markt.

Z3 Die erste programmierbare Rechenanlage hieß Z3. Sie wurde von 1934 bis 1941 von Konrad Zuse entwickelt.

Z80 Ein Prozessor (8080-kompatibel) der Firma Zilog, der 1976 auf den Markt kam, und meist unter dem Betriebssystem CP/M lief. Der Z80 wurde zur populärsten 8-Bit-CPU.

ZAK (Zero Administration Kit); von Microsoft auf der CeBIT 97 vorgestellte Konzeption, um die Wartungskosten für ein Windows NT-Netz zu minimieren, indem vieles serverzentriert erledigt wird.

Zaurus erster PDA von Sharp mit Linux; Das Betriebssystem ist als Embeddix fest im ROM eingebrammt.

Zeichen Ein Zeichen ist ein Element zur Informationsdarstellung. I.a. bestehen Informationen aus mehreren Zeichen, die aus einem festen Zeichenvorrat ausgewählt sind.

Zeichensatz Ein Zeichensatz bestimmt die gesamte Palette der möglichen Zeichen. Es existieren länderspezifische Zeichensätze, die spezielle Sonderzeichen einer Sprache abdecken. Die deutschen Umlaute gehören zu dem deutschen Zeichensatz.

Zeichenvorrat Die Menge aller zur Darstellung von Informationen verwendeten Zeichen. Der Zeichenvorrat hängt direkt vom Darstellungssystem ab.

Zeiger Ein Variablentyp, der die Adresse einer anderen Variable enthält, um darüber auf ihren Wert zugreifen zu können.

Zeilenfrequenz Horizontalfrequenz, gibt die Geschwindigkeit an, mit der der Monitor-Elektronenstrahl eine Zeile abtastet, d.h. die Anzahl der dargestellten Bildschirmzeilen pro Sekunde in KHz.

Zeilenumbruch Das Textprogramm führt einen automatischen Zeilenumbruch durch, so daß die übliche Zeilenschaltung der Schreibmaschine entfällt. Verfügt das Programm über eine automatische Silbentrennung, so wird auch die Silbentrennung je nach Textumbruch automatisch ausgeführt bzw. wieder rückgängig gemacht.

Zeilenvorschub Auch line feed genant. Steuerzeichen, welches den Drucker anweist, das Blatt eine Zeile weiterzuschieben. Dieses Steuerzeichen kann auch bei der Bildschirmausgabe verwendet werden.

Zeitbombe Eine besondere Form von Viren oder trojanischen Pferden, die ihre Aktionen erst zu einem speziellen Datum oder einer bestimmten Uhrzeit aufnehmen.

Zeitmultiplexverfahren Ein Verfahren, bei dem über eine Leitung mehrere Übertragungen laufen, deren Signale zeitlich nacheinander gesendet werden..

Zellulares Netz Digitale zellulare Netze (CDPD-Netze) verwenden die gleiche Technologie und die gleichen Einrichtungen wie zellulare Telefonsysteme. Von einzelnen Stationen werden sich überlagernde Zellen mit Funkwellen versorgt, so daß eine unterbrechungsfreie mobile Übertragung möglich ist.

zentralisiertes Computing Art bzw. Modell des Netzbetrieb, HOST (Mainframe) - Terminals; mehr User bedeuten weniger Leistung für den einzelnen; eigentlich noch kein Netzwerkbetrieb, weil die Terminals nur rechnerferne Ein- und Ausgabegeräte sind.

Zentralprozessor siehe CPU

Zentrieren Textblöcke werden so formatiert, dass die Zeilen von der Mitte links und rechts gleich lang ausgerichtet sind, so daß der Textblock auf einen Mittelstrich bezogen zentriert erscheint.

Zertifizierungsstelle Übergeordnete Instanz, die im Rahmen der Digitalen Signatur Zertifikate ausstellt und Identitäten überprüft.

Zeta Das Betriebssystem Zeta von Yellowtab ist der Nachfolger von Be OS. Es wurde 2003 auf der CeBIT vorgestellt, aber erst im Sommer 2005 erschien die Version 1.0. http://www.yellowtab.de

ZetaGrid (siehe Grid); mathematisches Suchprojekt mit verteilten Berechnungen im Internet; Bei diesem Projekt geht es um eine der größten aktuellen Herausforderungen der Zahlentheorie, um die seit Ende des 19. Jahrhunderts unbewiesene Riemann'sche Vermutung, dass alle nichttrivialen Nullstellen der komplexen Riemann'schen Zeta-Funktion einen Realteil von 1/2 besitzen.. Wer eine abweichende Nullstelle findet, wird weltberühmt.

Ziffer Ein Zeichen aus einem zur Darstellung von Zahlen in einem bestimmten Zahlensystem verwendeten Zeichenvorrat. Die Ziffern zur Darstellung von Zahlen im Dezimalsystem sind die Zeichen 0-9.

Zilog Amerikanische Firma, die unter anderem den Z80 entwickelte.

ZIP (Zone Information Protocol); Apple-Protokoll; Sitzungsschicht; Koordinierung von Zonen- und Netzwerknamen, Zuweisung von Service-Anbietern zu Zonen

Zip-Datei Datei mit komprimierten Daten. Das spart Übertragungszeit und Geld.

ZIP Drive (meist externes) Diskettenlaufwerk mit unkomprimierten 100 MB-Disketten bzw. 200 MB

ZIRE preiswerter PDA von Palm; 2002 herausgekommen

Ziv Jacob Ziv; Miterfinder von LZW

ZModem Eine Weiterentwicklung der Übertragungsprotokolle XModem und YModem. ZModem ist um das sogenannte CRC Verfahren erweitert worden, welches eine höhere Fehlererkennung zuläßt. Weiterhin kann ZModem bei einem Abbruch der Übertragung, genau an der Stelle weitersenden, an der die Unterbrechung statt fand. Während die Größe der übertragenen Blöcke bei XModem und YModem konstant war, paßt sich sie sich bei ZModem entsprechend den Übertragungsverhältnissen an.

ZoneAlarm Freeware-Firewall-Programm http://www.zonelabs.de

Zoom Vergrößerte Darstellung auf dem Bildschirm, dadurch lassen sich Details besser bearbeiten.

Zufallszahlen siehe Zufallszahlen-Generator

Zufallszahlen-Generator Ein Zufallszahlen-Generator erzeugt Zahlen mit zufälligem Wert und wird oft von Programmiersprachen als Funktion zur Verfügung gestellt. Da der Computer nach bestimmten Verfahren die Zahlen errechnet, wirken sie für den Benutzer zwar zufällig, sind tatsächlich jedoch Pseudo-Zufallszahlen.

Zugangsberechtigung Nutzer eines Internet-Angebots brauchen eine Zugangsberechtigung, wenn sie einen Dienst mit einer geschlossenen Benutzergruppe besuchen wollen.

Zugangssoftware Häufig verwendete Umschreibung für Dialer

Zugriff, wahlfreier Bezeichnung für den direkten Zugriff auf beliebige Daten eines RAMs oder einer Datei.

Zugriffsberechtigung Zugriffsrechte der einzelnen Teilnehmer auf die Ressourcen in einem serverbasierten Netzwerk; vergleiche: Rechte

Zugriffsverfahren Im Netzwerk werden alle Knoten über ein Übertragungsmedium miteinander verbunden. Deshalb müssen Zugriffsverfahren festlegen, welcher Knoten zu welchem Zeitpunkt auf das Übertragungsmedium zugreifen kann. Es gibt Kollisionsverfahren (CSMA/CD) und Token-Verfahren.

Zuse Konrad Zuse (geboren 1910, gestorben 1995); Zuse zählt zu den Computerpionieren. Er begann die Entwicklung der weltweit ersten Rechenmaschine Z1 und schloß 1941 den Bau der programmgesteuerten Z3 ab, des ersten elektromechanischen Computer. Das Gerät bestand aus ca. 2600 Relais, füllte ein ganzes Wohnzimmer und schaffte 20 arithmetische Operationen pro Sekunde. Das Programm wurde in einem 35-mm-Kinofilmstreifen abgelocht. Zuse entwickelte 1945 die erste Programmiersprache namens Plankalkül. Seine Firma hatte zur Blütezeit 1.200 Mitarbeiter und baute 1956 den Relaisrechner Z11, 1958 den Röhrenrechner Z22 und 1961 den Transistorrechner Z23 sowie einen der ersten Plotter der Welt. Unbegreiflicherweise wurde sie aber nicht der Keim einer deutschen Computerindustrie, sondern schloss 1967. Konrad Zuse widmete sich danach der Malerei. Sein Porträt von Bill Gates hängt z. B. jetzt in Richmond (Washington).

Zweierkomplement Analog zum Zehnerkomplement nur im Dualsystem. siehe auch Komplement